Beschreibung der Studie

Um den Wissensstand niedergelassener Gynäkologen über die aktuelle Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Endometriose zu eruieren, entwarfen wir einen Fragebogen. Befragt werden die Ärztinnen und Ärzte aus Niedersachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen. Der Fragebogen wurde so angepasst, dass er exakt darstellt, ob die Gynäkologinnen und Gynäkologen die neuesten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen kennen und anwenden können. Wir entschieden uns dafür, einen "Single-Choice-Fragebogen" zu erstellen, welcher genau eine richtige Antwort enthält, die angekreuzt werden muss. Die tief infiltrierende Endometriose und die Sterilität, die durch diese Krankheit hervorgerufen werden kann, stehen dabei ebenso im Vordergrund, wie der physische und psychische Leidensdruck der Patientinnen. Grundidee hinter der Fragestellung war die Feststellung, das die Endometriose ambulant häufig erst mit einer Latenz von bis zu 10 Jahren erkannt wird.

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Studiendetails

Studienziel Wissensstand über die Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Endometriose bei niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen in Niedersachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen anhand eines Single-Choice-Fragebogens.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 2000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Medizinische Hochschule Hannover

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Endometriose ist eine Erkrankung, deren Ätiologie und Pathogenese nicht vollständig geklärt sind. Es kommen hierbei endometriumartige Zellverbände außerhalb des Cavum uteri vor. Leitsymptome sind u.a. prämenstruelle Schmerzen, Dysmenorrhoen, Darmbeschwerden und mitunter auch Sterilität. Endometriose ist eine häufig auftretende gynäkologische Erkrankung im reproduktionsfähigen Alter mit einer geschätzten Prävalenz von 40.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland. Die Endometriose bringt eine hohe Morbidität und extremen Leidensdruck hervor. Dieser, wird im Besonderen dadurch verstärkt, dass die Erkrankung mit einer Verzögerung von bis zu 10 Jahren erkannt und therapiert wird. Die Folgen, insbesondere einer tief infiltrierenden Endometriose, sind teilweise schwerwiegend, da die pathologisch-histologisch benigne Erkrankung organübergreifend wachsen und multiple operative Eingriffe nach sich ziehen kann. Weiterhin kann sich in seltenen Fällen auf dem Boden der Endometriose ein Malignom, meist ein Ovarialkarzinom, entwickeln. Für den Krankheitsverlauf, ist es deswegen zielführend, möglichst schnell die richtige Diagnose und optimale Therapie im Hinblick auf die verschiedenen Erscheinungsformen Endometriosis genitalis interna und externa bzw. extragenitalis, sowie die tief infiltrierende Endometriose einzuleiten. Die Kenntnis der aktuellen evidenzbasierten Leitlinie zur Diagnose und Therapie der Endometriose der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sollte den behandelnden Ärztinnen und Ärzte als Grundlage für die Betreuung ihrer Patientinnen dienen, doch bis dato gibt es nur wenige Informationen über deren Wissensstand. Vier Jahre nach der aktualisierten Herausgabe der Leitlinie ist es das Ziel dieser Studie, den aktuellen Wissensstand der niedergelassenen Ärzte zu evaluieren. Weiterhin soll die Fragestellung speziell darauf abzielen, zu erforschen, ob die, in der Leitlinie detailliert dargestellten Unterschiede in Diagnostik und Therapie der verschiedenen Lokalisationen und Stadien, bekannt sind. Weiterhin enthält die aktuelle 3. Auflage neue Erkenntnisse zu ungewollter Kinderlosigkeit und tief infiltrierender Endometriose. Fragestellung Wie gut sind im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe tätige Ärztinnen und Ärzte mit der derzeit gültigen Leitlinie aus dem Jahr 2013 zur Diagnose und Therapie der Endometriose vertraut und wie gut erfolgt deren Umsetzung? Methodik Um die oben genannte Fragestellung untersuchen zu können, werden wir uns einer Fragebogen-Untersuchung, im Stil eines Single Choice Testes, bedienen. Dieser soll Fragen zur Person der Ärztinnen und Ärzte (Geschlecht, Alter und Tätigkeitsbereich), ihrer Selbsteinschätzung und zum Kenntnisstand der aktuellen Diagnostik und Therapiemöglichkeiten im Hinblick auf die verschiedenen Formen der Endometriose enthalten. Es schließen sich generelle Fragen zu den evidenzbasierten Leitlinien der DGGG und AGE, der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische und geburtshilfliche Endoskopie an. Die AGE fungiert als Fachgesellschaft der DGGG und unterstützt endoskopisch-operativ tätige Kolleginnen und Kollegen, indem sie u.a. Schulungen und Zertifizierungen anbieten. Die anonymisierten Fragebögen werden an alle niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe in Niedersachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen geschickt. Vorab möchten wir überprüfen, ob der Fragebogen im Hinblick auf Handhabung und Verständlichkeit gut zu bearbeiten ist und werden diesen daher den Kolleginnen und Kollegen der Klinik zur Beantwortung geben. Die Auswertung erfolgt mittels deskriptiver Statistik. Erwartete neue Erkenntnisse Wir hoffen, durch diese Studie den aktuellen Wissensstand zur Diagnostik und Therapie der unterschiedlichen Erscheinungsformen der Endometriose der behandelnden Ärztinnen und Ärzte zu evaluieren und ggf. Optimierungsmöglichkeiten aufzudecken. Aus den Ergebnissen resultierend, könnten intensivere und an den Wissensstand besser angepasste Fortbildungen angeboten werden, um eventuelle Wissenslücken zu schließen, die ansonsten zu einer verzögerten Diagnostik oder nicht optimal angepassten Therapie führen.

Quelle

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