Beschreibung der Studie

Gewalt in abhängigen Pflegebeziehungen in stationären Pflegeeinrichtungen ist in Deutschland ein weitgehend unerforschter Bereich. Deswegen sollen in ausgewählten stationären Pflegeeinrichtungen wohnende und arbeitende Menschen nach ihren Gewalterfahrungen und ihrem Gewalterleben befragt werden. Aus den Ergebnissen quantitativ und qualitativ erhobener Daten sollen Ansätze und Strategien entwickelt werden, die es ermöglichen, Anzeichen von Gewalt frühzeitig zu erkennen (Prävention) und entsprechenden Entwicklungen wirksam zu begegnen (Intervention). Dazu werden Mitarbeitende mittels schriftlichen Fragebogens sowie Bewohner, Angehörige und Betreuer im Rahmen von Interviews befragt.

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Studiendetails

Studienziel Mitarbeitende werden mittels schriftlicher Befragung nach ihrem Erleben von Gewalt in beruflichen Situationen befragt sowie nach ihren Erfahrungen im Umgang mit ihnen begegnender Gewalt. Desgleichen werden Bewohner nach Gewalterfahrung und Gewalterleben in den Pflegeeinrichtungen im Rahmen von Interviews befragt. Darüber hinaus werden die Perspektiven auf das Thema Gewalt im Rahmen von Expertengesprächen mit den Einrichtungsleitungen exploriert. Ziel ist es, auf der Basis dieser Befragungen Handlungsleitlinien/Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Gewalt bzw. deren Vermeidung zu entwickeln, die in den Grundsatzdokumenten der Einrichtungen (Leitbild, Qualitätsmanagement etc.) verankert werden. Die Befragungen sind für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2018 geplant.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 425
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Pflegekasse bei der KNAPPSCHAFTRegionaldirektion Chemnitz

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Bewohner, Angehörige, Betreuer und Pflegepersonal in stationären Pflegeeinrichtungen

Ausschlusskriterien

  • Gerontopsychiatrische Erkrankungen, die im Mini-Mental-State-Examination zu einem Ergebnis von < = 24 Punkten führen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Menschen in abhängigen Pflegebeziehungen gelten als besonders vulnerable Personen. Mit der vorliegend konzipierten Untersuchung soll in stationären Pflegeeinrichtungen der Frage nachgegangen werden, inwieweit Zusammenhänge zwischen Vulnerabilität und Viktimisierung zu explorieren sind. Ferner wird dabei untersucht, ob und inwieweit sich Zusammenhänge zwischen bestimmten (gerontopsychiatrischen) Erkrankungen und einer potenzierten Gefahr, Opfer von Gewalthandlungen zu werden, nachweisen lassen. Den Ausgangspunkt bilden Befragungen von Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden sowie Betreuenden hinsichtlich ihres Erlebens von und ihrer Erfahrungen im Umgang mit Gewalt. Aus den Ergebnissen der Befragungen sollen sowohl wirksame gewaltpräventive Strategien abgeleitet sowie nachhaltige Interventionsstrategien entwickelt werden.

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