Beschreibung der Studie

Im Rahmen einer Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) ist in der Regel eine maschinelle Überdruckbeatmung erforderlich, da einige für die Narkose benötigten Medikamente das Atemzentrum beeinträchtigen und so verhindern, dass der Patient während der Operation weiterhin selbständig atmet. Ziel der Studie ist es, die Zeit der maschinellen Beatmung zu reduzieren und die Spontanatmung möglichst früh während der Operation wieder einsetzen zu lassen. Dazu wird ein Beatmungsgerät aus der Intensivmedizin genutzt, welches hochautomatisiert die Beatmung genau an die vom Körper während der Operation benötigten Bedingungen anpasst. Das Ziel ist aufzuzeigen, dass es möglich ist, in tiefer Narkose weiterhin selbständig zu atmen. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen zu einer Optimierung von Beatmungskonzepten, Sedierung und Schmerztherapie auf der Intensivstation führen.

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Studiendetails

Studienziel Prozentualer Anteil der Spontanatmung an der OP- Zeit
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle St. Josef- und St. Eisabeth- Hospital, Kath. Klinikum Bochum, Klinikum der Ruhr- Universität Bochum,Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • alle Patienten, die im Katholischen Klinikum Bochum zur Operation eine Allgemeinanästhesie ohne Muskelrelaxierung bekommen
  • ASA 1-3
  • ASA
  • Die Klassifikation der American Society of Anesthesiologists (ASA-Klassifikation I- VI)) ist eine flächendeckend angewandte Kategorisierung des präoperativen Status von Patienten. Sie hat einen guten prädiktiven Wert bezüglich der perioperativen Morbidität und Letalität.

Ausschlusskriterien

  • Patienten unter 18 Jahren
  • mangelnde Aufklärung oder fehlendes Einverständnis
  • Schwangerschaft
  • gleichzeitige Teilnahme an einer anderen Studie
  • eine geplante Operation bei der eine Muskelrelaxierung erforderlich ist
  • zusätzliches Regionalanästhesieverfahren
  • schwere PONV in der Anamnese, die eine prophylaktische Antiemetikagabe oder TIVA erforderlich macht
  • Body mass index >35
  • ASA IV und höher
  • COPD/ Asthma/ andere Lungenerkrankung
  • Niereninsuffizienz
  • Leberinsuffizienz
  • neurologische Erkrankung
  • Unverträglichkeit gegen Sevoflurane ( z.B. maligne Hyperthermie oder Muskelerkrankung), Remifentanil oder Piritramid
  • PONV- Postoperative Übelkeit und Erbrechen
  • TIVA- Total intravenöse Anästhesie

Adressen und Kontakt

St.Josef- und St. Elisabeth- Hospital gGmbHKlinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Bochum

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Häufig gestellte Fragen

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In der klinischen Praxis ist es üblich, dass Patienten auf der Intensivstation mit Propofol als Hypnotikum und einem Opioid sediert bzw. analgesiert werden. Bei dieser Form der Analgosedierung ist oft keine Spontanatmung mehr möglich und für den Patienten besteht das Risiko, eine Beatmungs- assoziierte Komplikation zu erwerben, wie beispielsweise die Ventilator- assoziierte Zwerchfellschwäche oder Pneumonien. Nutzt man anstelle von Propofol ein inhalatives Anästhetikum wie Sevofluran, ist zu erwarten, dass ein deutlich größerer Anteil der Patienten während der Sedierung die Spontanatmung aufrecht erhalten kann. Seit einigen Jahren gibt es Beatmungsgeräte, die eine automatisierte Steuerung der Beatmungsparameter und automatisierte Protokolle zur Entwöhnung von der Beatmung auf der Intensivstation ermöglichen. In diesem Studienprojekt soll gezeigt werden, dass die Verwendung dieser automatisierten Entwöhnung auch im Rahmen von Allgemeinanästhesien im Operationssaal zu einem höheren Anteil an Spontanatmung führt.

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