Beschreibung der Studie

Die pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) ist eine Unterform der pulmonalen Hypertonie (PH). PAH Patienten sind durch einen erhöhten Sympathikotonus („Stress“) gekennzeichnet, der in weiten Teilen durch eine infolge des Lungenhochdruckes entstehende Rechtsherzinsuffizienz entsteht. Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist durch einen repetitiven Verschluss der oberen Atemwege gekennzeichnet, der zusätzlich zu der PAH zu einem erhöhten Sympathikotonus führen könnte. Gleichzeitig ist für die aktuelle Therapie der OSA mittels Masken-basiertem positivem Atemwegsdruck (cPAP) beschrieben, dass diese zu "Stress" für das autonome Nervensystem -gerade bei Patienten mit eingeschränkter Rechtsherzfunktion- führen kann. Eine Nasal High Flow Therapie könnte durch einen ebenfalls bei höheren Flussraten ebenfalls die Atemwege offen halten und damit die OSA therapieren mit gleichzeitig möglicherweise schonenderen Effekten auf die Rechtsherz-Funktion.

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Studiendetails

Studienziel Mittlere Herzfrequenz [bpm], Hochfrequenzkomponente der Herzfrequenzvariabilität [%], Niedrigfrequenzkomponente der diastolischen Blutdruckvariabilität [%]
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 13
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Department für Neurologie- Klinik für Schlafmedizin und neuromuskuläre Erkrankungen Universitätsklinikum Münster

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • >18 Jahre
  • einwilligungsfähig
  • Invasiv gesicherte Diagnose einer Nizza Typ I pulmonal arteriellen Hypertonie -PAH- im Einklang mit den neuesten entsprechenden Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie -ESC-; >12 Wochen seit der Diagnose der PAH; Keine Hospitalisierung in den letzten 4 Wochen vor Einschluss in die Studie; Optimale medikamentöse Therapie im Einklang mit den jeweils neuesten ESC Leitlinien mit keiner Änderung der Medikation in den letzten 4 Wochen und einer Kombinationstherapie für die PAH -bei Nicht-Vorhandensein einer Kombinationstherapie bei der PAH muss der Grund dafür dokumentiert werden-
  • Polysomnographischer Nachweis einer mindestens mittelgradigen obstruktiven Schlafapnoe in der ersten Nacht
  • Hinreichende Therapie (Toleranz) der OSA mittels cPAP-Nasenmaske in einer zweiten Schlaflabor-Nacht

Ausschlusskriterien

  • sekundäre pulmonale Hypertonie (Nizza Gruppe II) bei Linksherzerkrankung
  • COPD
  • andere schwerwiegende internistische Vorerkrankung, insbesondere Diabetes, schwere Niereninsuffizienz
  • Schwerwiegende neurologische Vorerkrankung wie Schlaganfall, insbesondere Hirnstamminfarkt
  • Einnahme von Opiaten und Opioiden
  • Schwerwiegende psychiatrische Vorerkrankung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH) ist eine Unterform der pulmonalen Hypertonie (PH). Diese wiederum ist ein Sammelbegriff für Erkrankungen, die durch eine Erhöhung des Gefäßwiderstandes und des Blutdruckes im Pulmonalkreislauf gekennzeichnet sind. Die Gruppe Nizza I entspricht der pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) im engeren Sinne und umfasst die idiopathische PAH (IPAH), die hereditäre PAH, die durch Arzneimittel und Toxine induzierte PAH und die assoziierte PAH bei Kollagenosen, HIV-Infektion, portaler Hypertension und angeborenen Herzfehlern mit systemisch-pulmonalem Shunt. PAH Patienten sind durch einen erhöhten Sympathikotonus („Stress“) gekennzeichnet, der in weiten Teilen durch eine infolge des Lungenhochdruckes entstehende Rechtsherzinsuffizienz entsteht. Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist durch einen repetitiven Verschluss der oberen Atemwege gekennzeichnet, der zusätzlich zu der PAH zu einem erhöhten Sympathikotonus führen könnte. Gleichzeitig ist für die aktuelle Therapie der OSA mittels Masken-basiertem positivem Atemwegsdruck (cPAP) beschrieben, dass diese zu "Stress" für das autonome Nervensystem -gerade bei Patienten mit eingeschränkter Rechtsherzfunktion- führen kann. Eine Nasal High Flow Therapie könnte durch einen ebenfalls bei höheren Flussraten vorhandenem intrinsischem PEEP ebenfalls die Atemwege offen halten und damit die OSA therapieren mit gleichzeitig möglicherweise schonenderen Effekten auf die Rechtsherz-Funktion. Daher soll die vorliegende Studie die Effekte einer Nasal-High Flow Therapie auf die OSA und das autonome Nervensystem bei Patienten mit pulmonal arterieller Hypertonie untersuchen. Entsprechend lauten die Fragestellungen: -Ist eine Therapie des OSAS auch durch NHF ähnlich effektiv möglich wie mit cPAP ? -Ist der Effekt auf kardiale und autonome Funktionsparameter bei NHF Therapie des OSAS bei PAH Patienten günstiger als bei klassischer cPAP Therapie des OSAS ?

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