Beschreibung der Studie

In dieser Beobachtungsstudie wurde untersucht, inwieweit zwei Interventionen den Blutbedarf bei Patienten in einem Universitätsklinikum reduzieren. Dies war zum ersten die Schulung aller Ärzte über die neuesten wissenschaftlichen Daten, ab welchen Blutwerten rote Blutkörperchen transfundiert werden sollen und zum zweiten eine Veränderung des Anforderungsscheins, mit dem Ärzte Blutkonserven in der Blutbank anfordern.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt war die Veränderung des medianen prätransfusionellen Hb-Wertes zwischen den Auswerteperioden
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Greifswald

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten folgender Abteilungen wurden eingeschlossen: chirurgische Abteilungen (Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie, Urologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, chirurgische Intensivstation) und alle konservativen Abteilungen (Gastroenterologie, Pulmunologie, Nephrologie, Kardiologie, Hämato-Onkologie, internistische Intensivstation).

Ausschlusskriterien

  • Erythrozytenaustauschtransfusion, fehlender Hb Wert innerhalb von 24 h vor der Transfusion

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Blutarmut-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

In dieser pragmatischen Studie an einem Zentrum wird die Effizienz und Sicherheit der Einführung eines niedrigen prätransfusionellen Hb-Wertes für alle Patienten des Krankenhauses untersucht. Zunächst wird der Basiswert des mittleren Hb-Triggers vor Transfusion an einer Kohorte aus dem Jahr 2014 ermittelt, die alle Patienten der operativen und konservativen Abteilungen umfasst, die über 3 Monate im Universitätsklinikum Greifswald behandelt werden. Dann werden alle Ärzte über die neuesten Daten zu evidenz-basierten Transfusionstriggern und den Grundlagen von Patient Blood Management geschult durch ein strukturiertes Schulungsprogramm. Danach wird wiederum der prätransfusionelle Hb Trigger über einen Zeitraum von 3 Monaten gemessen. Dann wird der Anforderungsschein für Blutkonserven verändert und dem transfusionsbeauftragten Ärzten alle 3 Monate ein Feedback zu den prätransfusionellen Hb Werten der Patienten gegeben. Die Veränderungen der prätransfusionellen Hb Werte werden dann über 2 Jahre gemessen. Gleichzeitig werden als Sicherheitsparameter die im Krankenhaus aufgetretenen neuen aktuten Myokardsyndrome, die Gesamtmortalität und die Verweildauer gemessen. Gleichzeitig werden die Ressourcen erfasst, die für die Implementierung dieses Programms benötigt werden.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: