Beschreibung der Studie

Es konnte nachgewiesen werden, dass es Zusammenhänge zwischen dem Bestehen einer Schwerhörigkeit und dem Risiko einer Demenzentwicklung gibt. Der genaue Charakter dieses Zusammenhanges ist noch unklar. Auch ist unklar welchen Einfluss eine Hörgeräteversorgung bei Patienten mit Demenz und Schwerhörigkeit hat. Die Voraussetzung einer Hörgeräteversorgung ist aber die Durchführung einer adäquaten Hörprüfung, die bei Patienten mit kognitiven Einschränkungen als schwierig eingestuft wird. Daher soll in dieser Studie die Möglichkeit der Ermittlung einer adäquaten Hörschwelle bei Demenzpatienten geprüft werden. Außerdem soll die Möglichkeit der Erfassung einer zentralen Schwerhörigkeitskomponente untersucht werden und ob die Untersuchungsmöglichkeiten insgesamt vom Demenzgrad abhängen.

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Studiendetails

Studienziel Durchführbarkeit einer konventionellen, subjektiven audiometrischen Untersuchung mittels Ton- und Sprachaudiometrie bei Patienten mit Demenz
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 104
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Verein zur Förderung hörgeschädigter Kinder und Erwachsener e.V.

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten der Geriatrischen Abteilung der HELIOS Klinik Schwelm, unabhängig von Geschlecht und Alter;
  • Vorliegen einer gültigen, schriftlichen Einverständniserklärung entweder eines gesetzlichen Betreuers, eines Vorsorgebevollmächtigten, oder im Falle der noch bestehen Einwilligungsfähigkeit, des Probanden selbst;
  • Diagnosestellung der Demenz und Ermittlung des Demenzgrades durch den geriatrischen Rater;
  • Unbekanntheit des Ergebnisses der Demenzgradtestung bei Durchführung der audiologischen Testung gegenüber dem HNO-ärztlichen Rater sowie dem technischen Hilfspersonal

Ausschlusskriterien

  • Fehlende, gültige schriftliche Einverständniserklärung;
  • Bekanntheit des Demenzgrades gegenüber dem HNO-ärztlichen Rater sowie des technischen Hilfspersonals bei audiologischer Testdurchführung

Adressen und Kontakt

Geriatrischen Abteilung der HELIOS Klinik Schwelm, Schwelm

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Es gibt Hinweise darauf, dass die Inzidenz der Demenz bei Schwerhörigkeiten erhöht ist (Lin et al. 2011, Gallacher et al. 2012 und Gurgel et al. 2014). Die Erfassung von Schwerhörigkeiten bei Patienten mit Demenz wird als schwierig eingeschätzt, da es sich bei den routinemäßigen audiometrischen Tests um subjektive Tests handelt, die eine aktive Mitarbeit der Patienten erfordern. In der einzigen bislang zu diesem Thema vorliegenden Veröffentlichung war bei Patienten mit demenzassoziierten Verhaltensauffälligkeiten lediglich bei 5 % der Probanden eine audiometrische Untersuchung möglich (Burkhalter et al. 2009). In einer retrospektiven Datenauswertung aus unserem Studienzentrum aus dem Jahr 2011 schien die Durchführbarkeit von Ton- und Sprachaudiometrie bei Demenzpatienten dagegen gegeben (Eichhorn et al. 2014). Diese retrospektiv ausgewerteten Daten von 23 Patienten reichen allerdings nicht aus, um die audiometrische Untersuchbarkeit von Patienten mit Demenz zu klären. Aus diesem Grund soll dies im Rahmen einer prospektiven Studie an einer größeren Fallzahl geklärt werden.

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