Beschreibung der Studie

Jugendliche mit Anorexia Nervosa werden auf der ganzen Welt unterschiedlich behandelt. Es gibt noch kein international einheitliches Vorgehen und es ist bisher unklar, welches Behandlungskonzept für Jugendliche mit Magersucht die besten Behandlungsergebnisse erzielt – vor allem langfristig. Wir vermuten, dass der Erfolg einer Behandlung durch die einzelnen „Bausteine“ eines Behandlungskonzepts beeinflusst wird, wie beispielsweise die Wahl zwischen einer stationären, ambulanten oder tagesklinischen Behandlung, die Ernährungstherapie, der Stellenwert von Bewegung, und die Art der ambulanten Weiterversorgung. Um das herauszufinden, möchten wir in einer klinischen Studie sehr unterschiedliche Behandlungskonzepte – nämlich das zweier Kliniken in Australien (Sydney), das von vier Kliniken in Deutschland (Berlin, Essen und Dresden) sowie das Konzept einer Klinik in den USA (San Francisco) miteinander vergleichen. Dabei ist es zunächst wichtig, den Gewichtsverlauf der Studienteilnehmer über ein Jahr nach stationärer Aufnahme zu erfassen und zu vergleichen. Der geplante internationale Vergleich wird dazu dienen, dass wir unser Behandlungskonzept entweder als bestmöglichen Ansatz bestätigen, oder aber den aktuellen Ansatz weiterentwickeln, um auch in Zukunft unseren Patientinnen und Patienten mit Anorexia nervosa ein optimales Behandlungskonzept anbieten zu können.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Outcome: Gewichtsentwicklung 12 Monate nach Behandlungsbeginn
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 175
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Charité Campus Virchow-Klinikum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Jugendliche (m/w) im Alter von 12-18 Jahren
  • vorliegende schriftliche Einwilligungserklärung nach einem Aufklärungsgespräch, zusätzlich durch die Sorgeberechtigten unterzeichnet
  • Erwachsene im Alter von 18-24 Jahren (entsprechend der Altersstruktur in einem der australischen Studienzentren)
  • Diagnose einer AN oder atypischen AN nach DSM-V
  • stationäre Behandlung in einem der sieben teilnehmenden Studienzentren

Ausschlusskriterien

  • jede weitere Erkrankung neben der AN, die einen signifikanten Einfluss auf die Gewichtszunahme hat

Adressen und Kontakt

Kinder- und Jugendpsychiatrie, Charité Universitätsmedizin, Berlin

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Kinder- und Jugendpsychiatrie, LVR-Klinikum, Essen

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Kinder- und Jugendpsychiatrie, Dresden

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Medizinische Klinik m.Sp. Psychosomatik, Charité Universitätsmedizin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Gewichtszunahme ist das Schlüsselelement in der Behandlung der AN. Bisher ist die Behandlung allerdings von begrenztem Erfolg: Lediglich 57% der jugendlichen AN Patienten erfahren eine Genesung nach der Behandlung, bei 26% tritt eine Besserung mit Verbleib einer abgeschwächten Symptomatik ein und bei 17% der erkrankten Jugendlichen verläuft die AN chronisch (Steinhausen, Am J Psychiatry 2002). Somit besteht für fast die Hälfte der jugendlichen AN Patienten das Risiko, an langfristigen Folgeerkrankungen wie Osteoporose, Infertilität und Wachstumsverzögerung zu erkranken sowie einer erhöhten Mortalität von 0,5-1% pro Jahr ausgesetzt zu sein. Diese Zahlen unterstreichen die Wichtigkeit einer Optimierung der Behandlung jugendlicher AN-Patienten, um das Behandlungsergebnis und die langfristige Prognose zu verbessern. Das Ziel einer Gewichtszunahme kann durch Behandlungsmethoden mit unterschiedlich gewichteten Elementen (Wiederernährung, Behandlungssetting, ambulante Weiterbehandlung, Wahl der Psychotherapie, körperliche Aktivität) erreicht werden, welche sich national und international substanziell unterscheiden. Derzeit besteht wenig wissenschaftliche Evidenz, welche Methode die effektivste Behandlung für Jugendliche bzw. junge Erwachsene AN-Patienten darstellt. Aufgrund methodischer Heterogenität internationaler Studien, ist ein retrospektiver Vergleich der Behandlungsmethoden und -erfolge bisher nur sehr eingeschränkt möglich. Um die Ergebnisse der Behandlung zu steigern und somit langfristige Komplikationen für Jugendliche bzw. junge Erwachsene AN-Patienten zu vermeiden, besteht die dringende Notwendigkeit des prospektiven Vergleiches internationaler Behandlungsmethoden und der Entwicklung eines optimierten Behandlungskonzepts, dass in einer zukünftigen randomisiert-kontrollierten Studie gegen den deutschen Behandlungsstandard getestet werden kann.

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