Beschreibung der Studie

In einer Observationsstudie zeigen wir, dass die intraoperative Infusion von Hydroxyethylstärke die Rate an Anastomoseninsuffizienzen nach anteriorer, laparoskopischer Rektumresektion reduziert.

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Studiendetails

Studienziel Reduktion der Inzidenz von Anastomoseninsuffizienzen nach laparaskopischer anteriorer Rektumresektion durch die intraoperative Infusion von Hydroxyethylstärke.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 175
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin,Schwarzwald-Baar Klinikum

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten, welche eine elektive anteriore laparaskopische Rektumresektion aufgrund eines Karzinoms im Studienzeitraum bekommen haben.

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Daten (2 Patienten). Intraoperative Transfusion (2 Patienten). Keine intraabdominelle Anastomose (28 Patienten).

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Der Effekt einer intraoperativen Infusion von Hydroxyethylstärke (HES) auf Anastomoseninsuffizienzen nach anteriorer Rektumresektion ist unklar. Experimentelle und klinische Daten zeigen eine verbesserte Splachnikusperfusion sowie eine Inhibition von Metalloproteinasen durch HES. Beide Mechanismen sind protektiv auf die Entwicklung einer Anastomoseninsuffzienz. Methoden: Die Daten wurden von einer lokalen Datenbank mit allen Patenten, welche eine elektive anteriore Rektumresektion zwischen dem 01.01.2010 bis 31.12.2014 wegen eines Rektumkarzioms erhielten erhoben. In dieser Sekundäranalyse benutzen wir eine schrittweise durchgeführte, logistische Regressionsanalyse um den Effekt einer intraoperativen Infusion von HES auf die Inzidenz von Anastomoseninsuffizienzen zu untersuchen. Von 206 Patienten hatten 178 eine anteriore Rektumresektion mit intraabdomineller Anastomose. Zwei Patienten wurden wegen fehlender Daten und zwei wegen einer intraoperativen Transfusion exkludiert, sodass 174 Patienten analysiert wurden. Resultate: Die Gesamtrate an Anastomoseninsuffizienzen lag bei 11,5%. Von den 174 Patienten erhielten 79 eine intraoperative HES Infusion und 95 nicht. Drei Faktoren waren unabhängig mit der Entwicklung einer Anastomoseninsuffizienz assoziert. Ein erfahrener Operateur (p = 0.002) und intraoperative Infusion von HES (p = 0.004) reduzierten die Rate einer Anastomoseninsuffzienz, hingegen eine tiefe Anastomose (< 5 cm ab ano) erhöhte das Risiko einer Anastomoseninsuffizienz (p = 0.033). Schlussfolgerung: Die intraoperative Infusion von HES reduziert eventuell die Inzidenz von Anastomoseninsuffizienzen nach laparoskopischer anteriorer Rektumresektion.

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