Beschreibung der Studie

Schon seit mehreren Jahren beobachten wir eine weltweite Zunahme von Asthma bronchiale und allergischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Das Asthma bronchiale ist mit einer Häufigkeit von circa 10 % eine der häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Weltweit sind derzeit circa 300 Millionen Menschen an Asthma bronchiale erkrankt. Die Diagnosestellung eines Asthma bronchiale erfolgt leitlinienorientiert anhand von Lungenfunktionsuntersuchungen ab dem 6. Lebensjahr; Kinder unter dem 6. Lebensjahr werden bei typischen Atemwegsproblemen (häufigen obstruktiven Bronchitis-Episoden) als Bronchitiker oder sogenannte „Wheezer“ klassifiziert. Die früheren Stadien der Asthma-Entstehung kann bereits im Kleinkindesalter beobachtet werden. Circa 40-50% aller Kinder machen in ihrem Leben mindestens eine obstruktive Bronchitis-Episode durch. Zwar verlieren ein Teil dieser Kinder im weiteren Verlauf ihres Lebens ihre Beschwerden, aber bei einigen Kindern wird eine Zunahme der Beschwerden beobachtet und schließlich manifestiert sich ein Asthma bronchiale. Asthma bronchiale ist ein verschiedenartiges Krankheitsbild, das, häufig saisonal bedingt, mit akuten Exazerbationen einhergehen kann. Je nach darunterliegendem Erscheinungsbild, der Schwere der Erkrankung und der Entzündungsaktivität in den Atemwegen kann es hierbei zu häufigen obstruktiven Bronchitis-Episoden / Asthma-Anfällen kommen. Das Ziel der Therapie ist dabei die Symptome zu minimieren, optimale Lungenfunktionswerte zu erzielen und Exazerbationen vorzubeugen, um die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen zu verbessern. Aufgrund dieses recht heterogenen Krankheitsbildes liegen meist verschiedene molekulare Mechanismen vor. Das Ziel dieser Studie ist es, diese molekularen Mechanismen während einer obstruktiven Bronchitis-Episode/eines Asthma-Anfalles zu verstehen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Krankheitsgruppen herauszufinden.

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Studiendetails

Studienziel Klinischer Verlauf nach 3 Monaten nach Exazerbation. Vergleich von laborexperimentellen Parametern zwischen akuter Exazerbation und klinisch gesundem Zustand.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Zentrum für Forschung in der Klinischen Medizin, Helios Universitätsklinikum Wuppertal, Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Asthma-Kohorte:
  • Patienten mit Asthma bronchiale ≥ 5.-6. bis < 18. Lebensjahr
  • Patienten mit einem noch nicht diagnostizierten Asthma bronchiale aber rekurrenten obstruktiven Bronchitis-Episoden in der Vorgeschichte vor dem 5.-6. Lebensjahr und mit einer aktuellen Infektsymptomatik, obstruktiver Bronchitis-Episode, respiratorische Verschlechterung oder Atemnot.
  • Diagnose eines Asthma bronchiale anhand objektiver Kriterien:
  • Pulmonale Obstruktion (FEV1/VC < 80%)
  • Positive Bronchospasmolyse (FEV1/VC >12 %)
  • Positiver Anstieg von FEV1/VC >12 % nach inhalativer Kortikosteroid-Therapie >4 Wochen
  • FEV1/VC-Anstieg >10 % nach Laufbandbelastung (bronchiale Hyperreagibilität)
  • Positive Methacholin-Provokation (Abfall von FEV1/VC >20 %)
  • zirkadiane PEF-Variabilität >20%
  • Perinatalperiode unauffällig, Partus ≥ 37. SSW
  • Keine Grunderkrankungen (keine postnatale respiratorische Anpassungsstörung, keine Atemhilfe, keine maschinelle Beatmung etc., keine pulmonalen Erkrankungen (Primäre Ziliendyskinesie, Cystische Fibrose, Bronchopulmonale Dysplasie, weitere Lungengerüsterkrankungen etc.), fehlende genetische/geistige/körperliche Entwicklungsverzögerung,
  • Einverständnis des Patienten (≥11. Lebensjahr) und der Sorgeberechtigten
  • Wheezer-Kohorte:
  • Patienten mit rezidivierender obstruktiver Bronchitis ≥ 3. Lebensmonat bis ≤ 5./ 6. Lebensjahr
  • Mindestens 2 obstruktive Bronchitis-Episoden
  • mindestens eine ambulante und eine stationäre Behandlung (die aktuelle stationäre Vorstellung kann auch als eine Episode gewertet werden)
  • Keine Grunderkrankungen (keine postnatale respiratorische Anpassungsstörung, keine Atemhilfe, keine maschinelle Beatmung etc., fehlende genetische/geistige/körperliche Entwicklungsverzögerung, keine pulmonalen Erkrankungen (Primäre Ziliendyskinesie, Cystische Fibrose, Bronchopulmonale Dysplasie, weitere Lungengerüsterkrankungen etc.)
  • Einverständnis der Sorgeberechtigten
  • Gesunde Kohorte:
  • Gesunde Kinder und Jugendliche zwischen dem ≥ 3. Lebensmonat und < 18. Lebensjahr
  • Einverständnis des Kindes/Jugendlichen (≥ 11. Lebensjahr) und der Sorgeberechtigten
  • Keine Dauermedikation
  • Keine fieberhafte Infektion in den letzten 3 Wochen

Ausschlusskriterien

  • Asthma-Kohorte:
  • Fehlende Einschlusskritierien
  • Fehlendes Einverständnis des Patienten bzw. der Sorgeberechtigten
  • Wheezer-Kohorte:
  • Fehlendes Einverständnis der Sorgeberechtigten
  • Gesunde Kohorte:
  • Fehlendes Einverständnis des Kindes/ Jugendlichen (≥ 11. Lebensjahr) und der Sorgeberechtigten

Adressen und Kontakt

Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Helios Universitätsklinikum Wuppertal, Universität Witten/Herdecke, Wuppertal

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Häufig gestellte Fragen

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Der Hauptfokus unserer klinischen und experimentellen Arbeit liegt darin, neue Phäno- und Endotypen zu beschreiben, (neue) Signalkaskaden zu charakterisieren (detektieren), entwickelte Biomarker zu evaluieren und neue zu identifizieren, die Funktionen der einzelnen Zellen aufzudecken sowie die Rolle von Erregern (Bakterien, Viren, Pilze) während einer Exazerbation zu definieren. Es werden differenzierte molekularbiologische sowie immunologische Methoden verwendet. Die Bedeutung von biologischen Bibliotheken (beispielsweise Omics-Science) werden mit klinischen Item-Parametern gemeinsam analysiert und im Rahmen von Multivariatanalysen von „Big Data“ ihre klinische Bedeutung herausgestellt, um den oben genannten Fragestellungen einen neuen Ansatz zu finden beziehungsweise neue Hypothesen zu definieren.

Quelle

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