Beschreibung der Studie

Laienhelfer sind mit der Durchführung einer Reanimation oftmals überfordert. Es wurde daher in der Vergangenheit immer wieder versucht, die Laienreanimation durch telefonische Anleitung durch die Rettungsleitstelle zu fördern und die Qualität der Laienreanimation zu verbessern. Einen neuen Ansatz zur Verbesserung der cardiopulmonalen Laienreanimation könnte die live Video-Übertragung via Smartphone bieten. Durch die weite Verbreitung von Smartphones mit Kameratechnologie und der Möglichkeit der Videotelefonie könnten die CPR-Maßnahmen des Laienhelfers durch medizinisches Fachpersonal beurteilt und ggf. korrigierendes Feedback gegeben werden. Unsere Studie untersucht an Hand von aufgezeichneten Videosequenzen, ob eine Beurteilung einer Laienreanimation möglich ist und welchen Einfluss verschiedene Bildqualitäten auf die Beurteilbarkeit der Qualität der kardiopulbmonalen Reanimation haben. Dazu werden sieben 15-sekündige Videosequenzen initial mit einer hohen Bildauflösung aufgezeichnet und später artifiziell reduziert (mittlere und niedrige Bildqualität). Inhaltlich zeigen die Videosequenzen jeweils eine korrekt durchgeführte Herzdruckmassage (nach den Empfehlungen des European Resuscitation Councils 2015) sowie Sequenzen mit typischen Fehlern bei der Laienreanimation. Im Anschluss findet eine Beurteilung der CPR-Qualität in Abhängigkeit der Bildqualität statt. Diese wird durch 2 Personengruppen beurteilt: a) RettungsassistentInnen und NotfallsanitäterInnen und b) im Rettungsdienst tätige Notärzte/-innen. Als Parameter für die Qualität der CPR verwenden wir die korrekte Beurteilung von Drucktiefe, -frequenz, Handposition und Entlastung des Thorax in Abhängigkeit der unterschiedlichen Bildqualitäten. Darüber hinaus untersuchen wir den Einfluss von verschiedenen Kamera-Perspektiven auf die Fehlererkennung bei den Thoraxkompressionen. Hierzu hat die Ethikkommission nach einem Amendment Ihre Zustimmung erteilt (Amendment vom 12.02.2019). Die Beurteilung findet in gleicher Art und Weise und durch die gleichen Berufsgruppen wie oben beschrieben statt.

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Studiendetails

Studienziel Die Beurteiler evaluieren die zuvor aufgezeichneten und nun auf einem Laptop gezeigten Videosequenzen (jeweils 15 s) mit Hilfe eines Fragebogens nach folgenden Kriterien: Drucktiefe, -frequenz, Handposition und Entlastung des Thorax in Abhängigkeit der unterschiedlichen Bildqualitäten.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Uniklinik KölnKlinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • im Rettungsdienst aktive Notärztinnen und Notärzte und aktive Leitstellendisponenten

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Köln

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Rettungswachen in der Region Köln, Region Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Laienhelfer sind mit der Durchführung einer Reanimation oftmals überfordert. Es wurde daher in der Vergangenheit immer wieder versucht, die Laienreanimation durch telefonische Anleitung durch die Rettungsleitstelle zu fördern und die Qualität der Laienreanimation zu verbessern. Einen neuen Ansatz zur Verbesserung der cardiopulmonalen Laienreanimation könnte die live Video-Übertragung via Smartphone bieten. Durch die weite Verbreitung von Smartphones mit Kameratechnologie und der Möglichkeit der Videotelefonie könnten die CPR-Maßnahmen des Laienhelfers durch medizinisches Fachpersonal beurteilt und ggf. korrigierendes Feedback gegeben werden. Unsere Studie untersucht an Hand von aufgezeichneten Videosequenzen, ob eine Beurteilung einer Laienreanimation möglich ist und welchen Einfluss verschiedene Bildqualitäten auf die Beurteilbarkeit der CPR-Qualität haben. Dazu werden sieben 15-sekündige Videosequenzen initial mit einer hohen Bildauflösung aufgezeichnet und später artifiziell reduziert (mittlere und niedrige Bildqualität). Inhaltlich zeigen die Videosequenzen jeweils eine korrekt durchgeführte CPR (nach den Empfehlungen des ERC 2015) sowie Sequenzen mit typischen Fehlern bei der Laienreanimation (inadäquate Drucktiefe und -frequenz, falscher Druckpunkt, unvollständige Entlastung des Thorax). Später findet eine Beurteilung der CPR-Qualität in den Videosequenzen in Abhängigkeit der Bildqualität statt. Diese wird durch 2 Personengruppen beurteilt: a) RettungsassistentInnen und NotfallsanitäterInnen und b) im Rettungsdienst tätige Notärzte/-innen. Als Parameter für die Qualität der CPR verwenden wir die korrekte Beurteilung von Drucktiefe, -frequenz, Handposition und Entlastung des Thorax. Darüber hinaus untersuchen wir den Einfluss von verschiedenen Kamera-Perspektiven auf die Fehlererkennung bei den Thoraxkompressionen. Hierzu hat die Ethikkommission nach einem Amendment Ihre Zustimmung erteilt (Amendment vom 12.02.2019). Die Beurteilung findet in gleicher Art und Weise und durch die gleichen Berufsgruppen wie oben beschrieben statt.

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