Beschreibung der Studie

Die Untersuchung soll zeigen, dass ein Metalloxidsensorarray in der Lage ist, durch Sauerstoffatmung hervorgerufene Veränderungen in der Ausatemluft zu erkennen. Grund für die Studiendurchführung ist, dass im Weltraum während Außenbordeinsätzen über lange Zeit hinweg reiner Sauerstoff geatmet werden muss, was zu einer Schädigung der Lunge führen kann. Dazu atmen die Versuchsteilnehmer am ersten Versuchstag über zwei Stunden Sauerstoff und am zweiten Versuchstag hochreine medizinische Luft über ein Mundstück ein (oder umgekehrt). Vor sowie 0,5, 4,5 und 20 Stunden nach der Sauerstoff- oder medizinischen Luftatmung erfolgt eine nicht invasive Messung der Zusammensetzung der Ausatemluft. Teilnehmen können ausschließlich gesunde Nichtraucher in einem Alter von 18-65 Jahren. Der Metalloxidsensorarray soll dann auf der Internationalen Raumstation verwendet werden, um durch Sauerstoffatmung hervorgerufene Veränderungen der Atemluft während Außenbordeinsätzen nachzuweisen.

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Studiendetails

Studienziel Nachweis von sauerstoffinduzierten Veränderungen in der Zusammensetzung der Atemluft durch oxidativen Stress. Nachweis durch Messungen mit dem modifizierten Metalloxidsensorarray zu den Zeitpunkten 0,5h, 4h und 24h nach Testgasexposition.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 12
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schriftliche Aufklärungs- und Zustimmungserklärung, Nichtraucher, männliches Geschlecht, im Ombudsverfahren bestätigte Freiwilligkeit der Teilnahme an der Untersuchung

Ausschlusskriterien

  • Aktuelle Infektionen jeglicher Art, zurückliegende Chemotherapie, Lungenvorerkrankungen jeglicher Art, Raucher, weibliches Geschlecht

Adressen und Kontakt

Forschungslabor Airbus Defence & Space, Immenstaad, Deutschland

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Häufig gestellte Fragen

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Die Studie dient der Validierung eines für den Einsatz im Weltraum modifizierten Arrays aus Metalloxidsensoren zu Detektion von sauerstoffinduziertem oxidativen Stress in der Atemluft. In zwei Versuchsarmen atmen gesunde Probanden in einem Crossover-Design Sauerstoff bzw. medizinische Luft über einen Zeitraum von zwei Stunden aus einem Atemregler. Vor- und bis 24 Stunden nach der Atmung der Testgase erfolgt eine Analyse der Zusammensetzung der Atemluft mittels GC-MS und Metalloxidsensorarray.

Quelle

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