Beschreibung der Studie

Im Rahmen der Untersuchung werden gesunde Probanden, Patienten mit einem BMI über 30 und Patienten mit einer Nikotinabhängigkeit untersucht. Die Untersuchung erfolgt in diesem Fall ambulant. Zudem werden Patienten mit einer Alkoholabhängigkeit nach erfolgter Entgiftung auf unserer Suchtstation sowie in unserer Suchttagesklinik untersucht. Die Untersuchung erfolgt dann während des (teil-) stationären Aufenthalts. Die Untersuchungsdauer beträgt für alle Teilnehmer ca. 2,5 Stunden. Es erfolgt hierbei die Durchführung einer Messung der Augenbewegung mit Hilfe eines Kamerasystems (sog. Eye-Tracking) während der Bearbeitung dreier Aufgaben während derer Bilder betrachtet werden und zum Teil auch Reaktionszeitaufgaben bearbeitet werden. Zwischen den drei Aufgaben findet jeweils eine Pause statt. Alle Studienteilnehmer werden wir zunächst bitten, verschiedene Fragebögen zu beantworten. Nach Ausfüllen der Fragebögen werden wir Blut abnehmen um Blutwerte (zum Beispiel Stresshormone, appetitregulierende Hormone, Blutzucker) zu bestimmen, die einen Einfluss auf die Wahrnehmung der Bildreize haben können. Im Anschluss daran findet eine 10-minütige Messung der Augenbewegung und der subjektiven Einschätzung verschiedener Bildreize statt. Daran schließt sich nach einer kurzen Pause eine zweite Messung von 10 Minuten Dauer an, bei der die Reaktionszeit und die Augenbewegungen aller Teilnehmer auf verschiedene Bildreize untersucht wird. Da bestimmte Drogen (z.B. Marihuana) einen Einfluss auf das Alkoholverlangen und die Hormonkonzentrationen haben können, möchten wir ferner einen Urintest auf diese Substanzen bei Ihnen durchführen.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist die Erfassung der Differenz der mittels Eye-Tracking erfassten zeitlichen Dauer der visuellen Fixierung einzelner Bildstimuli verschiedener Stimuluskategorien (Alkohol, Neutral, Tabak, Essen) in Millisekunden nach Abschluss der Messung und im Vergleich zu anderen Probandengruppen
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Männer und Frauen zwischen 18 und 65 Jahren
  • Gruppe 1: Diagnose Alkoholabhängigkeit (DSM 5)
  • Gruppe 2: Diagnose: Nikotinabhängigkeit (DSM 5)
  • Gruppe 3: Diagnose: Adipositas (WHO); BMI >30kg/m2, AMENDEMENT: Vor und nach bariatrischer OP
  • Gruppe 4: Gesunde normalgewichtige Personen ohne psychiatrische und somatische Komorbiditäten
  • Ausreichende Fähigkeit, sich mit den Untersuchern zu verständigen, Fragen in mündlicher und schriftlicher Form zu beantworten
  • Fähigkeit zur Zustimmung nach ausführlicher schriftlicher Aufklärung („Fully Informed Consent“)
  • Einwilligung nach Aufklärung muss schriftlich vorliegen („Written Informed Consent“)
  • Normale oder korrigierbare (mit Kontaktlinsen) Sehschwäche

Ausschlusskriterien

  • Rückzug der Einwilligungserklärung
  • schwere Entzugssymptomatik (CIWA-R > 4)
  • Alkohol-Intoxikation (Atemalkoholkonzentration > 0.3 ‰)
  • Entzugskomplikationen oder schwere Entzugssymptomatik in der Vergangenheit
  • Achse-I-Störung nach ICD-10 und DSM 5 (außer Alkoholabhängigkeit / Nikotinabhängigkeit bzw. Nikotinmissbrauch und spezifische Phobie innerhalb der letzten 12 Monate)
  • Pharmakotherapie mit psychoaktiven Substanzen innerhalb der letzten 14 Tage
  • Derzeitiger Drogenmissbrauch (THC, Amphetamin, Opiate, Benzodiazepine, Barbiturate und Kokain)
  • Tragen einer Brille (ohne die Möglichkeit Kontaktlinsen zu tragen)

Adressen und Kontakt

Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Fragestellung: In der Studie soll speziell für den Einsatz mittels Eye-Tracking entwickeltes Bildmaterial im Rahmen zweier experimenteller Paradigmen zur Untersuchung der „Reizreaktivität“ und „Attentional-Bias“ mittels Eye-Tracking in Patientenpopulationen und einer Stichprobe gesunder Referenzprobanden validiert werden. Hintergrund: Zahlreiche Befunde sprechen dafür, dass Lernmechanismen in der Entwicklung und im Verlauf einer Abhängigkeitserkrankung sowie bei gestörtem Essverhalten eine zentrale Rolle spielen. Von besonderer Bedeutung sind in diesem Zusammenhang assoziative Lernprozesse, bei denen vormals neutrale Stimuli und Umgebungskontextvariablen mit den belohnenden Effekten des Substanzkonsums oder des Essverhaltens verknüpft werden. Gemäß der etablierten „Incentive-Sensitization“ Theorie von Robinson und Berridge (1993) [1] führt die wiederholte Einnahme von abhängigkeitserzeugenden Substanzen über eine Sensibilisierung der dopaminergen Aktivität des Striatums zu einer Assoziation von mit der Abhängigkeitserkrankung zusammenhängender und vormals neutraler Stimuli mit den belohnenden Effekten der Substanz selbst. Dies führt in der Folge dazu, dass abhängigkeitsassoziierte Stimuli attraktiv erscheinen und die Aufmerksamkeit des Individuums stark auf sich binden können („attentional bias“). Studien konnten diese theoretische Annahme bestätigen. So konnte gezeigt werden, dass die Darbietung abhängigkeitsassoziierter Reize zu kürzeren Reaktionszeiten auf einen folgenden Zielreiz führt als die Darbietung neutraler Reize, was als Hinweis auf eine stärkere Aufmerksamkeitslenkung auf die abhängigkeitsassoziierten Reize interpretiert werden kann. Dieser Befund konnte bei Rauchern, alkoholabhängigen Patienten und Individuen mit Adipositas nachgewiesen werden [2-5] Studien, die andere Maße für eine Aufmerksamkeitslenkung hin zu abhängigkeitsassoziierten Reizen nutzten, z.B. Stroop-Paradigma, oder direkt die Augenbewegungen der Probanden untersuchten, konnten die Ergebnisse bestätigen [3, 6, 7]. So konnte ein Zusammenhang zwischen den mittels Eye-Tracking gemessenen Blickbewegungen und der Fixationsdauer während eines Dot-Probe Paradigmas mit alkoholassoziierten Bildstimuli und dem Verlangen nach Alkohol hergestellt werden [8, 9]. Zudem zeigten sich ähnliche Befunde bei Rauchern mit Tabak-assoziierten Reizen [10, 11]. Im Verlauf einer Abhängigkeitserkrankung spielen die Reaktionen auf diese Reize, welche auf subjektiver (z. B. Verlangen) und physiologischer Ebene (z. B. Hautleitfähigkeit, affektmodulierter Schreckreflex, Gehirnaktivität, Blickbewegungen) erfasst werden können, eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung einer Abhängigkeit. So konnte ein Zusammenhang zwischen der Darbietung abhängigkeitsassoziierter Stimuli und Verlangen („Craving“) nach der jeweiligen Substanz nachgewiesen werden, was in einigen Studien auch mit einem erhöhten Rückfallrisiko assoziiert war [12]. Weiterhin konnte ein Zusammenhang zwischen der Aufmerksamkeitslenkung auf abhängigkeitsassoziierte Reize und Rückfallrisiko nachgewiesen werden [13]. Auffällig zeigte sich, dass nicht jeder Stimulus gleich geeignet war eine subjektive oder objektive Reaktion hervorzurufen und Kontextfaktoren der Stimuli (z.B. Darbietung eines Getränkes isoliert oder im Kontext einer Bar) eine wichtige Rolle spielen [14]. Zudem zeigten sich Divergenzen bezüglich der objektiven und subjektiven Reaktionen auf abhängigkeitsassoziierte Stimuli. Aktuell gibt es kaum Befunde dazu, welche Stimulus-Eigenschaften konkret verantwortlich sind, dass Individuen eine subjektive Veränderung erleben (z.B. erhöhtes Verlangen) oder eine physiologische Reaktion stattfindet (z.B. Pupillenreaktion als Maß noradrenerger Aktivität im Locus coeruleus) und wie beide Maße zeitlich assoziiert sind. Eye-Tracking bietet eine Möglichkeit mit hoher zeitlicher Auflösung willkürliche und unwillkürliche Reaktionen auf die Darbietung von Stimuli zu untersuchen und die Fixation bestimmter Stimuluseigenschaften mit einer Veränderung subjektiver und objektiver Maße zu assoziieren [15]. Die non-invasive Messung von Augenbewegungen (Fixationen, Sakkaden, Pupillendurchmesser und weiterer Parameter) erfolgt über die Erfassung der Cornea-Reflexe und der Cornea-Größe mit Hilfe einer speziellen Kamera mit hoher zeitlicher Auflösung (1000 Hz), die über einen semi-transparenten Spiegel und mit Unterstützung einer Infrarot-Lichtquelle die Augenbewegungen erfasst, während die Probanden einen Bildschirm betrachten. Der Proband sitzt in definiertem Abstand vor einem LCD-Bildschirm auf die ihm Bildstimuli präsentiert werden. Der Kopf liegt dabei auf einer Kinnstütze auf um Kopfbewegungen zu minimieren. Allerdings stellen sich dabei hohe Anforderungen an das Stimulusmaterial im Hinblick auf die Komplexität, Helligkeit und den Bildkontrast zur adäquaten Erfassung der Augenbewegung und Pupillenreaktion sowie der Übereinstimmung auf subjektiven Wahrnehmungsdimensionen [15, 16]. In der Vergangenheit gab es Bemühungen zur Erstellung standardisierter Bild-Sets mit abhängigkeitsassoziierten Reizen [16-18]. Allerdings ist keine der bisher verfügbaren Bild-Sets im Hinblick auf den Einsatz mittels Eye-Tracking optimiert worden. Dies ist relevant, da die Erfassung bestimmter Parameter kritisch von bestimmten objektiven Bildeigenschaften (z.B. Helligkeit – Pupillenreaktion) abhängt [15]. Zudem zeigen einige mittels Eye-Tracking erfasste Parameter eine vom Stimulusmaterial abhängige Latenz (bspw. Geschwindigkeit der Pupillenreaktion) und es existieren bisher keine validierten Paradigmen zur Erfassung dieser physiologischen Antwort. Auf Grund der vorgenannten Vorteile dieser Methodik, des nicht-Invasiven Charakters und breiten Einsatzmöglichkeit scheint die Methodik geeignet um pathophysiologische Prozesse von Abhängigkeitserkrankungen mit hoher zeitlicher Auflösung zu untersuchen. In verschiedenen Studien wurde eine Abhängigkeit der Reaktion auf suchtassoziierte Reize von humoralen Parametern nachgewiesen. So konnte ein Zusammenhang zwischen Ghrelin und Leptin und dem Ausmaß des Alkohol-Reizinduzierten Cravings nachgewiesen werden [19, 20]. Ähnliche Befunde konnten auch für die Reaktion auf Essenreize [21, 22] und Tabakreize [23] gezeigt werden. Weitere Studien wiesen auf die Rolle der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) und deren Peptide Cortisol und ACTH bei der Modulation reizinduzierter Reaktionen und Suchtverlangen hin [24, 25]. Dies ist relevant für die aktuell geplante Untersuchung, da multiple Studien auf eine Veränderung der Gehirnaktivierung abhängig vom Plasmaspiegel von Leptin, Ghrelin (total, acetyliert), ACTH und Cortisol hinwiesen, u.a. in Bereichen die die Augenbewegung steuern [22, 25]. Eine Abhängigkeit der okulären Reagibilität von diesen Peptiden scheint dementsprechend plausibel und sollte im Rahmen einer Validierungsarbeit berücksichtigt werden. Die geplanten Untersuchungen sollen zur Validierung speziell für Eye-Tracking-Untersuchungen optimierten Bildmaterials sowie für die Erfassung physiologischer okulärer Reaktion designter Paradigmen dienen. Da frühere Studien auf eine mögliche Generalisierung der Reizantwort und des Attentional-Bias hinwiesen [26], sollen in den Validierungs-Untersuchungen Bildstimuli aus unterschiedlichen Kategorien eingeschlossen werden, mit dem Ziel eine möglichst hohe Validität bei gleichzeitig optimierter Spezifität und Reliabilität für die jeweiligen Stimuli zu erreichen. Amendement: Veränderung unseres laufenden Projektes („Cross-modale Validierung von Bildstimulusmaterial mittels Eye-Tracking bei Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen und gesunden Probanden - „Adipositas und bariatrische Chirurgie“) als Amendement zum Antrag 2018-541N-MA (Studienleiter: Dr. med. B.Sc. Patrick Bach) Wir planen das bisher beantragte Untersuchungskollektiv um solche Patienten zu erweitern, die sich zu einer chirurgischen Therapie ihrer Adipositas entschlossen haben (die mögliche Teilnahme an dieser Studie stellt in keinem Falle eine Voraussetzung zu einer chirurgischen Therapie ihrer Adipositas dar). Die Patienten werden im Rahmen der Adipositas-Sprechstunde der Chirurgischen Klinik des Klinikums Mannheim (PD Dr. med. M. Otto) nach ihrer Entscheidung zur OP über die Möglichkeit der Teilnahme an dieser Studie informiert und bei Interesse zu einem ausführlichen Aufklärungsgespräch in unsere Abteilung eingeladen. Dieses Vorgehen ist angelehnt an eine bereits abgeschlossene Studie an einem ähnlichen Kollektiv (2011-268N-MA). Von der Hinzunahme dieses Patientenkollektives und Vergleich der Messwerte vor und nach operativer Intervention erhoffen wir uns ein besseres Verständnis der pathophysiologischen Zusammenhänge bei Patienten mit Adipositas vor und nach bariatrischer Operation. Hieraus könnten sich auch neue, Prädiktoren für die Auswahl geeigneter Patienten sowie innovative therapeutische Implikationen ergeben, von denen die benannten Patientengruppen profitieren könnten. Referenzen: 1. Robinson, T.E. and K.C. Berridge, The neural basis of drug craving: an incentive-sensitization theory of addiction. Brain Res Brain Res Rev, 1993. 18(3): p. 247-91. 2. Lubman, D.I., et al., Attentional bias for drug cues in opiate dependence. Psychol Med, 2000. 30(1): p. 169-75. 3. Field, M., et al., Attentional biases for alcohol cues in heavy and light social drinkers: the roles of initial orienting and maintained attention. Psychopharmacology (Berl), 2004. 176(1): p. 88-93. 4. Ehrman, R.N., et al., Comparing attentional bias to smoking cues in current smokers, former smokers, and non-smokers using a dot-probe task. Drug Alcohol Depend, 2002. 67(2): p. 185-91. 5. Bradley, B.P., et al., Attentional bias in drug dependence: vigilance for cigarette-related cues in smokers. Psychol Addict Behav, 2003. 17(1): p. 66-72. 6. Sharma, D., I.P. Albery, and C. Cook, Selective attentional bias to alcohol related stimuli in problem drinkers and non-problem drinkers. Addiction, 2001. 96(2): p. 285-95. 7. Mogg, K. and B.P. Bradley, A cognitive-motivational analysis of anxiety. Behav Res Ther, 1998. 36(9): p. 809-48. 8. Field, M. and B. Eastwood, Experimental manipulation of attentional bias increases the motivation to drink alcohol. Psychopharmacology, 2005. 183(3): p. 350-357. 9. J, T. and D. T, Attentional bias associated with alcohol cues: differences between heavy and occasional social drinkers. Psychopharmacology, 2001. 157(1): p. 67-74. 10. Kang, O.S., et al., Individual differences in smoking-related cue reactivity in smokers: An eye-tracking and fMRI study. Progress in Neuro-Psychopharmacology and Biological Psychiatry, 2012. 38(2): p. 285-293. 11. Mogg, K., M. Field, and B.P. Bradley, Attentional and approach biases for smoking cues in smokers: an investigation of competing theoretical views of addiction. Psychopharmacology, 2005. 180(2): p. 333-341. 12. Seo, D. and R. Sinha, The neurobiology of alcohol craving and relapse. Handb Clin Neurol, 2014. 125: p. 355-68. 13. Marissen, M.A., et al., Attentional bias predicts heroin relapse following treatment. Addiction, 2006. 101(9): p. 1306-12. 14. Nees, F., et al., The role of context in the processing of alcohol-relevant cues. Addict Biol, 2012. 17(2): p. 441-51. 15. Eckstein, M.K., et al., Beyond eye gaze: What else can eyetracking reveal about cognition and cognitive development? Dev Cogn Neurosci, 2017. 25: p. 69-91. 16. Pulido, C., et al., Alcohol cue reactivity task development. Addict Behav, 2010. 35(2): p. 84-90. 17. Lopez-Caneda, E. and C. Carbia, The Galician Beverage Picture Set (GBPS): A standardized database of alcohol and non-alcohol images. Drug Alcohol Depend, 2018. 184: p. 42-47. 18. Billieux, J., et al., The Geneva Appetitive Alcohol Pictures (GAAP): development and preliminary validation. Eur Addict Res, 2011. 17(5): p. 225-30. 19. Koopmann, A., R. Schuster, and F. Kiefer, The impact of the appetite-regulating, orexigenic peptide ghrelin on alcohol use disorders: A systematic review of preclinical and clinical data. Biol Psychol, 2016. 20. Haass-Koffler, C.L., et al., Leptin levels are reduced by intravenous ghrelin administration and correlated with cue-induced alcohol craving. Transl Psychiatry, 2015. 5: p. e646. 21. Grosshans, M., S. Loeber, and F. Kiefer, Implications from addiction research towards the understanding and treatment of obesity. Addict Biol, 2011. 16(2): p. 189-98. 22. Grosshans, M., et al., Association of leptin with food cue-induced activation in human reward pathways. Arch Gen Psychiatry, 2012. 69(5): p. 529-37. 23. von der Goltz, C., et al., Orexin and leptin are associated with nicotine craving: a link between smoking, appetite and reward. Psychoneuroendocrinology, 2010. 35(4): p. 570-7. 24. Sinha, R., New Findings on Biological Factors Predicting Addiction Relapse Vulnerability. Current Psychiatry Reports, 2011. 13(5): p. 398. 25. Sinha, R., The role of stress in addiction relapse. Current Psychiatry Reports, 2007. 9(5): p. 388-395. 26. Junghanns, K., C. Veltrup, and T. Wetterling, Craving shift in chronic alcoholics. Eur Addict Res, 2000. 6(2): p. 64-70.

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