Beschreibung der Studie

Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit eines Selbsthilfeansatzes zur Reduktion des Alkoholkonsums in einer Stichprobe von Probanden zu untersuchen, die einen problematischen Konsum aufweisen. Wir erwarten, dass die Behandlungsgruppe im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe eine stärkere Reduktion der Trinkmenge und auch des Trinkverlangens („craving“) zeigt. Innerhalb der Studie werden 80 Personen mit problematischem Konsum nach dem Zufallsprinzip zwei Gruppen (Behandlungsgruppe oder Wartekontrollgruppe) zugeordnet. Um eine Veränderung der Symptome zu messen, werden verschiedene Selbstbewertungsfragebögen zu zwei Messzeitpunkten im Abstand von vier Wochen erhoben.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Visuelle Analog Skala zur Messung des Alkoholverlangens in der letzten Woche. Drei Items: Stärke des Verlangens nach Alkohol in trinkfreien Phasen; stärkstes Verlangen nach Alkohol; Häufigkeit des Verlangens nach Alkohol (bei Vor- und Nachbefragung).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähigkeit
  • Vorliegen eines Internetzugangs
  • Ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache
  • Bereitschaft, an zwei anonymen Online-Befragungen teilzunehmen, welche jeweils ca. 25-30 min dauern
  • Bereitschaft, an einem 4-wöchigen Trainingsprogramm teilzunehmen
  • Bereitschaft, das Programm auf eigene Verantwortung zu nutzen
  • Bereitschaft, eine E-Mail-Adresse zu hinterlassen

Ausschlusskriterien

  • Ausschluss einer schizophrenen Erkrankung
  • Akute suizidale Absichten

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Psychische Störung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Problematischer Alkoholkonsum geht mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen einher und führt zu hohen volks- wie betriebswirtschaftlichen Kosten. Viele Betroffene suchen keine direkte Hilfe oder erst sehr spät, wenn Folgeprobleme wie Verlust des Arbeitsplatzes oder des Führerscheins bereits eingetreten sind. Die bestehende Behandlungslücke könnte durch die Bereitstellung von niedrigschwelligen (internetbasierten) Interventionen verringert werden. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Akzeptanz und Wirksamkeit eines Selbsthilfe-Therapieprogramms gegen problematischen Alkoholkonsum in einer Stichprobe von Probanden mit subjektiv berichteten Alkoholproblemen zu untersuchen. Das Behandlungsmanual basiert auf dem sog. Retraining, welches in einer in vivo Version erprobt wird. Wir vermuten, dass die Interventionsgruppe im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe eine stärkere Reduktion der Alkoholtrinkmenge und des Suchtverlangens zeigt. Insgesamt 80 Personen mit selbstberichtetem problematischen Konsum werden nach dem Zufallsprinzip entweder der Interventionsgruppe oder einer Wartekontrollgruppe zugeordnet. Nach 4 Wochen werden alle Teilnehmer zur erneuten Beurteilung eingeladen. Als primärer Erfolgsparameter dient eine visuelle Analogskala zur Messung des Verlangens nach Alkohol.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.