Beschreibung der Studie

Innerhalb dieser Studie soll der Einfluss der parenteralen Langzeit-Ernährung auf die Leberfunktion und die Leberarchitektur mittels noninvasiver Leberfunktionstests untersucht werden. Langzeit-parenterale Ernährung ist notwendig für Patienten, die aufgrund unterschiedlicher Ätiologie ihren Energiebedarf nicht enteral bereitstellen können. Ein maßgeblicher Teil dieser Patienten entwickelt im Verlauf hepatobiliäre Komplikationen bis hin zur Leberfibrose bzw. – Zirrhose. Durch den Einsatz dynamischer Leberfunktionsmessungen können diese Patienten gegebenenfalls frühzeitiger entdeckt und hinsichtlich ihrer Parenteralen Ernährung optimiert werden, sodass ein weiterer Progress der hepatischen Dysfunktion verhindert werden könnte.

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Studiendetails

Studienziel Primäres Ziel der Studie ist es Faktoren zu identifizieren, die einen protektiven bzw. adversen Effekt auf die Leberfunktion der Patienten haben mittels Leberfunktionsassessment (LiMAx, ICG, FibroScan), Ernährungsassessment (indirekte Kalorimetrie, BIA) und Lebensqualitätsassessment (SF-36, SBS-QoL) basierend auf einer einmaligen Studienmessung in der Querschnittsgruppe bzw. 4 Studienvisiten (Einschluss, 6 Monate, 12 Monate, 24 Monate) in der Längsschnittgruppe.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 90
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Charité - Universitätsmedizin Berlin Chirurgische Klinik Campus Charité Mitte l Campus Virchow-Klinikum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit chronischem Darmversagen, die eine totale parenterale Ernährung erhalten
  • Patientenalter 18 - 100 Jahre
  • Patienten, die ihre schriftliche Einwilligung zur Teilnahme an der Studie gegeben haben

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die bereits an der Leber operiert worden sind (Z.n. Cholezystektomie ist kein Ausschlusskriterium)
  • Patienten mit einer onkologischen Grunderkrankung, die nicht kurativ therapiert wurden
  • Patienten mit anderen Lebererkrankungen oder anderen systemischen Erkrankungen, welche die Leberfunktion erheblich beeinflussen
  • Patienten, die eine andere medizinische Therapie erhalten, welche die Leberfunktion erheblich beeinflusst (z.B. Chemotherapie)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Langzeit-parenterale Ernährung ist für Patienten mit chronischem Darmversagen lebensnotwendig, jedoch mit erhöhter Morbidität und Mortalität behaftet. So entwickelt ein maßgeblicher Anteil der parenteral ernährten Patienten im Verlauf eine hepatische Schädigung – Intestinal failure associated liver disease (IFALD). Einige Studien konnten zeigen, dass diese Patienten erfolgreich durch eine Optimierung der parenteralen Ernährung (Zusatz von ω-3-Fettsäuren, etc.) therapiert werden können. Diese Subgruppe profitiert von einer frühzeitigen Diagnose der hepatischen Schädigung, da eine bereits eingetretene Leberfibrose nach bisheriger Studienlage nicht reversibel ist. Ziel der Studie ist es daher nicht invasive Leberfunktionstests (LiMAx, ICG, FibroScan) für diese Patientengruppe zu etablieren und ggf. validieren.

Quelle

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