Beschreibung der Studie

Wie gut funktioniert die ambulante palliative Versorgung in Deutschland und welche Faktoren sind für die Versorgungsqualität entscheidend? Das Projekt SAVOIR - Evaluierung der SAPV-Richtlinie: Outcomes, Interaktionen, Regionale Unterschiede - untersucht die Vielfalt der SAPV-Modelle, die unterschiedlichen regionalen Versorgungsstrukturen und die Perspektive der an der Versorgung Beteiligten (Patienten, Hausärzte, Kostenträger). Ziel ist die Evaluation und Verbesserung der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Wir führen im Rahmen des von uns in Jena betreuten Teilprojektes eine „Quantitative Erhebung zur Versorgung in der Spezialisierten Palliativversorgung aus Patientenperspektive“ durch. Grundlage bilden die von uns in einem Vorprojekt eingesetzten und weiterentwickelten Fragebögen („QUAPS“). Wir möchten dazu 1250 SAPV-betreute Patienten hinsichtlich ihrer Zufriedenheit befragen. Um eine möglichst unabhängige Stichprobe zu erhalten, haben wir 50 Teams aus allen 17 KV-Bezirken zufällig ausgelost.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Drei ausgefüllte Fragebögen
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 1250
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient erhält spezialisierte ambulante palliative Versorgung (SAPV)

Ausschlusskriterien

  • Einwilligung liegt nicht vor:
  • Patient lehnt die Teilnahme ab oder kann aus gesundheitlichen/ sprachlichen Gründen nicht teilnehmen

Adressen und Kontakt

Abt für Palliativmedizin, Jena

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus Jena via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Klinik und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Praxis, bundesweit

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten aus bundesweit via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten der Praxis und Informationen über mögliche nächste Schritte auf Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Ziel: Inwieweit und unter welchen Bedingungen werden die in der SAPV-Richtlinie genannten Ziele aus der Perspektive der Patienten- / Angehörigenperspektive erreicht. Daraus sollen Empfehlungen zu einer Ergänzung der Qualitätssicherung von SAPV aus Patientenperspektive erarbeitet werden. Evaluationsdurchführung Fragestellung: Gibt es Unterschiede in der Qualität der SAPV-Betreuung aus Patienten- und Angehörigensicht? Welche Struktur- und Prozessmerkmale sind mit guter Qualität aus Patienten- / Angehörigenperspektive assoziiert? Design: Mit dem QUAPS-Instrument werden quantitative Daten zur Symptomkontrolle, Prozess- und Ergebnisqualität aus der Perspektive von SAPV-Patienten und ihren Angehörigen erhoben. Die Teams werden nach den im Abschnitt 4 beschriebenen Kriterien ausgewählt. Datenerhebung: In ca. 50 Teams werden jeweils 25 vollständige Patienten-Datensätze konsekutiv erhoben. Datenbasis für diese Daten ist das von den SAPV-Teams genutzte elektronische Dokumentationssystem (Pallidoc und ISPC). Stichprobenumfang: ca. 1.250 Patientendatensätze Datenanalyse: Die aus Patientenperspektive bewerteten Qualitätsparameter werden dann hinsichtlich ihrer Assoziation mit Parametern auf der Strukturebene der SAPV-Versorger (s. dazu auch TP1) als auch auf der Patienten- bzw. Fallebene (Patienten- und Versorgungscharakteristika) analysiert. Die Analyse erfolgt mittels verallgemeinert gemischter Regressionsmodelle, die die hierarchische Clusterstruktur der Daten adäquat abbilden. Neben univariaten Analysen der Qualitätsparameter zu den Merkmalen der Struktur und Prozesse sollen auch multiple (adjustierte) Analysen erfolgen. Die Fallzahl wurde hierbei so gewählt, dass bis zwischen 3-4 Parameter auf der Strukturebene sowie 10 Parameter auf der Patienten- bzw. Fallebene gleichzeitig in einer explorativen Analysen (stabil) geschätzt werden können (exploratives zweiseitige Signifikanzniveau α=5%; effektive Fallzahl im Wesentlichen von der Anzahl der Teams abhängig), wobei der Fokus der Analyse auf der Effektschätzung liegt. Zusammenfassung: Das Teilprojekt dient dazu, die Perspektive von in der SAPV behandelten Patienten und Angehörigen in die Evaluierung der SAPV-Richtlinie einzubringen, um Zusammenhänge zwischen strukturellen bzw. prozeduralen SAPV-Merkmalen und „guter“ Qualität zu untersuchen. Vorarbeiten: Die Antragsteller haben ein mehrdimensionales Instrument zur vergleichenden, quantifizierenden Erhebung von wesentlichen Aspekten der Prozess- und Ergebnisqualität aus der Sicht von Patienten und Angehörigen entwickelt (QUAPS) und im Rahmen von 2 Piloterhebungen multizentrisch evaluiert. Sie besitzen darüber hinaus umfangreiche Vorerfahrung in der Koordination multizentrischer Projekte zur Entwicklung, Erhebung und Analyse von „patient reported outcomes“ (u.a. im Rahmen von FP719).

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: