Beschreibung der Studie

Die Studie betrachtet die mittel- und langfristigen Ergebnisse der hohen Tibiakopfosteotomie (TKO = Open-wedge Osteotomie). Hierdurch erwarten wir mehr über das klinische Ergebnis, die Einflussfaktoren auf das klinische Ergebnis und somit auf die weitere Langzeitprognose der operativen Ergebnisse zu erfahren. Ziel dieser wissenschaftlichen Studie ist die Etablierung einer wirksamen Therapie bei degenerativen Veränderungen, Knorpelschäden und/oder medialer Gonarthrose bei begleitender Varusdeformität in der Behandlung aktiver Patienten, mit dem Ziel, eine mögliche Kniegelenksendoprothese zu verzögern oder zu verhindern. Durch die Evaluation von prognostisch günstigen und ungünstigen Kriterien für das Langzeitergebnis kann künftig die Behandlung weiter optimiert werden. Es ist geplant, dass etwa 250 Patientinnen und Patienten, die in der Vergangenheit am Universitätsklinikum Freiburg behandelt wurden, an diesem Forschungsvorhaben teilnehmen. Innerhalb der Studie werden Patientenakten inklusive radiologischer Aufnahmen ausgewertet und darüber hinaus werden die Patienten telefonisch zu ihrem Krankheitsverlauf und dem Genesungsprozess befragt. Aus den Angaben errechnen wir objektiv fassbare Zahlenwerte (sogenannte Scores) über den Gesundheitszustand der Patienten und ihr behandeltes Kniegelenk.

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Studiendetails

Studienziel · Möglichst niedrige Konversionsrate zur Kniegelenksendoprothese nach HTO (high tibial osteotomy) im Langzeit-Follow-Up (Vergleich: 96% im 5-Jahres-Follow-Up) · Lysholm-Score zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung
Status Teilnahme nur nach Einladung
Zahl teilnehmender Patienten 250
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreiburgKlinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten zwischen 18 und 65 Jahren (zum Zeitpunkt der Operation) mit Knorpelschäden und/oder medialer Gonarthrose bei bestehender Varusdeformität, die mittels medialer open wedge Osteotomie (von 1.1.2004 bis 31.12.2017) behandelt wurden.

Ausschlusskriterien

  • Patienten älter als 65 Jahre, eingeschränkte Beweglichkeit insbesondere mehr als 20° Streckdefizit, systemischen oder lokalen Entzündungen sowie unzureichenden Weichteilverhältnissen der proximalen Tibia

Adressen und Kontakt

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Das Ziel dieser Studie ist die Auswertung der klinischen 10-Jahresergebnisse der Patienten, die aufgrund einer Arthrose oder eines Knorpelschadens bei begleitender Varus-Fehlstellung mit einer open-wedge Tibiakopfumstellungsosteotomie (high tibial osteotomie, HTO) behandelt wurden. Vergleichbare Untersuchungen liegen bereits für die Zeiträume 2, 3 und 5 Jahre nach der Operation vor; ein Langzeit-Follow-Up steht allerdings noch aus. Sämtliche Osteotomien waren seit 2004 durch einen internen Plattenfixateur stabilisiert worden. Das klinische Outcome wird mit vorhandenen arthroskopischen, klinischen und radiologischen Befunden verglichen werden. Die Ergebnisse werden insbesondere die präoperative Auswahl der Patienten vereinfachen und die richtige Indikationsstellung ermöglichen. Der Hauptendpunkt dieser Studie ist die Bestimmung der Konversionsrate zur Kniegelenksendoprothese und Analyse der Faktoren, die letztendlich ein Fortschreiten der Arthrose bzw. der Symptome begünstigen. Bei Vorliegen einer Varusdeformität kommt es zu einer Überlastung des medialen Kompartiments, was wiederum fokale Knorpelschäden oder gar die Entwicklung einer Gonarthrose zur Folge haben kann. Zur Entlastung des medialen Kompartiments hat sich auf mittelfristige Sicht die mediale open-wedge HTO mittels internem Plattenfixateur als äußerst effektives Verfahren insbesondere hinsichtlich Schmerzreduktion und funktionellem Outcome etabliert. Hier konnten nach TKO bei medialer Gonarthrose geringe Konversionsraten zur Kniegelenkendoprothese von 96 % fünf Jahre nach Operation nachgewiesen werden. Bislang fehlen Studien, die über den Langzeitverlauf nach TKO berichten, insbesondere über die Notwendigkeit der Konversion zur Kniegelenksendoprothese.

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