Beschreibung der Studie

Die pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) ist eine Unterform der pulmonalen Hypertonie (PH). Diese wiederum ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die durch eine Erhöhung des Gefäßwiderstandes und des Blutdruckes im Pulmonalkreislauf gekennzeichnet sind. Eine Nasal High Flow Therapie könnte die Atmung effizienter machen und dadurch den "Stress Level" bereits im Wachzustand senken. Daher soll die vorliegende Studie die kurzfristigen Effekte einer Nasal-High Flow Therapie Herz-Kreislauf Funktions-Parameter bei Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie untersuchen

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Studiendetails

Studienziel Hochfrequenzkomponente der Herzfrequenzvariabilität [%], Niedrigfrequenzkomponente der diastolischen Blutdruckvariabilität [%]
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Department für Neurologie - Klinik für Schlafmedizin und neuromuskuläre Erkrankungen Universitätsklinikum Münster

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • >18 Jahre
  • einwilligungsfähig
  • Invasiv gesicherte Diagnose einer Nizza Typ I pulmonal arteriellen Hypertonie -PAH- im Einklang mit den neuesten entsprechenden Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie -ESC-; >12 Wochen seit der Diagnose der PAH; Keine Hospitalisierung in den letzten 4 Wochen vor Einschluss in die Studie; Optimale medikamentöse Therapie im Einklang mit den jeweils neuesten ESC Leitlinien mit keiner Änderung der Medikation in den letzten 4 Wochen und einer Kombinationstherapie für die PAH -bei Nicht-Vorhandensein einer Kombinationstherapie bei der PAH muss der Grund dafür dokumentiert werden-

Ausschlusskriterien

  • sekundäre pulmonale Hypertonie (Nizza Gruppe II) bei Linksherzerkrankung
  • COPD
  • andere schwerwiegende internistische Vorerkrankung, insbesondere Diabetes, schwere Niereninsuffizienz
  • Schwerwiegende neurologische Vorerkrankung wie Schlaganfall, insbesondere Hirnstamminfarkt
  • Einnahme von Opiaten und Opioiden
  • Schwerwiegende psychiatrische Vorerkrankung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) ist eine Unterform der pulmonalen Hypertonie (PH). Diese wiederum ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die durch eine Erhöhung des Gefäßwiderstandes und des Blutdruckes im Pulmonalkreislauf gekennzeichnet sind. Die Gruppe Nizza I entspricht der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) im engeren Sinne und umfasst die idiopathische PAH (IPAH), die hereditäre PAH, die durch Arzneimittel und Toxine induzierte PAH und die assoziierte PAH bei Kollagenosen, HIV-Infektion, portaler Hypertension und angeborenen Herzfehlern mit systemisch-pulmonalem Shunt. PAH Patienten sind durch einen erhöhten Sympathikotonus („Stress“) gekennzeichnet, der in Teilen auch über eine durch minderdurchblutete Lungenareale und dadurch als Reaktion der so entstehenden Totraum-Ventilation Mehr-Atmung zu Stande kommt. Eine Nasal High Flow Therapie könnte die Tot-Raum Ventilation reduzieren, die Atmung dadurch effizienter machen und dadurch den Sympathikotonus bereits im Wachzustand senken. Daher soll die vorliegende Studie die kurzfristigen Effekte einer Nasal-High Flow Therapie auf kardiale und autonome Funktionsparameter bei Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie untersuchen. Entsprechend lautet die Fragestellung: -Ist eine NHF Therapie bei PAH Patienten bereits im Wachzustand mit einer Verbesserung kardialer und autonomer Funktionsparameter durch Auswaschen anatomischen Totraumes und damit effizienterem alveolärem Gasaustausch assoziiert?

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