Beschreibung der Studie

Urologische Tumore machen 33,2% aller Krebserkrankungen der Männer und 4,2% aller Krebserkrankungen der Frauen in Deutschland aus. Daraus erklärt sich die hohe Bedeutung, dass unter realen Alltagsbedingungen Ihre Versorgung erfasst und untersucht wird. Durch die Dokumentation und Auswertung der Informationen zur Erkennung, Behandlung und Nachversorgung können wichtige Fragestellungen untersucht werden: Wie werden Patienten mit einer urologischen Krebserkrankung in Deutschland behandelt? Welche regionalen Unterschiede gibt es? Wie verlaufen die unterschiedlichen Behandlungsformen, die bei einer Krebserkrankung eingesetzt werden? Neben dem Ziel der Qualitätssicherung können dadurch wichtige Erkenntnisse gewonnen werden: An welchen Stellen und wie kann die Behandlung von Krebspatienten in Deutschland weiter verbessert werden? Die Erhebung dieser Daten ist wichtig, um bei Kostenträgern und Politik verlässliche Zahlen über die Versorgungssituation von Krebs-Erkrankten nennen zu können und die Situation der Erkrankten zu verbessern. Hier erhöhen konkrete Zahlen die Bereitschaft zur Unterstützung der Krebs-Patienten im Alltag, bei der Behandlung und der Rehabilitation. Die Registerstudie wird durch den Interessenverband für Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie in Deutschland e.V. geleitet und von dessen Tochtergesellschaft, der d-uo-Service-GmbH, in enger Zusammenarbeit betrieben. Die Registerstudie setzt sich zum Ziel, Wissenslücken zu schließen und so die Versorgung von Erkrankten zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel Gesamtüberleben (overall survival- OS) und Karzinom-spezifisches Überleben (cancer-specific survival-CS) stratifiziert nach Leitlinienadhärenz
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 999999
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle d-uo Deutsche Uro-OnkologenInteressenverband zur Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie in Deutschland e.V.

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männer und Frauen mit einem nachgewiesenen urologischen Karzinom

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

d-uo Deutsche Uro-OnkologenInteressenverband zur Qualitätssicherung in der Uro-Onkologie in Deutschland e.V.Geschäftsstelle Berlin, Berlin

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Urologische Tumore machen 33,2% aller Krebserkrankungen der Männer und 4,2% aller Krebserkrankungen der Frauen in Deutschland aus. Daraus erklärt sich die hohe Bedeutung der Erfassung der Versorgung dieser PatientInnen unter realen Alltagsbedingungen. Ambulante UrologInnen sind in Deutschland weit überwiegend für die Versorgung dieser Tumorerkrankungen zuständig. Die Erfassung aller Krebserkrankungen wird für das zuständige Landes-Krebsregister in Deutschland benötigt, welche die niedergelassenen UrologInnen leisten müssen. Darüber hinaus können durch die Tumor- und Verlaufsdokumentation urologischer Malignome im ambulanten Sektor eine Reihe weitergehender Fragestellungen beantwortet werden: Wie werden Patienten in Deutschland behandelt? Welche regionalen Unterschiede gibt es? Wie sind die Wirksamkeit und Nebenwirkungen von Medikamenten bei Patienten außerhalb von Studien? Wie beurteilen die Patienten – im Unterschied zur in Zulassungsstudien geprüften Wirksamkeit – den Nutzen ihrer jeweiligen Therapie (patient reported outcome – PRO)? In welchem Umfang werden Leitlinien umgesetzt und welche Gründe gibt es für Abweichungen? Neben Fragen der Qualitätssicherung können Standards der Behandlung analysiert werden, ev. Defizite und daraus folgende Verbesserungspotentiale aufgezeigt werden. Diese Daten zur Behandlungsrealität und Qualitätssicherung können überdies zur späten Nutzenbewertung mit herangezogen werden, die derzeit von vielen gefordert wird, für die jedoch kaum eine Datengrundlage existiert. Des Weiteren ist die Erhebung und Analyse des Ist-Zustandes zur Versorgungsrealität ein Ausgangspunkt für die Generierung von Hypothesen, welche Faktoren bei den unterschiedlichen Tumorerkrankungen prognostische oder prädiktive Relevanz haben könnten. Daraus können gezielte Therapieoptimierungsstudien abgeleitet werden. Zusammenfassend können Daten zur ambulanten urologischen Diagnostik, Therapie und Nachsorge urologischer Tumorerkrankungen in Deutschland Transparenz bezüglich der Behandlungsrealität erzeugen, zur Qualitätssicherung und Hypothesengenerierung sowie als Unterstützung bei der Nutzenbewertung genutzt werden.

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