Beschreibung der Studie

Für Kinder und Jugendliche mit schwerwiegenden chronischen Schmerzen ist die multimodale interdisziplinäre stationäre Schmerztherapie die effektivste Form der Behandlung. Nach der Entlassung gehen die Patienten und ihre Familien jedoch in eine kritische Phase über und müssen das in der Klinik Gelernte auch in ihrem Alltag anwenden. In dieser Interventionsstudie soll das Konzept der sozialmedizinischen Nachsorge auf diese Patientengruppe übertragen werden: Die Familien werden nach der Entlassung weitere 3 bis 6 Monate von einer Case Managerin/ Sozialarbeiterin begleitet. Das primäre Ziel hierbei ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Es soll nachgewiesen werden, dass diese Form der Nachsorge für junge Schmerzpatienten effektiv ist: Es wird erwartet, dass es den Patienten, die die Nachsorge erhalten, ein Jahr nach der stationären Therapie besser geht als den Patienten, die sie nicht erhalten.

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Studiendetails

Studienziel Chronic Pain Grading: Es wird angenommen, dass die Patienten der SMN-Schmerz 12 Monate nach der stationären Entlassung einen geringeren Schmerzschweregrad aufweisen, d.h. sich in niedrigeren CPG-Stufen befinden, als die Kontrollgruppe.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 394
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorstellungsanlass sind komplexe persistierende Schmerzen.
  • ein altersentsprechendes deutsches Sprach- und Leseverständnis zur Beantwortung der Fragebögen
  • erstmalige Aufnahme auf Schmerzstation im Studienzeitraum
  • Einverständnis für die Studienteilnahme von den Sorgeberechtigten und dem Patienten

Ausschlusskriterien

Adressen und Kontakt

Vestische Kinder- und Jugendklinik, Datteln

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Klinikum Stuttgart – Olgahospital, Stuttgart

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Klinikum Augsburg, Augsburg

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Häufig gestellte Fragen

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Nach konservativen Schätzungen leiden 350.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland (3% bis 5% dieser Altersgruppe) unter stark beeinträchtigenden, invalidisierenden chronischen Schmerzen. Die derzeit beste Therapie bei stark beeinträchtigenden, invalidisierenden chronischen Schmerzen ist eine interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie. In Deutschland gibt es zurzeit drei spezialisierte Kinderschmerzzentren (Datteln, Stuttgart und Augsburg), die alle nach demselben interdisziplinären multimodalen Therapieansatz arbeiten und eine dreiwöchige stationäre Therapie anbieten. Für alle Patienten gibt es nach der stationären Entlassung allerdings eine kritische Phase, die entscheidend für den langfristigen Therapieverlauf ist. Die stationäre Schmerztherapie ist kurz und intensiv, die Patienten lernen viel Neues, das sie anschließend in ihren Alltag übertragen müssen und erhalten eine Vielzahl an Empfehlungen für weitere ambulante Maßnahmen. Eine personalisierte sozialmedizinische Nachsorge (SMN), die explizit auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten ist, setzt genau an dieser kritischen Phase an, um eine problemlose Rückkehr in den Alltag zu gewährleisten. Die SMN bietet vor allem Unterstützung bei der Umsetzung und Koordination von verordneten Leistungen und ambulanten Angeboten. Bei der Behandlung von Früh- und Risikogeborenen hat sich die SMN bereits in einer prospektiven randomisierten Studie als wirksam erwiesen, die Belastung der betroffenen Kinder und Familien sowie die Zahl der stationären Klinikaufenthalte und ambulanten Notfallbehandlungen zu reduzieren (Porz et al., 2006). Außerdem konnte in Metaanalysen nachgewiesen werden, dass Adhärenz unterstützende Interventionen bezüglich Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen zu einer Verbesserung ihres Selbstmanagements, und auch zu einer Reduktion des Schweregrads der Erkrankung führt. Obwohl die SMN für chronisch kranke oder schwerstkranke Kinder und Jugendliche vorgesehen ist, wird sie bisher nicht für die Gruppe der Patienten mit stark beeinträchtigenden, invalidisierenden chronischen Schmerzen, die stationär qualitätsgesichert (OPS 8-918) therapiert werden, durchgeführt. Jedoch ist anzunehmen, dass auch diese Patientengruppe stark von einer SMN profitieren würde. Für die Evaluation des neuen sozialmedizinischen Nachsorge-Programms wird ein multizentrisches randomisiert kontrolliertes Studiendesign mit fünf Messzeitpunkten durchgeführt (stationäre Aufnahme, stationäre Entlassung, 3-, 6- und 12-Monats Follow-Up). Beide Studiengruppen erhalten die übliche Nachsorge, da die Schmerztherapie mit der derzeitigen Nachsorge bereits für 60% der Patienten wirksam ist und keinem Patienten eine wirksame Therapie vorenthalten werden soll. Die Interventionsgruppe erhält zusätzlich die SMN-Schmerz. Die Kinder und Jugendlichen werden konsekutiv bei stationärer Aufnahme auf der Schmerzstation einer der drei teilnehmenden Kliniken (Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, Olgaspital Stuttgart oder Klinikum Augsburg) rekrutiert. Vorstellungsanlass sind komplexe persistierende Schmerzen. Zusätzlich zum Patienten werden auch die Eltern um Studienteilnahme gebeten. Es wird erwartet, dass die SMN-Schmerz mittelfristig zu einem besseren Outcome führt. Eine weitere Datenquelle stellen die Routinedaten der teilnehmenden Krankenkassen dar. Aus diesem Datenpool werden bei vorliegenden Einverständnis Routinedaten der Studienteilnehmer genutzt. Hierzu gehören Abrechnungsdaten von stationären Aufenthalten, ambulanten Arztkontakten, ambulante Diagnosen, Arzneimittelverordnungsdaten und Heil- und Hilfsmittelverordnungen. Es werden Daten 3 Jahre vor stationärer Aufnahme und Daten 3 Jahre nach stationärer Aufnahme/Entlassung extrahiert.

Quelle

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