Beschreibung der Studie

Diabetes mellitus beeinflusst nicht nur das Leben der Betroffenen, sondern auch das von Angehörigen: Lebenspartnern, Geschwistern, Eltern, Verwandten oder Freunden. Eine Schulung der Angehörigen bietet einen hohen Mehrwert, denn ein Angehöriger, der über das notwendige Wissen und über Kompetenzen im Umgang mit der Krankheit verfügt, ist in der Lage, den Patienten im Alltag besser zu unterstützen. So profitiert nicht nur der Angehörige von einer Schulung, sondern auch der Betroffene selbst. Diese Studie besteht aus einer wissenschaftlichen Evaluierung des Schulungsprogrammes für Angehörige, um dessen Wirksamkeit zu untersuchen. Dabei soll überprüft werden, wie sich das Wissen, die Lebensqualität sowie die diabetesassoziierten Belastungen der Angehörigen von Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 verändern, die am Schulungs- programm teilgenommen haben. Außerdem wird untersucht, wie sich die Lebensqualität des Betroffenen selbst durch die Teilnahme seines Angehörigen am Schulungsprogramm DiaLife verändert.

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Studiendetails

Studienziel Die Hauptfragestellung zielt auf die Untersuchung des diabetes-assoziierten Wissensunterschieds von Angehörigen, die das Schulungsprogramm durchlaufen haben, im Vergleich zu Angehörigen, die keine Schulung durchlaufen haben. Dafür werden die Studienteilnehmer sowohl vor als auch nach dem Schulungsprogramm sowie 6 bzw. 12 Monate nach dessen Beendigung gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, in dem u.a. Wissensfragen über die Erkrankung Diabetes mellitus integriert sind. Der Fragebogen für Angehörige ( FB A Typ 1 & FB A Typ 2) setzt sich aus folgenden standardisierten und eigens für die Studie erstellten Messinstrumenten zusammen: Soziodemographie - Standard Assessment; Lebensqualität - SF-12 / Kurzskala L-1; Wissen über Diabetes und Fertigkeiten - selbstkonstruierter Fragebogen; Psychische Belastung - PHQ-9; Belastung durch die Erkrankung - PAID-5-DFM: Family Members Diabetes Distress; Familieninteraktion - DIDP-FM: DAWN Impact of Diabetes Profile – Family Members / DFSS-FM: The DAWN Family Support Scale – Family Members / Diabetes Family Behavior Checklist; Evaluation Module - selbstkonstruierter Fragebogen. Der Fragebogen für den Patienten (FB B) setzt sich aus folgenden standardisierten und eigens für die Studie erstellten Messinstrumenten zusammen: Soziodemographie - Standard Assessment; Gesundheitszustand - CIRS (Cumulative Ilness Rating Scale) / Hba1c Wert / Anzahl leichter und schwerer Hypoglykämien innerhalb der letzten 12 Monate; Lebensqualität - SF-12 / Kurzskala L-1; Wissen über Diabetes und Fertigkeiten - selbstkonstruierter Fragebogen; Psychische Belastung - PHQ-9; Belastung durch die Erkrankung - PAID; Selbstmanagement - DSMQ; Familieninteraktion - Diabetes Family Behaviour Checklist. Primärer Endpunkt: Wissenszuwachs der Angehörigen zum Thema Diabetes mellitus 12 Monate nach der Intervention.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 352
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesgesundheitsministerium

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Angehörige von Patienten mit diagnostiziertem Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 mit HbA1c- Werten außerhalb des vom Arzt festgelegten Zielbereiches; (Ehe-)Partner und sonstige im selben Haushalt des/r Patienten/in lebende Angehörige; Alter über 18 Jahre (sowohl Angehöriger als auch Patient).

Ausschlusskriterien

  • Demenzielle oder schwere körperliche Erkrankung, die eine regelmäßige Teilnahme nicht möglich macht; mangelnde Deutschkenntnisse; Arbeit im Schichtsystem; Angehörige, die selbst an Diabetes mellitus erkrankt sind; Angehörige mit mehr als einem von Diabetes Betroffenen im näheren Umfeld.

Adressen und Kontakt

VDBD e.V., Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie ist die Evaluation des vom VDBD entwickelten Schulungsprogramms für Angehörige von Menschen mit Diabetes mellitus (DM). Dafür wird eine cluster-randomisierte, kontrollierte Studie (cRCT) durchgeführt, bei der Teilnehmer des Schulungsprogramms mit einer Kontrollgruppe ohne Teilnahme verglichen werden. Es werden je n = 88 Probanden auf Versuchs- und Kontrollgruppe aufgeteilt, die sich gleichmäßig auf Angehörige von Patienten mit DM Typ 1 bzw. Typ 2 unterteilen (je n = 44 pro Gruppe). Unterschiede zwischen Versuchs und Kontrollgruppe sind dabei die Basis um den Nutzen des Schulungsprogramms im zu beurteilen. Die Kontrollgruppe erhält im Beobachtungszeitraum keine Intervention, sondern die reguläre Beratung und Betreuung. Für die Evaluation des Schulungsprogramms wird ein Ansatz mit qualitativen und quantitativen Methoden (Mixed-Methods) gewählt: Quantitative Fragebögen werden dabei unabhängig der Gruppenzugehörigkeit vor Beginn des Schulungsprogramms sowie nach dessen Beendigung eingesetzt. Zusätzlich erfolgt eine quantitative Nachbefragung nach 6 und 12 Monaten in beiden Gruppen. Zusätzlich werden qualitative leitfadengestützte Interviews nach Beendigung des Schulungsprogramms durchgeführt. Ziel ist es, den diabetesassoziierten Wissensstand und Wissenszuwachs sowie soziale und psychische Ressourcen und Belastungen der Angehörigen von Menschen mit DM zu erfassen. Zudem werden die an Diabetes erkrankten Personen sowohl vor als auch nach dem Schulungs- programm zu diabetes-assoziierten Belastungen befragt, zusätzlich werden als weitere Zielgröße der HbA1c-Wert des Patienten vor sowie nach Ende des Schulungsprogramms erfasst.

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