Beschreibung der Studie

In dieser Studie werden der Nikotinverbrauch des HNO - Patienten und der Wissensstand bezüglich des Einflusses von Rauchgewohnheiten und Infektionen mit Human Papillomaviren auf die Entstehung HNO Erkrankungen und Lungen- und Harnblasenkrebs abgefragt. Die Studie liefert dem Arzt und dem Gesundheitswesen allgemeine Informationen, in welcher Form bzw. Art zukünftig Aufklärungsmaßnahmen verbessert werden müssen. Zusätzlich wird es eine Fragestellung dieser Studie sein, ob es eine Verbindung zwischen der Art und Ausprägung Ihrer Erkrankung mit Ihrem Rauchverhalten gibt.

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Studiendetails

Studienziel Kenntnisse bei Patienten über den Zusammenhang zwischen Rauchen und malignen und benignen Tumoren oder ihrer Vorstufen in der HNO sowie Lungen- und Harnblasenkrebs. Der Endpunkt wird nach erreichen der Fallzahl anhand der Fragebögen mittels Software auswegertet (System Evasys)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 750
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinikum St. Elisabeth Straubing
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit:
  • malignem Plattenepithelcarcinom im Bereich der Aerodigestivtrakts, also Lippen-, Mundhöhlen, Nasen-, Rachen, Larynxcarcinom
  • Vorstufen dazu: Leukoplakien in obig beschriebenem Bereich
  • Reinke Ödeme an den Stimmlippen
  • Gutartige Tumore der Ohrspeicheldrüsen (Pleomorphe Adenome, Cystadenolymphome)
  • erneutes Ausfüllen bei mehrere Erkrankungen bzw. wiederholte Therapien bei obigen Erkrankungen möglich
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Einverständniserklärung unterzeichnet

Ausschlusskriterien

  • Sekundäre Tumorerkrankung (Metastasen von nicht HNO - Malignomen)
  • Tumorerkrankung des Ösophagus (Primärerkrankung)
  • Fehlende Studienbereitschaft, z.B. aufgrund eingeschränkter intellektueller Studienfähigkeit oder aufgrund von schrift-sprachlichen Barrieren (Compliance)
  • Patienten in jeglichem Betreuungsverhältnis

Adressen und Kontakt

StudiensekretariatKlinikum St. Elisabeth Straubing, Straubing

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Häufig gestellte Fragen

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In Deutschland erkranken jährlich über 18 000 Menschen an Kopf-Hals-Tumoren. Damit steht dieser Krebs an vierter Stelle aller Krebserkrankungen bei Männern. Bis vor wenigen Jahren waren die mittlere Altersgruppe und besonders Männer aufgrund ihres Alkoholkonsums und Nikotinabusus betroffen, jetzt aber sind besonders junge Menschen immer häufiger betroffen. Die Ursache hierfür sehen Experten insbesondere in Kopf-Hals-Tumoren, die durch Humane Papillomaviren (HPV) ausgelöst werden. So geht etwa jeder zweite Krebs im Mundrachen auf eine solche Infektion zurück (Information Deutsch HNO - Gesellschaft). Allerdings werden auch Vorstufen zum Krebs wie Leukoplakien durch Nikotinabusus getriggert. Auch gutartige Veränderungen wie Reinke - Ödeme - die zu einer erheblichen Heiserkeit bis zu Dysnpnoe führen können und auch Tumore der großen Speicheldrüsen werden auf vermehrten Nikotinkonsum zurückgeführt. Die Vermeidung von exogenen Risikofaktoren, die zur Entstehung (Primärprävention) bzw. zum Erkrankungsverlauf (Sekundär- und Tertiärprävention) von HNO - Erkrankungen beitragen, könnte die Gesamtmortalität und - Morbidität wirkungsvoll senken.

Quelle

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