Beschreibung der Studie

Im Rahmen dieses Projekts sollen retrospektiv Daten von 21 Patienten, bei denen die Anwendung der Piezochirurgie zur Durchführung einer lateralen suboccipitale Kraniotomie erfolgte, ausgewertet werden.

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Studiendetails

Studienziel Anwendbarkeit und Sicherheit der Piezochirurgie bei der lateral suboccipitalen Kraniotomie, Verletzung von Dura, venösen Sinus
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 21
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Neurochirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten werden aufgrund verschiedener pathologischer Befunde im Kleinhirnbrücken-Winkel operiert und haben eine lateral suboccipitale Kraniotomie als operativen Zugangsweg mittels Piezochirurgie erhalten

Ausschlusskriterien

  • Mittels Kraniotom oder Trepan durchgeführte lateral suboccipitale Kraniotomie.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Hirntumor-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die Technik der Piezochirurgie ist eine relativ neue und innovative Technik zur selektiven Abtragung von Knochen unter Schonung von angrenzendem Weichteilgewebe, wie z. B. Blutgefäßen, Dura oder Hirnnerven. Hierdurch kann das intraoperative Risiko einer Verletzung wichtiger neurovaskulärer Strukturen, wie es bei der Knochenabtragung durch eine rotierende Fräse besteht, minimiert werden. Die Technik der Piezochirurgie wurde nach ihrer Entwicklung im Jahr 2000 zunächst hauptsächlich bei zahnmedizinischen Anwendungen eingesetzt, später dann auch in anderen operativen Disziplinen wie beispielsweise in der Zahn-Mund-Kieferchirurgie, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder der plastischen Chirurgie. Auch bei einigen wenigen neurochirurgischen Indikationen wurde die Technik der Piezochirurgie bereits eingesetzt. Die lateral suboccipitale Kraniotomie wird als neurochirurgischer Zugang zu Tumoren oder anderen Pathologien im Kleinhirn-Brücken-Winkel verwendet. Bei einer Kraniotomie besteht prinzipiell immer die potentielle Gefahr einer Verletzung der unter dem Schädelknochen liegenden Weichteilstrukturen, in diesem Fall vor allem Dura mater und Sinus transversus und Sinus sigmoideus. Eine Verletzung der Dura bei der Durchführung der Kraniotomie kann zu Schwierigkeiten führen, die Dura nach Beendigung der Operation wieder wasserdicht zu verschließen, was wiederum zur Komplikation einer Liquorfistel oder sogar einer postoperativen Rhinoliquorrhoe führen kann. Eine Verletzung der großen venösen Blutleiter Sinus transversus und Sinus sigmoideus kann intraoperativ zu einem großen Blutverlust, zu einer Luftembolie oder postoperativ zur Ausbildung einer Sinusvenenthrombose führen. Die Technik der Piezochirurgie, die selektiv Knochen schneidet und Weichteile nicht verletzt, wurde bei 21 Patienten, die an einer Pathologie im Kleinhirn-Brücken-Winkel in der Klinik für Neurochirurgie operiert wurden zur Durchführung der Kraniotomie verwendet. Für diese Patienten soll eine retrospektive Auswertung der prä- und postoperativen klinischen Daten anhand der Patientenakten erfolgen.

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