Beschreibung der Studie

Für Deutschland wird eine Verdopplung der Anzahl an Demenz erkrankter Menschen von 1,55 Millionen im Jahr 2015 auf 3 Millionen im Jahr 2050 prognostiziert. Hausärzte sind die ersten Ansprechpartner bei Gesundheitsproblemen und somit in der optimalen Position, um das Bewusstsein für Demenzerkrankungen zu erhöhen. Vor allem Menschen mit Migrationshintergrund bedürfen hier einer erhöhten Aufmerksamkeit. Das BaDeMi-Projekt zielt darauf ab, die hausärztliche Demenzdiagnostik, vor allem bei Menschen mit Migrationshintergrund, zu verbessern. Zuerst wurden Erfahrungen, Herausforderungen auf der Arzt- und Patientenseite als auch Möglichkeiten, die Hausärzte in der Diagnostik zu unterstützen, im Rahmen einer Befragungsstudie ermittelt. Im Rahmen der nun anschließenden Interventionsstudie wird Informationsmaterial für Ärzte und Medizinische Fachangestellte (MFAs) auf der einen Seite sowie Patienten auf der anderen Seite entwickelt und dessen Eignung getestet.

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Studiendetails

Studienziel Hausärzte sollen sensibilisiert werden, vermehrt auf Demenzsymptome bei ihren Patienten zu achten und diese darauf anzusprechen. Zudem sollen Hausärzte und MFAs Hilfestellungen erhalten, wie sie mit häufig erlebten Barrieren bei ihren Patienten mit Migrationshintergrund, z.B. mit Sprachhindernissen oder fehlender Akzeptanz und Scham, umgehen können. Die wichtigsten Kontaktadressen für weitere Informationen, nützliche Tools und Hilfestellen, an die Patienten weitergeleitet werden können, sollen deutlich werden. Nach der dreimonatigen Durchführungsphase wird das Erreichen dieser Ziele durch einen durch die Teilnehmer auszufüllenden Evaluationsbogen geprüft. Dieser enthält sowohl Fragen aus der zuvor durchgeführten Querschnittsbefragung um mögliche Änderungen zu identifizieren als auch neue Fragen zur Bewertung des Materials.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • In die Studie eingeschlossene Arztpraxen müssen in der Datenbank der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein als Hausarzt eingetragen sein, Interesse an der Teilnahme an der Interventionsstudie angegeben haben und der Teilnahme schriftlich zustimmen.

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden alle Ärzte, die nicht als Hausarzt eingetragen sind, sowie Pädiater und Ärzte, die kein Interesse an der Teilnahme angegeben haben.

Adressen und Kontakt

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Für Deutschland wird eine Verdopplung der Demenzprävalenz von 1,55 Millionen im Jahr 2015 auf 3 Millionen im Jahr 2050 prognostiziert. Hausärzte sind die ersten Ansprechpartner bei Gesundheitsproblemen, so auch bei Demenzsymptomen und somit in der optimalen Position, um das Bewusstsein für Demenzerkrankungen zu erhöhen. Aufgrund der sprachbasierten, interkulturell nicht angepassten Diagnostikinstrumente der Demenz, kulturell bedingter häufiger Tabuisierung der Erkrankung sowie der insgesamt selteneren Inanspruchnahme des Gesundheitssystems bedürfen vor allem Menschen mit Migrationshintergrund hier einer erhöhten Aufmerksamkeit. Das BaDeMi-Projekt zielt darauf ab, die hausärztliche Demenzdiagnostik, vor allem bei Menschen mit Migrationshintergrund, zu verbessern. Zuerst wurden Erfahrungen, Barrieren auf der Arzt- und Patientenseite als auch Möglichkeiten, die Hausärzte in der Diagnostik zu unterstützen, im Rahmen einer Querschnittsstudie ermittelt. Im Rahmen der nun anschließenden Interventionsstudie wird Informationsmaterial für Ärzte und Medizinische Fachangestellte (MFAs) auf der einen Seite sowie Patienten auf der anderen Seite entwickelt. Dieses wird in einem cluster-randomisierten Studiendesign in Hausarztpraxen eingesetzt und anschließend evaluiert.

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