Beschreibung der Studie

Im Rahmen einer Blutungssituation oder aber geplanter großer orthopädischer Eingriffe ist es üblich, die Blutgerinnung zu unterstützen. Hierzu wird ein sich seit Jahren auf dem Markt befindliches Medikament, die Tranexamsäure, eingesetzt. Diese unterstützt das Gerinnungssystem, indem es eine Auflösung der Blutkoagel hemmt. Wir möchten mit einem neuen Test die Wirkung der Tranexamsäure an gesunden Probanden und Patienten, die dieses Medikament geplant während einer Operation bekommen, untersuchen. Dieser Test ermöglicht eine Überprüfung der Wirkung innerhalb von wenigen Minuten. Hierdurch kann ein der Eingriff in das Gerinnungssystem besser gesteuert werden. Ziel ist es die Therapie mit dem Medikament gezielter durchführen zu können und somit Überdosierungen zu vermeiden.

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Studiendetails

Studienziel in-vitro: Veränderung der Lyse-Zeit (LT) im viskoelastischen Verfahren. Messung für jede Konzentration. in-vivo: Veränderung der Lyse-Zeit (LT) im viskoelastischen Verfahren. Messung bei jeder Blutentnahme.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 75
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie, Klinikum der Universität München, LMU München

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Keine bekannte Gerinnungsstörung.
  • Keine Einnahme oraler Antikoagulantien.
  • Alter > 18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jahre.
  • Einnahme Antikoagulantien.
  • Bekannte Gerinnungsstörung.

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie, LMU, München

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Häufig gestellte Fragen

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Tranexamsäure als Antifibrinolytikum verhindert das Auflösen von Blutgerinnsel. Das Medikament wird im Rahmen der Notfallversorgung schwerverletzter Patienten eingesetzt. Ebenso findet es bei großen orthopädischen Operation zur Prophylaxe von Blutverlusten seinen Einsatz. Bisher ist ein Monitoring der Wirkung kaum möglich. Im Rahmen eines neuen Tests für die Point-of-Care Diagnostik (viskoelastische Methoden) ist es nun möglich, die Wirkung zu monitoren. Mit diesem Test sollen zunächst Dosis-Wirkung-Kurven erarbeitet werden. Danach erfolgt eine klinische Überprüfung der üblicherweise in der Orthopädie und Herzchirurgie eingesetzten Dosen in-vivo. Dazu soll zunächst gesunden Probanden Blut entnommen werden und dieses dann mit entsprechenden Dosen von Tranexamsäure versetzt werden. Danach erfolgt die Abnahme zu mehreren Zeitpunkten bei Patienten aus der Orthopädie und Herzchirurgie, um dort den Verlauf nach den im Standard festgelegten Dosen zu überprüfen. Ziel ist es die optimalen Dosen für Patienten zu identifizieren und somit Überdosierungen oder Unterdosierungen in Zukunft zu vermeiden.

Quelle

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