Beschreibung der Studie

Es soll die Wirksamkeit von Wärme bei depressiven Symptomen untersucht werden. Es liegen erste Hinweise vor, dass die Wärmetherapie in einem sog. Ganzkörperhyperthermiegerät antidepressive Effekte haben kann. Wir möchten 82 Patienten vor und bis zu 12 Wochen nach einer Behandlung mit Wärme mittels standardisierter Fragebögen zu ihrem Befinden befragen. Zusätzlich sind Blutabnahmen sowie eine Bestimmung von Cortisol im Haar geplant. Studienteilnehmer erfüllen die Kriterien einer mittelgradigen oder schweren depressiven Episode, sind zwischen 18 und 65 Jahren, erhalten keine oder seit mindestens 6 Wochen eine stabile antidepressive Medikation und haben keine oder seit mindestens 6 Wochen Psychotherapie.

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Studiendetails

Studienziel Punktwert der Hamilton Depressionsskala (HAMD-17, Fremdbeurteilungsskala) 6 Wochen nach Intervention
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 82
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Placebo
Finanzierungsquelle Dr. med. h.c. Erwin-Braun-Stiftung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter zwischen 18 und 65 Jahren
  • Diagnose einer mittelgradigen oder schweren depressiven Episode nach ICD-10 und DSM-IV-TR (MINI 6.0.0)
  • 16 Punkte auf der Hamilton Depressionsskala (HAMD-17, Hamilton 1960)
  • keine psychiatrische Medikation oder unveränderte antidepressive Medikation seit mindestens 6 Wochen vor Studieneinschluss (Medikation wird erfasst)
  • es besteht keine Psychotherapie oder seit mindestens 6 Wochen (Sitzungen werden erfasst)

Ausschlusskriterien

  • Diagnose einer Bipolar-I-Störung, schizoaffektiven Störung, gegenwärtigen Substanzabhängigkeit, Demenz, organischen psychischen Störung, Schizophrenie, emotional-instabilen oder antisozialen Persönlichkeitsstörung
  • schwerwiegende Grunderkrankungen des kardiovaskulären, bronchopulmonalen, hepatobiliären oder renalen Systems
  • Neurologische Erkrankungen wie Epilepsie, Meningitis, Z.n. Apoplex
  • Hinweise auf ungeklärte Infektions- oder chronisch entzündlich Erkrankungen
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • fehlende Einwilligungsfähigkeit

Adressen und Kontakt

Charité, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Die Studie soll eine Wirksamkeit von Ganzkörperhyperthermie mittels wassergefilterter Infrarot-A-Strahlung bei Patienten mit mittelgradiger und schwerer depressiver Episode untersuchen. Die Ganzkörperhyperthermie wird bisher u.a. in der Behandlung rheumatologischer und onkologischer Erkrankungen eingesetzt. Dabei wurden wiederholt stimmungsaufhellende Effekte beobachtet. Die Schwere der depressiven Symptomatik soll mittels verschiedener Selbst- und Fremdbeurteilungsskalen (u.a. HAMD-17, BDI) bei 82 Patienten zu verschiedene Zeitpunkten vor und bis zu 12 Wochen nach Hyperthermiebehandlung mit Erhöhung der Körperkerntemperatur auf 38,5°C (Verumgruppe) im Vergleich zu einer Scheinintervention bestimmt werden. Wir hypothesieren einen signifikanten antidepressiven Effekt der Ganzkörperhyperthermiebehandlung.

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