Beschreibung der Studie

Bei einer Form der Leistenbruch-Operation sollen zwei verschiedene Netz-Typen im Hinblick auf chronische Leistenschmerzen und Wiederkehr-Rate überprüft werden mit dem Ziel einer Qualitätsverbesserung.

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Studiendetails

Studienziel Rate an chronischen Leistenschmerzen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Asklepios Klinik Langen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Implantation eines PerFix Plugs der Firma Bard bzw. eines Ultrapro Plugs der Firma Ethicon.

Ausschlusskriterien

  • andere Op-Verfahren, andere Netze, patients < 14 years

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Leistenbruch-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Bei der inguinalen Hernioplastik gibt es zwei Kenngrößen für Qualität: chronischer Leistenschmerz und Rezidivrate. Um diesen Problemen vorzubeugen, sucht man nicht nur nach der idealen Operationstechnik, sondern auch nach dem geeigneten Netzmaterial. Gemäß Literatur sollen großporige, leichtgewichtige, partiell resorbierbare Netze im Vergleich zu kleinporigen, schwergewichtigen, nicht resorbierbaren Netzen bei der Hernienversorgung von Vorteil sein, insbesondere im Hinblick auf Verträglichkeit und speziell bei der Leistenhernie bezüglich der Beschwerden mit postoperativen Leistenschmerzen, ohne dabei eine höhere Rezidivrate in Kauf zu nehmen. Die Datenlage hierzu scheint zwar noch uneinheitlich zu sein, doch legen die meisten Arbeiten nahe, dass sowohl für die minimal-invasiven Verfahren (TAPP, TEP), als auch die offene Hernioplastik nach Lichtenstein die Vorteile des leichtgewichtigen Netzes als gesichert betrachtet werden dürfen. Für die offene Hernioplastik mit einem Mesh-Plug-System liegen hierzu bislang keine vergleichenden Langzeitdaten vor. Unser Ziel mit dieser Arbeit war zu prüfen, ob wir im klinischen Alltag eine messbare Verbesserung erzielen und begründen können bezüglich der chronischen Leistenschmerzen, ohne dafür eine erhöhte Rezidivrate bei der Verwendung eines großporigen, leichtgewichtigen Netzmaterials im Vergleich zu einem kleinporigen, schwergewichtigen System in Kauf nehmen zu müssen.

Quelle

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