Beschreibung der Studie

In der Studie soll geprüft werden, ob sich Patienten mit guter Asthmakontrolle gemäß Asthmakontrolltest bezüglich des nächtlichen Hustens und Wheezings von Patienten mit schlechter oder teilweiser Kontrolle unterscheiden.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist eine Zusammenhangsprüfung zwischen dem Asthma-Kontrollstatus (erhoben mit Fragebogen: Asthma Control Test ACT) und der Häufigkeit von nächtlichen respiratorischen Symptomen, auskultatorisch erhoben mittels LEOSound Langzeit-Atemgeräuschmonitor. Die Atemgeräusche werden in einer Messnacht erhoben und die dazugehörige ACT-Score wird erfasst.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Philipps Universität Marburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Fachärztlich anamnestisch gesichertes Asthma

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die die Teilnahme an der Studie ablehnen.
  • beschränkt oder nicht einwilligungsfähig
  • akute Lungenerkrankung (Bronchitis etc.)
  • andere schwere Infektionskrankheit (z.B. Tbc etc.)

Adressen und Kontakt

Klinik für Innere Medizin Schwerpunkt Pneumologie, Marburg

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Häufig gestellte Fragen

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Asthma ist eine chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung, an der weltweit etwa 300 Millionen Menschen leiden. Ziele einer optimalen antiobstruktiven Asthmatherapie sind die Symptomfreiheit tagsüber und nachts, eine uneingeschränkte körperliche Aktivität sowie eine normale Lungenfunktion. Von vielen Asthmapatienten ist bekannt, dass es im Schlaf, vor allem in den frühen Morgenstunden, zu einer Verschlechterung der asthmatischen Symptome im Sinne eines „nächtlichen Asthmas“ kommt. In einer großen Untersuchung bei 7729 Asthmatikern ergab eine Befragung, dass 74% der Patienten mindestens einmal pro Woche wegen respiratorischer Probleme aus dem Schlaf heraus erwachten, bei 39% war das jede Nacht der Fall. Nach einer Untersuchung von Storms et al. beklagten 67% von 304 Asthmatikern nächtliche Symptome, 11% hatten sie jede Nacht. Patienten mit nächtlichem Asthma bronchiale leiden häufig unter Störungen der Schlafqualität und entsprechenden Auswirkungen auf die Tagesbefindlichkeit. Bedingt durch Luftnot, Wheezing und/oder Husten kann es zu intermittierendem Erwachen (Arousal) und Durchschlafstörungen kommen. Mithilfe der Langzeitregistrierung der Lungengeräusche kann der Effekt einer antiobstruktiven Therapie nun erstmals dahingehend überprüft werden, ob es unter der bestehenden antiobstruktiven Therapie im Schlaf wirklich zu einer ausreichenden Symptomkontrolle bzw. -freiheit kommt. Entsprechend der GINA-Kriterien ist es Ziel des Asthma-Managements, eine optimale Symptomkontrolle zu erreichen und die Risiken für Exacerbationen, Verschlechterungen der Lungenfunktion, Langzeitfolgen und Nebenwirkungen der Therapie zu minimieren. Studien wie REALISE und AIRE geben uns Informationen dahingehend, ob und wie sich innerhalb von annähernd 15 Jahren Verbesserungen bei der Versorgung von Patienten mit Asthma bronchiale eingestellt haben. Obwohl es sehr wirksame Medikamente zur Behandlung des Asthma bronchiale gibt, sind die Ergebnisse der Asthmakontrolle weiterhin unbefriedigend. Bei deutlich mehr als 50% der Patienten muss das Asthma als nicht bzw. schlecht kontrolliert angesehen werden. Eine schlechte Therapieadhärenz, die Angst vor systemischen Effekten der inhalativen Cortisontherapie, die vermehrte Inanspruchnahme der Bedarfstherapie, eine nicht ausreichende Schulung und Aufklärung der Patienten sind dafür verantwortlich. Es besteht eine Notwendigkeit zur Intensivierung der Schulungsmassnahmen und verbesserten Patientenüberwachung. Die ursprüngliche Schweregradeinteilung des Asthma bronchiale wurde weitgehend aufgegeben, der Schweregrad wird nur noch zur anfänglichen Einstufung der Erkrankung verwendet. Stattdessen wird für die Verlaufskontrolle sowie die Grundlage der Therapieentscheidungen der Grad der Asthmakontrolle ermittelt. Man unterscheidet dabei drei Grade, wie unten aufgeführt. Das Asthma bronchiale als chronischer Erkrankung bedarf einer regelmäßigen Verlaufsbeurteilung. Die Asthmakontrolle wird unterteilt in die drei Grade: - „kontrolliert“, - „teilweise kontrolliert“ und - „nicht kontrolliert“ Zur Einschätzung der Asthmakontrolle wird seit vielen Jahren der validierte Asthmakontrolltest (ACT) herangezogen. Der Fragebogen ermittelt anhand von fünf Kriterien eine Punktzahl von 5 bis 25 Punkten, die den Grad der Asthmakontrolle der letzten vier Wochen widerspiegeln soll. 5 bis 15 Punkte entsprechen dabei keiner ausreichenden Kontrolle, 16 bis 19 Punkte einer teilweisen Kontrolle und 20 bis 25 Punkte einer guten Kontrolle.

Quelle

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