Beschreibung der Studie

Bei verschiedenen kardialen Erkrankungen (z.B. Hypertonie, koronare Herzerkrankung, Herzinsuffizienz) wird eine Pulsfrequenz-Senkung mit β-Blockern als kardiale Therapiestrategie verfolgt, da sich damit die diastolische Zeit verlängert, in der die Durchblutung des Herzmuskels selber erfolgt. In anderen Fällen besteht ein Problem der herzelektrischen Aktivität (z.B. Sick-Sinus-Syndrom, AV-Block, Schenkelblock), das durch Implantation kardialer Geräte wie PM, CRT oder ICD (Herzschrittmacher, biventrikulärer Schrittmacher, implantierbarer Kardioverter Defibrillator) therapiert wird. Die bisher erfassten Fälle fortbestehender Hyperkapnie unter eingeleiteteter ninchtinvasiver Beatmung (NIV) deuten darauf hin, dass die nächtliche Herzfrequenz der Patienten eine Limitierung der Beatmungsqualität darstellen kann, weil über die Herzfrequenz die Blutgas-Transportkapazität mitbestimmt wird. Bisher fehlt jedoch eine kontrollierte prospektive interventionelle Studie zur systematischen Darstellung eines Zusammenhangs zwischen unzureichender Beatmungseinstellung und dem Einfluss einer zu niedrig eingestellten unteren Grenzfrequenz am kardialen Aggregat oder eines β-Blockers auf die Herzfrequenz als Grund für eine unter NIV fortbestehende Hyperkapnie.

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Studiendetails

Studienziel nächtliche Normokapnie ist erreicht
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 49
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Hyperkapnie unter kardialer Aggregate-Therapie oder unter β-Blocker-Therapie sowie fortbestehende Hyperkapnie bei eingeleiteter NIV-Therapie unter kardialer Aggregate-Therapie oder unter β-Blocker-Therapie

Ausschlusskriterien

  • Aortenklappen-Defekte (Klappen-Insuffizienzen),
  • Vorhofflimmern,
  • Auswurffraktion EF<40%,
  • hohe Belastung mit ventrikulären Extrasystolen,
  • instabile KHK,
  • tachykarde supraventrikuläre und ventrikuläre Herzrhythmusstörungen,
  • Myokardinfarkt < 6 Monate,
  • hypertensive Blutdrucksituation

Adressen und Kontakt

Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft GmbH, 57392 Schmallenberg

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen von Kontrollen außerklinischer Beatmungstherapien oder von aktuellen Einstellungen auf eine Beatmungstherapie werden, gemäß S2-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP), sehr regelmäßig transkutane pCO2-Untersuchungen (tCO2) und Blutgasanalysen (BGA) durchgeführt, um den Zielparameter pCO2 zu überwachen. Bei fortbestehender Hyperkapnie nach erfolgreicher Beatmungseinleitung fielen in einigen Fällen niedrige und wenig variable bzw. starre nächtliche Pulsfrequenzverläufe auf. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich hier um Patienten mit kardialer Aggregate- oder β-Blocker-Therapie handelte, bei denen durch die gewählte UGF der Geräte oder die Dosierung des β-Blockers eine sehr niedrige nächtliche Pulsfrequenz von ≤60/min eingestellt wurde. Die geplante Untersuchung soll zeigen, inwiefern die jeweils gewählte UGF am implantierten Aggregat oder die β über die damit im Schlaf erzielte Pulsfrequenz Einfluss nimmt auf die Qualität einer intermittierenden nur Nachts durchgeführten NIV.

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