Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob die Kommunikationsmedien im Zeitalter von Internet und sozialer Vernetzung dazu geführt haben, dass Menschen heute mehr um ihre eigene Weiterentwicklung im Sinne einer Selbstoptimierung bemüht sind als früher und ob dies zu psychischen Belastungen führt. Wenn ja, in welchen Bereichen findet das statt? Wie bewerten die Menschen selbst diesen Trend? Untersucht werden Probandinnen und Probanden der drei Generationen Digital Natives, auch Generation Y genannt (geboren nach 1980), Generation X (geboren 1966-1980) und Babyboomer (geboren 1955-1965).

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Studiendetails

Studienziel Folgende Zusammenhänge sollen untersucht werden: • Zusammenhänge zwischen der Generationszugehörigkeit und dem Ausmaß der Selbstoptimierung • Zusammenhang von Selbstoptimierung und dem Ausmaß an psychischer Belastung • Zusammenhänge zwischen Selbstoptimierung und der Technikbereitschaft • Zusammenhänge zwischen Selbstoptimierung und dem Ausmaß der Selbstwirksamkeitserwartung • Zusammenhänge zwischen Selbstoptimierung und Persönlichkeitsfaktoren Die Untersuchung findet in 2 Stufen statt: Zunächst werden bis zu 5 Fokusgruppen mit je 5-7 ProbandInnen aus den drei Kohorten gebildet, die zu den skizzierten Themen diskutieren. Diese Phase ist Teil der Methodenbildung. Daher werden in diesem Schritt nur psychisch unbelastete ProbandInnen befragt. Diese Methode wird angewandt, um das Relevanzsystem der ProbandInnen kennenzulernen. Auf Basis der Auswertung werden relevante inhaltliche Kategorien für die spätere qualitative Studie erarbeitet. Die Kategorien sind integraler Bestandteil des zu entwickelnden Leitfadens und des Selbstbeobachtungsinstrumentes. Auf dieser Basis werden in der Erhebungsphase bis zu 60 Probandinnen aus den drei Kohorten quantitativ und qualitativ befragt sowie um eine Selbstbeobachtung hinsichtlich ihrer Mediennutzung über einen Zeitraum von zwei Tagen gebeten. Die ProbandInnen können, müssen aber nicht an den Fokusgruppen teilgenommen haben. Instrumente Die Fragestellung wird mittels eines Mixed-Methods-Designs mittels einer Querschnittstudie untersucht. Drei standardisierte Instrumente liefern quantitative Daten: Die Kurzskala zur Erfassung von Technikbereitschaft soll messen, inwieweit Technologie genutzt und akzeptiert wird. Der Fragebogen zur Generalisierten Selbstwirksamkeitserwartung (Kurzfassung) überprüft, inwieweit die Erwartung besteht, das eigene Wohlergehen aktiv beeinflussen zu können. Der Big-Five-Inventory (BFI-10) misst Persönlichkeitsfaktoren. Der HADS-D (Hospital Anxiety and Depression Scale) ermöglicht eine Selbsteinschätzung zur aktuellen psychischen Belastung. Im nächsten Schritt werden die ProbandInnen in einem halb-standardisierten Leitfadeninterview zu ihrer Lebensgeschichte und ihrem Maß an Selbstaufmerksamkeit befragt. Schließlich werden sie dazu aufgefordert, sich über einige Tage lang in ihrer Mediennutzung selbst zu beobachten und in einem Protokoll Ergebnisse zu notieren. Darin wird der Frage nachgegangen, in welcher Weise, in welchem Ausmaß und zu welchem Zweck Internet und soziale Medien genutzt wurden, wie stark die ProbandInnen damit die eigene Weiterentwicklung verfolgen und ob dieser Prozess gelingt und/oder als belastend erlebt wird. Ein abschließendes qualitatives Kurz-Interview klärt offene Fragen und hilft bei der Gewichtung der Ergebnisse.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum HeidelbergKlinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik (Innere II)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ProbandInnen der Altersgruppen
  • 1955-1965
  • 1966-1980
  • 1980 +
  • Psychisch belastete und unbelastete ProbandInnen.
  • Unbelastet = keine Diagnose einer psychischen Erkrankung innerhalb der letzten 3 Jahre
  • Belastet = Leichte bis mittelgradige depressive Episode (F32.0 oder F32.1), rezidivierende Depression (F33) oder andere affektive Störungen (F38), phobische Störungen (F40), andere Angststörungen (F41), Zwangsstörung (F42) Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (F43)

Ausschlusskriterien

  • Eigener Wunsch
  • Suizidalität
  • Schwere depressive Episode (F32.2)

Adressen und Kontakt

Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Die Studie untersucht den Einfluss der Verfügbarkeit von Information über soziale Vergleichswerte durch das Internet und soziale Medien auf das Selbstkonzept. Verglichen werden je zwei Gruppen von psychisch belasteten und unbelasteten Vertretern aus den drei Generationen Babyboomer (1955-1965), Generation X (1966-1980) und Digital Natives, auch Generation Y genannt (1980 - ). Im ersten Schritt werden Fokusgruppen-Diskussionen durchgeführt, um das Relevanzsystem der ProbandInnen kennen zu lernen und einen Leitfaden zu entwickeln. Im zweiten Schritt werden Vertreter der Generationen zunächst befragt. Später sollen sich die ProbandInnen über zwei Tage in ihrer Mediennutzung selbst beobachten und Anlässe und Auswirkungen auf ihr Selbstkonzept einschätzen.

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