Beschreibung der Studie

Jährlich erkranken über 420.000 Menschen in Deutschland an Krebs. Die Diagnose und Behandlung sind - neben der körperlichen Belastung - für viele Betroffene auch emotional und psychisch sehr belastend. Eine stabile emotionale und psychische Situation von Krebspatienten kann die Wirksamkeit der medizinischen Therapien und damit die Heilungschancen unterstützen. Das Projekt isPO zielt darauf, Unsicherheiten, Ängste und Depressionen von Krebspatientinnen und -patienten zu verringern und die Selbsthilfe zu fördern. Dafür arbeiten die beteiligten niedergelassenen Haus- und Facharztpraxen, und die beteiligten Krankenhäuser in den Versorgungsnetzwerken an 4 Standorten in Nordrhein-Westfalen eng zusammen. An der sogenannten psychoonkologischen Versorgung sind ehemals von Krebs betroffene Personen, psychosoziale Fachkräfte (u.a. Sozialarbeiter) und Psychotherapeuten beteiligt. Die Patienten werden unter Einsatz von Früherkennungsinstrumenten (Fragebögen) einer von vier Versorgungsstufen zugeteilt. Entsprechend des individuellen Bedarfs erhalten die Patienten von einer ehemals von Krebs betroffenen Person Informationen zu Fragen "Rund um Krebs", werden von einer psychosozialen Fachkraft oder einem Psychotherapeuten begleitend unterstützt. Durch dieses Vorgehen bietet das isPO-Projekt eine individualisierte und auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnittene Versorgung. Mit dem Projekt sollen folgende Ziele erreicht werden: Patientenbezogenes Ziel: Reduktion der psychischen Beanspruchungsreaktionen (Angst und Depression) von Krebspatientinnen und -patienten innerhalb des ersten Jahres nach Erstdiagnose. Systembezogenes Ziel: Bereitstellung eines qualitativ hochwertigen psychoonkologischen Versorgungsprogramms für die sektorenübergreifende Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt sind die Depressivität und Ängstlichkeit der Betroffenen nach 12 Monaten, gemessen mit der Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS).
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 3484
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Erstdiagnose Krebs, deren gesetzliche Krankenkasse einen Vertrag der Besonderen Versorgung im Rahmen von isPO mit dem zuständigen Versorgungsnetzwerk abgeschlossen hat, die über ausreichende Kenntnisse in der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen und die uneingeschränkt geschäftsfähig sind.

Ausschlusskriterien

  • Personen, die nicht über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift verfügen.
  • Weiterhin werden Patientinnen und Patienten ausgeschlossen, wenn ihre klinische Situation eine Versorgung im Rahmen von isPO nicht ermöglicht.

Adressen und Kontakt

Nächstgelegener Standort

GFO Kliniken, Troisdorf

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Johanna-Etienne-Krankenhaus gGmbH, Neuss

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Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach

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Häufig gestellte Fragen

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Bisher ist eine sektorenübergreifende, psychoonkologische Versorgung in Deutschland nicht realisiert und das existierende Angebot kommt nur bei wenigen Betroffenen an. Daher soll in einer Projektlaufzeit von 48 Monaten in den Regierungsbezirken Köln und Düsseldorf an vier Versorgungsnetzwerken (onkologische Zentren und niedergelassene Ärzte) eine integrierte, sektorenübergreifende psychoonkologische Versorgung von Patienten mit einer Krebserstdiagnose entwickelt, implementiert und evaluiert werden. Grundlage des Programms sind die Empfehlungen der S3-Leitlinie "Psychoonkologische Diagnostik, Beratung und Behandlung von erwachsenen Krebspatienten" und die Handlungsziele des Nationalen Krebsplans. Je nach individuellem Bedarf erhält der Patient unter Einbeziehung der Krebs-Selbsthilfe eine psychosoziale und/-oder psychoonkologisch-psychotherapeutische Versorgung. Hierfür werden die Patienten nach einem psychologischen Screening einer der vier Versorgungsstufen zugeteilt. Hierdurch soll eine individualisierte, bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet werden. In einem quasi-experimentellen Design mit Vergleich von Kontroll- und Interventionsgruppe wird auf Basis des „regression discontinuity design“ (RDD) als primärer Endpunkt die klinisch signifikante Reduktion von Angst und Depression nach 12 Monaten mit Hilfe der "hospital anxiety and depression scale" (HADS) untersucht. Hierbei werden Patienten mit gestufter psychosozialer Betreuung (Kontrollgruppe; Stufe 1 und 2) Patienten mit gestufter psychoonkologisch-psychotherapeutischer Betreuung (Interventionsgruppe; Stufe 3a und 3b) gegenübergestellt. Das RDD beruht auf der Annahme der lokalen Randomisierung am Schwellenwert. Mittels des RDD wird an der HADS-Schwelle > 14 auf eine Unstetigkeit und damit einen Behandlungseffekt hin analysiert. Zudem werden in einem einheitlichen Versorgungskonzept die Ansätze der Krebs-Selbsthilfe, der psychosozialen Versorgung sowie der psychoonkologischen Psychotherapie zusammengeführt, operationalisiert und in die onkologische Versorgungspraxis integriert. Verbindliche Versorgungsstrukturen eines Netzwerkes aus Einrichtungen des stationären und ambulanten Sektors werden gebildet. Neben dem Versorgungskonzept werden ein Qualitätsmanagementsystem und ein IT-gestütztes Dokumentationssystem entwickelt. Zur umfassenden Bewertung wird die neue Versorgungsform prospektiv, formativ und summativ auf Basis eines Mixed-Methods-Designs evaluiert. Neben der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität werden auch die Programmwirksamkeit und die Implementierung des Programms bewertet. Hierfür werden im Rahmen der externen Evaluation u.a. Zufriedenheit, Erwartungen und Erfahrungen der Patienten und Mitarbeiter auf Basis von Befragungen und Interviews umfassend analysiert. Die Erkenntnisse der Evaluation fließen in die kontinuierliche Optimierung des isPO-Programms ein. Bei erfolgreicher Durchführung und positiver Evaluation soll das Programm zur flächendeckenden Dissemination und Implementierung bereitgestellt werden.

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