Beschreibung der Studie

In der WACH-Studie werden unter compliancewissenschaftlichen und medizinpsychologischen Gesichtspunkten optimierte Interventionen zur Förderung von Maßnahmen des medizinischen Personals zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen untersucht. Hintergrund ist, dass postoperative Wundinfektionen weiterhin mit zu den häufigsten Krankenhausinfektionen gehören, und ihre Vermeidung oft entscheidend für den Erfolg chirurgischer Interventionen ist. In sechs Kliniken in drei Bundesländern sollen daher zunächst die Compliance und ihre Einflussfaktoren in den Fachbereichen Orthopädie und Viszeralchirurgie identifiziert und bei einem Teil der Kliniken im Sinne einer Stärken- und Schwächenanalyse ausgewertet werden. Danach sollen auf dieser Basis maßgeschneiderte ("getailorte") Interventionen und edukative Impulse zur Compliance-Förderung umgesetzt werden. Die Hypothese ist, dass diese maßgeschneiderten Interventionen im Vergleich zur üblichen Praxis zu höherer Compliance mit Präventionsmaßnahmen und damit zu geringeren Raten von postoperativen Wundinfektionen führen (Effektivität). Ihre Kosten-Effektivität wird gesundheitsökononomisch evaluiert.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Leitliniencomplianceraten (inkl. Antibiotikaverbrauch), Prä- und Postintervention, Verhaltensbeobachtungen mittels standardisierter Checklisten und Beobachtungsbogen (z. T. bestehende und z. T. selbstentwickelte Instrumente) durch geschulte Beobachter
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesverwaltungsamt für das Bundesministerium für Gesundheit (Förderkennzeichen: ANNIE2016-55-038)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Anzahl der Betten: > 30
  • Chirurgische Fachklinik mit regelmäßiger stationäre Durchführung viszeralchirurgischer und orthopädischer/traumatologischer Operationen
  • Teile der AWMF-Leitlinie und/oder der KRINKO-Empfehlung werden bereits angewendet

Ausschlusskriterien

  • Teilnahme an anderen (Forschungs-)Projekten, welche direkt die Endpunkte dieser Evaluationsstudie beeinflussen (Einschätzung durch die Studienleitung).
  • Endpunktrelevante Restrukturierungsmaßnahmen in den nächsten drei Jahren ab Studienstart, die bereits vor Beginn der WACH-Studie geplant sind (Einschätzung durch Studienleitung; Beispiele: geplante gravierende Änderung/Fluktuation der Mitarbeiter, insbesondere in Bezug auf die Führungskräfte, geplante Änderung der Etablierung der AWMF-Leitlinie/KRINKO-Empfehlung).

Adressen und Kontakt

N=6 Kliniken im Bundesgebiet

Vielen Dank! Wir haben Ihnen die angeforderten Kontaktdaten via E-Mail geschickt.

Bitte überprüfen Sie auch Ihren SPAM Ordner.

Wenn Sie weitere Fragen haben sollten, helfen wir Ihnen gerne. Unsere E-Mail-Adresse lautet kontakt@viomedo.de. Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Fragen und Tipps – auch Kritik und Probleme können Sie gerne äußern.

Erhalten Sie die Kontaktdaten

Wir senden Ihnen die Kontaktdaten des Studienarztes und Informationen über mögliche nächste Schritte an Ihre E-Mail-Adresse

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Durch das Absenden erkläre ich mich ausdrücklich damit einverstanden, dass Viomedo meine Daten, einschließlich Gesundheitsdaten, verarbeitet, um mir die Kontaktdaten der Studie zuzusenden und um mir Informationen (z.B. über klinische Studien) per E-Mail zuzusenden. Mein Einverständnis kann ich jederzeit widerrufen. Die Datenschutzerklärung, insbesondere die Hinweise zum Anfordern von Kontaktdaten und zum Studienberater, habe ich zur Kenntnis genommen.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

In der WACH-Studie werden mittels compliancewissenschaftlicher und medizinpsychologischer Perspektiven optimierte Interventionen zur Förderung der Implementation von Maßnahmen des medizinischen Personals zur Vermeidung von postoperativen Wundinfektionen untersucht. Hintergrund ist der Befund, dass postoperative Wundinfektionen weiterhin mit zu den häufigsten Krankenhausinfektionen gehören, und ihre Vermeidung vielfach ein entscheidender Faktor für den Erfolg von chirurgischen Interventionen ist. In sechs Kliniken in drei Bundesländern sollen daher im Rahmen einer cluster-randomisierten Studie zunächst Leitlinien-Compliance und ihre multiplen Einflussfaktoren in den Fachbereichen Orthopädie und Viszeralchirurgie identifiziert und bei einem Teil der Kliniken im Sinne einer SWOT-Analyse ausgewertet werden. Danach sollen auf dieser Basis maßgeschneiderte ("getailorte") Interventionen und edukative Impulse zur Compliance-Förderung umgesetzt werden. Die Hypothese ist, dass diese maßgeschneiderten Interventionen im Vergleich zu "usual care" zu höherer Compliance mit Präventionsmaßnahmen und damit zu geringeren Raten von postoperativen Wundinfektionen führen (Effektivität). Ihre Kosten-Effektivität wird gesundheitsökononomisch evaluiert.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.