Beschreibung der Studie

Grübeln ist ein Bewältigungsstil, welcher sowohl Zusammenhänge mit depressiven Erkrankungen als auch aggressivem Verhalten aufweist. Zwei Untergruppen von Grübeln stellen ärger- und traurigkeitsbezogenes Grübeln dar. Während Fragebogenstudien darauf verweisen, dass traurigkeitsbezogenes Grübeln verstärkt mit depressiven Symptomen und ärgerbezogenes Grübeln verstärkt mit Fremdaggression zusammenhängt, ist ihr jeweiliger Einfluss auf autoaggressives Verhalten noch unzureichend untersucht. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge könnte für die Therapie depressiver Symptomatik und Suizidalität genutzt werden. In der geplanten Studie werden gesunde Probanden dazu angehalten, über ärgerliche oder traurige Ereignisse der Vergangenheit nachzugrübeln. Zusätzlich gibt es eine Kontrollgruppe, welche nicht über negative Ereignisse nachgrübelt. Erfasst wird, in welchem Ausmaß die Probanden auf eine nachfolgende Frustration mit fremd- und autoaggressivem Verhalten reagieren.

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Studiendetails

Studienziel Die primären Endpunkte sind die Gruppenunterschiede im Ausmaß aggressiven Verhaltens in Abhängigkeit vom induzierten Grübelstil. Fremdaggressives und autoaggressives Verhalten werden mittels Adaptionen des Competitive Reaction Time Task erfasst. Das aggressive Verhalten wird vor und nach der Manipulation des Grübelstils erfasst.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 72
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universität des SaarlandesKlinische Psychologie und Psychotehrapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Psychologiestudent

Ausschlusskriterien

  • Beck Depressions-Inventar Score > 12

Adressen und Kontakt

Universität des Saarlandes, Saarbrücken

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Häufig gestellte Fragen

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In Fragebogenstudien sind ärgerbezogenes und traurigkeitsbezogenes Grübeln stark miteinander assoziiert. Beide Faktoren korrelieren dabei sowohl mit Fremdaggressivität als auch depressiver Symptomatik. Bei gleichzeitiger Berücksichtigung beider Faktoren erklärt ärgerbezogenes Grübeln (nicht aber traurigkeitsbezogenes Grübeln) einen eigenständigen Varianzanteil von Fremdaggressivität. Bezüglich depressiver Symptomatik zeigt sich ein gegenteiliges Muster. Experimentalstudien verweisen auf eine Zunahme fremdaggressiven Verhaltens nach Grübelinstruktionen. Bisherige Experimentalstudien haben diesbezüglich nicht zwischen ärgerbezogenem und traurigkeitsbezogenem Grübeln getrennt. Autoaggressives Verhalten sowie eine Unterscheidung zwischen aktiven und passiven Aggressivitätsformen blieben in bisherigen Studien ebenfalls unberücksichtigt. In der geplanten Analogstudie wird der jeweilige Einfluss von ärgerbezogenem und traurigkeitsbezogenem Grübeln (kontrastiert zu einer Kontrollgruppe) auf sowohl aktives als auch passives, fremd- und autoaggressives Verhalten nach Frustration untersucht. Als Maße von aktiver und passiver, Fremd- und Autoaggression kommen Adaptionen des Competitive Reaction Time Task zum Einsatz.

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