Beschreibung der Studie

Viele Kinder leiden unter Aufmerksamkeitsproblemen, viele davon sind zudem oft motorisch unruhig und handeln häufig unüberlegt und vorschnell. Werden diese Anzeichen bei Kindern beobachtet, steht meist schnell der Verdacht einer Aufmerksamkeitsstörung im Raum, die mit (ADHS) oder ohne (ADS) sog. Hyperaktivität vorliegen kann. Kinder, die unter ADHS oder ADS leiden berichten häufig von Problemen zuhause, in der Schule und mit Freunden, die oftmals eine hohe Belastung für die Kinder selbst, aber auch für deren Familien bedeuten. Glücklicherweise gibt es heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, eine Aufmerksamkeitsstörung zu behandeln, z.B. durch Elterntrainings, Selbstkontrolltrainings, oder in bestimmten Fällen auch durch ein Medikament. Vielen Betroffenen kann damit gut geholfen werden. Aufmerksamkeitsstörungen sind bereits schon gut erforscht. Allerdings gibt es auch Bereiche, die noch nicht ausreichend untersucht sind. So wurde z.B. bisher vorwiegend nur durch Fragebogenverfahren festgestellt, dass die Rate von Ausscheidungsstörungen (Einnässen oder Einkoten) bei Kindern mit AD(H)S höher zu sein scheint als bei Kindern ohne AD(H)S. Die Sauberkeitsentwicklung (Blasen- und Stuhlkontrolle) stellt eine wichtige Phase in der Reifung jedes Menschen dar. Sie spielt im Leben eine bedeutende Rolle bzgl. sozialer Akzeptanz und Eigenständigkeit. Werden Kinder erst sehr spät sauber und trocken, dann ist der Betreuungs- und Pflegeaufwand deutlich größer, was auch für die Belastung der Eltern/Betreuenden von Bedeutung ist. Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums des Saarlandes führt daher eine Studie zur Auftretenshäufigkeit von Ausscheidungsstörungen (z.B. Einnässen tagsüber oder Einnässen nachts) bei Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsstörungen(ADHS oder ADS) durch. Weiterhin sollen Zusammenhänge zu körperlichen (z.B. BMI) und psychiatrischen (z.B. zusätzliche psychiatrische Erkrankungen) Faktoren nähergehend untersucht werden, ebenso wie der Grad der daraus entstehenden Stressbelastung der Eltern. Ziel dieser Untersuchung ist es, das Beratungsangebot für Betroffene, Eltern und Betreuende zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel 1.) Prävalenz folgender Störungen in der klinischen Stichprobe der Kinder mit AD(H)S (Einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung: F90.0; Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens: F90.1; Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität: F98.8): F98.0 Enuresis nocturna; N39.4 Einnässen tagsüber; F98.1 Nicht-organische Enkopresis.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 160
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Lehrstuhl und Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum des Saarlandes

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • In der Patientengruppe: Verdacht auf oder gesicherrte Diagnose einer einfachen Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F90.0), einer Hyperkinetischen Störung des Sozialverhaltens (F90.1) oder einer Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität (F98.8).
  • In der Kontrollgruppe: Ausschlussdiagnose einer einfachen Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (F90.0), einer Hyperkinetischen Störung des Sozialverhaltens (F90.1) oder einer Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität (F98.8).

Ausschlusskriterien

  • Schwere körperliche Erkrankungen; 2.) Geistige Behinderung (IQ < 70).

Adressen und Kontakt

Ausscheidungsambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ausscheidungsstörungen: Nach den Kriterien der International Children’s Continence Society (ICCS) werden verschiedene Subgruppen des Einnässens nachts und tagsüber unterschieden (Austin et al., 2016). Die Enuresis nocturna (NE) bezeichnet jede Form des nächtlichen Einnässens ab einem Alter von 5 Jahren und wird differenziert in primäre (längstes trockenes Intervall<6 Monate), sekundäre (längstes trockenes Intervall>6 Monate), monosymptomatische (keine Blasenfunktionsstörung tagsüber) und nichtmonosymptomatische (Blasenfunktionsstörung tagsüber) Subtypen (Austin et al., 2016). Das Einnässen tagsüber wird als Funktionelle Harninkontinenz (FHI) bezeichnet und umfasst u. a. die Subtypen Dranginkontinenz, Harninkontinenz bei Miktionsaufschub und Harninkontinenz bei Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination (dyskoordinierte Blasenentleerung; Austin et al., 2016). Die Prävalenzraten werden von von Gontard und Equit (2015) bei den 7-jährigen mit insgesamt mit 10% für Enuresis nocturna und mit 2 - 3% für funktionelle Harninkontinenz angegeben. Nichtorganische Enkopresis wird im ICD-10 als willkürliches und unwillkürliches Einkoten ab dem Alter von 4 Jahren nach Ausschluss organischer Ursachen definiert. Hierbei wird zwischen Enkopresis mit und ohne Obstipation differenziert (Dilling & Freyberger, 2016; Rasquin et al., 2006; Hyams et al., 2016). Aufmerksamkeitsstörungen: Nach DSM-5 werden Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) durch die Symptomtrias Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten, Impulsivität und Hyperaktivität charakterisiert (APA, 2013), die anhaltend im Verlauf der bisherigen Lebensspanne phänomenologisch nachweisbar sind. Es werden drei Subtypen unterschieden: der unaufmerksame Typ (überwiegend Aufmerksamkeitsstörungen), der hyperaktiv-impulsive Typ (überwiegend Hyperaktivität und Impulsivität) und der kombinierte Typ (Vorliegen aller drei Hauptsymptome). In der ICD-10 unterscheidet man die einfache Aufmerksamkeits- und Aktivitätsstörung (F90.0, entspricht kombiniertem Typ), die hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (F90.1, ADHS + Störung des Sozialverhaltens) sowie die Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität (F98.8, entspricht unaufmerksamen Typ; Dilling & Freyberger, 2016). Die Prävalenzschätzungen belaufen sich weltweit auf ca. 5 (Polancyk et al., 2014) bis 7,2 Prozent (Thomas et al., 2015). Ätiologisch ist bei ADHS von einem multifaktoriellen Modell auszugehen, wobei die Genetik der wichtigste Einflussfaktor zu sein scheint. Es konnte eine Heritabilität von ca. 75% für das Störungsbild nachgewiesen werden (Faraone et al, 2005). Als weitere Risikofaktoren für die Entstehung einer ADHS wurden niedriges Geburtsgewicht, Frühgeburtlichkeit und mütterlicher Tabakkonsum während der Schwangerschaft identifiziert (APA, 2013; Moriyama et al., 2012). Zusätzlich geht man davon aus, dass psychologische Faktoren, z. B. ein schwieriges Temperament des Kindes oder ungünstige familiäre Interaktionsmuster den Verlauf der Störung negativ beeinflussen können (APA, 2013). Zur Behandlung der ADHS wird eine multimodale Therapie empfohlen, die Psychoedukation, Elterntraining, Selbstinstruktionstraining und Schul- bzw. Kindergarteninterventionen kombinieren. Bei stark hyperkinetischer Symptomatik gilt bei Schulkindern eine zusätzliche Pharmakotherapie als indiziert (NICE guidelines für ADHS; https://www.nice.org.uk/guidance/NG87). Mittel der ersten Wahl ist das Stimulans Methylphenidat (MPH), wofür eine sehr gute Wirksamkeit nachgewiesen ist (Storebø et al., 2015). Kinder mit ADHS leiden häufig unter Auffälligkeiten v.a. im neuropsychologischen Funktionsspektrum (v.a. exekutive Dysfunktionen), der Emotionen, des Sozialverhaltens (v.a. Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten und Bindungsstörungen), der motorischen Koordination und der akademischen Leistungen (Tarver et al., 2014). Weiterhin treten häufig komorbide affektive Störungen (z.B. Depressionen, Angststörungen), Ticstörungen sowie schädlicher Substanzgebrauch auf (Tarver et al., 2014). Es besteht eine sehr hohe Komorbiditätsrate für Ausscheidungsstörungen (von Gontard & Equit, 2015), auf die im Folgenden detailliert eingegangen werden soll. Komorbidität von Ausscheidungsstörungen bei Kindern / Jugendlichen mit AD(H)S: Kinder mit ADHS zeigen generell hohe Raten an Ausscheidungsstörungen (von Gontard & Equit, 2015). Zur Untersuchung der Prävalenzraten bieten sich prinzipiell zwei Wege an: die Untersuchung von a) Kindern mit ADHS hinsichtlich Ausscheidungsstörung oder die Untersuchung von b) Kindern mit einer Ausscheidungsstörung hinsichtlich einer komorbide vorliegenden Aufmerksamkeitsstörung. a) Es liegen nur wenige Studien vor, die die Raten an Ausscheidungsstörungen bei Kindern mit ADHS untersucht haben. In einer retrospektiven Studie wurde die Wahrscheinlichkeit bei 10-11jährigen Kindern mit ADHS zusätzlich unter NE zu leiden als um das 2,6fache erhöht, die Chance für eine FHI sogar als um das 11,7fache erhöht angegeben (Robson et al., 1997). Insgesamt erscheint die Datenlage jedoch als unzureichend. Diese Lücke soll die geplante Studie füllen. b) In den Studien von Kindern mit Ausscheidungsstörungen wurde häufiger eine zusätzliche ADHS-Diagnose erfasst, allerdings vor allem in der Gruppe der Kinder mit nächtlichem Einnässen. Die Datenlage bei Kindern mit FHI oder Enkopresis ist bislang unzureichend. Baeyens et al. (2004) untersuchten Kinder mit NE und komorbider ADHS und berichteten eine Prävalenzrate von 40%, wovon überwiegend Kinder mit der DSM-IV-Diagnose des unaufmerksamen Typs (22,5%) und weniger Kinder mit dem kombinierten Typ (15%) klassifiziert wurden. In einer anderen Untersuchung wurde die Gesamtprävalenz für ADHS bei Kindern mit NE auf bis zu 53% geschätzt (Okur et al., 2012). Aber auch Kinder mit FHI (ca. 10,5-21%; Kodman-Jones et al., 2001; Zink et al., 2008) leiden häufig an einer komorbiden Aufmerksamkeitsstörung. Die Rate an komorbiden Diagnosen gilt bei Kindern mit Enkopresis grundsätzlich als erhöht (ca. 30-50%; von Gontard et al., 2011), aber die Raten für ADHS scheinen im Besonderen von Bedeutung zu sein. In klinischen Studien wurden bislang Komorbiditätsraten von ADHS bei Kindern zwischen 8 und 10 Jahren mit Enkopresis zwischen 17 und 23,4% berichtet (Johnston & Wright, 1993; Cox et al., 2002; Van Everdingen-Faasen, 2008). Die bislang vorliegenden Daten wurden insgesamt überwiegend über Fragebogenverfahren oder Interviews erhoben, jedoch kaum mit klinischen Parametern. Diese Lücke soll die geplante Studie schließen, indem Kinder mit ADHS hinsichtlich Ausscheidungsstörungen sowie Auffälligkeiten des unteren Harntrakts untersucht werden, um so subklinische sowie klinische Auffälligkeiten hinsichtlich der Ausscheidungssymptomatik systematisch zu erfassen und mit somatischen Befunden (Uroflow, Ultraschall, etc.) anzureichern. Elterliche Belastung bei ADHS und Ausscheidungsstörungen: Es finden sich zahlreiche Arbeiten zum Thema ADHS und elterlicher Belastung. Zumeist wird die elterliche Belastung durch Fragebogenverfahren (z.B. den Parenting Stress Index, Aibidin 1995) erfasst. In einer Metaanalyse von Theule und Kollegen wurde berichtet, dass Eltern von Kindern mit ADHS eine höhere elterliche Belastung im Vergleich zu Eltern von Kindern mit gesunden Kontrollen, aber nicht höher als bei anderen Störungsbildern empfinden (Theule et al., 2013). Andere Kollegen hingegen fanden durchaus Unterschiede im Vergleich des elterlichen Belastungsgrades bei Eltern von Kindern mit ADHS im Vergleich zu Eltern von Kindern mit Angststörungen (Telman et al., 2017) und anderen Störungen der Entwicklung des Nervensystems (Craig et al., 2016): Das Ausmaß der Belastung bei Kindern mit ADHS und Autismus Spektrum Störungen wird als vergleichbar angegeben (Telman et al., 2017). Auch zu den Subtypen der ADHS wurden vergleichende Studien zur elterlichen Belastung durchgeführt. Die elterliche Belastung scheint insgesamt höher zu sein bei Müttern von Kindern des kombinierten Typs der ADHS (Hyperaktivität und Impulsivität) im Vergleich zur Belastung von Müttern von Kindern des unaufmerksamen ADS-Typs und Kontrollen (Korpa et al., 2017). Zudem wurde bei den ADHS-Kindern von Müttern mit hohem Stresslevel ebenfalls eine höhere HPAA-Aktivität festgestellt. Der Grad der Belastung scheint sich bei Vorliegen einer zusätzlichen Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigem Verhalten noch zu erhöhen (Yan et al., 2016). Die Beobachtung erhöhter Stresslevel auch bei Eltern von Jugendlichen mit ADHS legt eine Persistenz dieser elterlichen Belastung nahe (Wiener et al., 2016). Die elterliche Belastung führt zu negativen Auswirkungen auf die eigene Lebensqualität der Eltern (Cappe et al., 2017) sowie zu Diskrepanzen in der Beurteilung der Lebensqualität der Kinder im Eigen- sowie im elterlichen Fremdurteil (Galloway et al., 2016). Die elterliche Belastung wirkt sich dabei auf die Beurteilung der ADHS-Symptomintensität der Kinder durch Eltern und Lehrer aus (Chen et al., 2017), wobei die Eltern die Intensität der Symptomatik zumeist höher einschätzen, wenn höhere Stresslevel vorliegen (Breaux & Harvey, 2018). Damit erscheint die elterliche Belastung als kritisches, zu berücksichtigendes Maß bei der ADHS-Diagnostik, da sie sich direkt auf die Wahrnehmung der Intensität der Symptome auszuwirken scheint. Eine therapeutische Reduktion der ADHS-Symptomatik durch Medikation (Hwang et al., 2013; Silva et al., 2015), Elterntraining (Heath et al., 2015), sowie achtsamkeitsbasierte Interventionen (Lo et al., 2017) wirkt sich dabei zugleich positiv und damit reduzierend auf die elterliche Belastungsintensität aus, was eine Mitverursachung durch das Vorliegen der ADHS-Symptomatik nahelegt. Im Gegensatz dazu haben sich nur wenige Studien bislang mit elterlicher Belastung bei Kindern mit Ausscheidungsstörungen befasst. (De Bruyne et al., 2009; Equit et al., 2014). Hierzu liegen bislang nur Studien zu einer deutlich erhöhten elterlichen Belastung bei Eltern von Kindern mit Stuhlinkontinenz vor (Angaben <98. Perzentile; Cushing et al., 2016). Weiterhin fanden Kovacic und Kollegen heraus, dass eine höhere Stressbelastung bei Eltern von Kindern mit kombinierter funktionaler Obstipation und Enkopresis im Vergleich zu Eltern von Kindern mit reiner funktionaler Obstipation vorliegt (Kovacic et al., 2015). Studien zur elterlichen Belastung bei Kindern mit komorbider Ausscheidung und ADHS liegen bislang nicht vor. Diese Lücke soll ebenfalls durch das geplante Vorhaben geschlossen werden.

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