Beschreibung der Studie

Übergeordnetes Ziel dieses Projektes ist es, die Wirksamkeit von der gezielten Behandlung der Bewegungsdrang-Symptomatik zu untersuchen. Bei unserer Studie handelt es sich um die Erfassung und Analyse gleicher und verschiedener Sichtweisen zur Behandlung des Bewegungsdrangs bei Essstörungen. Der Erfahrungswert der Probanden soll die Bereitschaft zur Anwendung und zur Mitwirkung verdeutlichen sowie wichtige Hinweise zur Symptomatik und Haltung liefern. Hypothesierbar ist, dass es Unterschiede in der Bewertung der Relevanz von Bewegungsinterventionen verschiedener Therapieschulen gibt. Außerdem kann angenommen werden, dass Patientinnen den Wunsch haben, dass ihr Bewegungverhalten strategisch strukturiert wird. Auf Basis der Ergebnisse sollen strukturierte Bewegungsinterventionen entwickelt werden. Wir gehen davon aus, dass eine fehlende Manualisierung dazu führt, dass Bewegungsinterventionen therapeutisch keine Anwendung finden. Mit einer Teilnahme kann somit Forschung und Lehre unterstützt werden, so dass es zur Umsetzung in der Praxis kommen kann. Teilnahmevoraussetzungen sind... Für Behandler*innen: Ärztliche und Psychologische Psychotherapeut*innen (auch in Ausbildung) aus den Bereichen Psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie in der Behandlung von Anorexia und Bulimia nervosa. Für Patientinnen: Erwachsene Frauen mit Anorexia nervosa, auch Atypische sowie Erwachsene Frauen mit Bulimia nervosa, auch Atypische. Die Teilnahme an der anonymen onlinebasierten Fragebogenstudie dauert 30 Minuten. Hintergrund dieser Studie ist eine fehlende gemeinsame therapeutische Haltung in Bezug auf den Bewegungsdrang, obwohl ca. 80% der Anorexia und 55% der Bulimia nervosa PatientInnen darunter leiden.

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Studiendetails

Studienziel Gemessen mit anonymen onlinebasierten Fragebogen: Aktuelle Anwendung von Bewegungsinterventionen in Deutschland der BehandlerInnen von Anorexia und Bulimia nervosa. Analyse der bisherigen Erfahrungswerte der Patientinnen. Feststellen gleicher oder divergenter Haltungen zu Bewegungsverhalten aus Behandler- bzw. Patientinnen-Sicht.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle LVR Klinikum Essen Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Kliniken und Institut der Universität Duisburg-Essen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Projekt 1A: Ärztliche und psychologische PsychotherapeutInnen (auch in Ausbildung) aus den Bereichen Psychosomatische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie in der Behandlung von Essstörungen
  • Altersrange 18-65 Jahre
  • ausreichende Deutsch-Kenntnisse
  • Projekt 1B: PatientInnen mit der Diagnose Anorexia nervosa, auch Atypische und PatientInnen mit der Diagnose Bulimia nervosa, auch Atypische, nach ICD-10
  • weibliches Geschlecht

Ausschlusskriterien

  • Projekt 1 A:
  • Mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache;
  • Projekt 1 B:
  • Mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache
  • Schwerwiegende psychiatrische Erkrankungen
  • männliches Geschlecht

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Essstörung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Vorausgegangene Studien zeigen, dass die Implementierung standardisierter Bewegungsinterventionen in die Therapie der Anorexia und Bulimia nervosa gute Auswirkungen auf das Behandlungsergebnis haben kann. Der Umgang mit dem Bewegungsverhalten ist umstritten. Möglicherweise führt dies zur fehlenden Anwendung verschiedener Forschungsimplikationen. Ziele der Studie sind 1.) Erkenntnisse aus der Praxis zur Behandlung des Bewegungsdrangs und 2.) Prüfung der Einbindung des Bewegungsdrangs in künftigen psychotherapeutischen Behandlungen. Die Untersuchung umfasst eine Befragung der BehandlerInnen zur aktuellen Anwendung von Bewegungsinterventionen in Deutschland. Dabei sollen der therapeutische Umgang sowie bisherige Strategien und Methoden nachvollzogen werden (n = 50). Zusätzlich werden Erfahrungswerte, Bedürfnisse und Sorgen der PatientInnen erhoben (n = 100). Durch die onlinebasierte Datenerhebung werden Gemeinsamkeiten und Diskrepanzen der Behandler- bzw. Patientinnen - Perspektiven ermittelt. Es wird ein geforderter Beitrag zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Störungsbilder sowie zur Klärung der Frage geleistet wie stark Forschungserkenntnisse und die therapeutische Haltung Einfluss auf Behandlungsentscheidungen haben.

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