Beschreibung der Studie

Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit einer komplexen Intervention (Maßnahme) zur Verbesserung der medizinischen, psychotherapeutischen und pflegerischen Versorgung von depressiv erkrankten Altenheimbewohnern.

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Studiendetails

Studienziel Bei den Face-to-face-Datenerhebungen kommen validierte und in der klinischen wie gerontologischen Forschung bewährte Fragebögen und psychometrische Instrumente zum Einsatz. Die primären Outcomes von DAVOS sind die Prävalenz depressiver Störungen sowie Ausprägung der depressiven Symptomatik (bzw. deren Veränderung) der Pflegeheimbewohner und werden jeweils zu den 6 Messzeitpunkten Baseline, T1 bis T4 und Follow-up erfasst. Die primären Outcomes (Prävalenz depressiver Störungen und der Schweregrad depressiver Symptomatik) werden mithilfe des strukturierten klinischen Interviews für DSM-IV (= Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) (SKID-I) sowie der Geriatric Depression Scale (GDS) erhoben.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 380
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle DLR / BMBF im Rahmen der Forschungsprojekte zur Gesundheits- und Sozialversorgung bei Neurodegenerativen Erkrankungen im Rahmen des EU Joint Programme − Neurodegenerative Disease Research (JPND)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Bewohner, die älter als 60 Jahre als sind und in die Teilnahme der Studie einwilligen können.

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien für die Teilnahme an der Studie sind ein Lebensalter <60 Jahre, das Vorliegen einer Demenz, Suchterkrankungen, bipolare Störung oder andere schwerwiegende psychiatrische Erkrankungen außer depressiven Störungen.

Adressen und Kontakt

Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität, Frankfurt am Main

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Häufig gestellte Fragen

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Depression im Alter und die psychotherapeutische Behandlung der Betroffenen ist ein Thema, das bisher in der Forschung wie auch leider in der Öffentlichkeit relativ wenig Beachtung gefunden hat. Dabei sind Depressionen nach der Demenz die zweithäufigste psychiatrische Erkrankung bei älteren Menschen. Die Depressionsprävalenz in Pflegeinrichtungen ist mit bis zu 30% sogar fast doppelt so hoch wie in der älteren Allgemeinbevölkerung. Folgerichtig wird daher im Forschungsprojekts DAVOS ein innovatives und strukturiertes Case-Management-Programm zur Verbesserung der Depressionsbehandlung für Bewohner von Altenpflegeeinrichtungen implementiert und hinsichtlich seiner Wirksamkeit unter Alltagsbedingungen evaluiert. Die Haupthypothese ist, dass die Implementierung des Interventionsprogramms zur Verringerung der Depressionsprävalenz und einer nachhaltigen Reduktion der depressiven Symptomatik unter den Bewohnern der zehn beteiligten Altenpflegeeinrichtungen führt. Des Weiteren werden positive Effekte auf Funktionsniveau, Lebensqualität sowie soziale Teilhabe erwartet. Die Ergebnisse des Projekts wären somit eine wichtige Grundlage für eine verbesserte gesundheitliche Versorgung der an Altersdepression leidenden Pflegeheimbewohner in Deutschland.

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