Beschreibung der Studie

Eines der wichtigsten Ziele bei der Versorgung von Patienten in der Notfallmedizin ist eine schnellst mögliche und effektive Schmerzlinderung zu erreichen. Trotzdem erhalten nicht alle Patienten während eines solchen Einsatzes eine ausreichende Schmerztherapie. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass etwa nur 12-54% der behandlungsbedürftigen Patienten eine adäquate Schmerzlinderung erfahren. Daher ist eine möglichst frühzeitige und ausreichende Schmerzbehandlung eines der wichtigsten Ziele bei der Versorgung eines Notfallpatienten. Da sich in Deutschland bis zum jetzigen Zeitpunkt nur monozentrische Studien aus dem bodengebundenen Rettungsdienst zu dieser Thematik finden lassen, soll anhand dieser Arbeit eine multizentrische Studie (mehrere Standorte) zur Erhebung des nationalen Status Quo der Schmerztherapie in der Luftrettung in Deutschland verfasst werden. Dafür soll die Qualität bzw. Effektivität der Schmerztherapie bei verschiedenen Erkrankungen bzw. Verletzungen untersucht werden. Auch soll der Einfluss verschiedener Schmerzmittel auf das Erreichen einer adäquaten Schmerzlinderung dargestellt werden.

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Studiendetails

Studienziel suffiziente Analgesie (NRS bei Übergabe in der Klinik <= 3 oder Schmerzreduktion um mehr als 3 NRS Punkte)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Bundeswehrkrankenhaus Ulm Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin Sektion Notfallmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Beim Erstkontakt durch das Rettungshubschrauberteam Schmerzen ≥ 3 auf der numerischen Schmerzskala (NRS) und einen NACA-Score ≤ 6

Ausschlusskriterien

  • Sekundäreinsätze des Rettungshubschraubers

Adressen und Kontakt

alle vom ADAC Luftrettungsdienst angeflogenen Standorte, Deutschland

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Eines der wichtigsten Therapieziele bei der Versorgung von Patienten in der Notfallmedizin ist eine schnellst mögliche und effektive Schmerzlinderung zu erreichen. Trotzdem erhalten nicht alle Patienten während eines solchen Einsatzes eine adäquate Schmerztherapie. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass etwa nur 12-54% der behandlungsbedürftigen Patienten eine adäquate analgetische Therapie erfahren. Da sich in Deutschland bis zum jetzigen Zeitpunkt nur monozentrische Studien aus dem bodengebundenen Rettungsdienst zu dieser Thematik finden lassen, soll anhand dieser Arbeit eine multizentrische Studie zur Erhebung des nationalen Status Quo der analgetischen Therapie in der Luftrettung in Deutschland verfasst werden. Dafür soll die Qualität bzw. Effektivität der Analgesie bei verschiedenen Erkrankungen bzw. Verletzungen untersucht werden. Auch soll der Einfluss verschiedener Analgetika auf das Erreichen einer adäquaten Analgesie dargestellt werden. Durch all diese Untersuchungen soll eine abschließende Aussage über die aktuell praktizierte Analgesie in der ADAC Luftrettung erarbeitet werden. Es sollen Defizite bzw. Stärken herausgearbeitet und evtl. Verbesserungen verschiedener analgetischen Maßnahmen hinsichtlich einer effizienten Analgesie dargestellt werden. Die Datenbasis umfasst männliche und weibliche Personen, die durch die Rettungshubschrauber des ADAC in Deutschland bei Primäreinsätzen versorgt und in eine Klinik gebracht wurden. Von diesen werden diejenigen in die Sekundärdatenanalyse mit eingeschlossen, welche bei Erstkontakt durch das Rettungshubschrauberteam Schmerzen >= 3 auf der numerischen Schmerzskala (NRS) und einen NACA-Score <= 6 aufwiesen. Der Untersuchungszeitraum beträgt 1.1.2005 bis 31.12.2017 Subgruppen 1. Geschlecht 2. Patientenalter (Klassifiziert) 3. Einsatzdatum (Klassifiziert) 4. Klassifizierte Diagnosen a. Trauma b. NichtTrauma c. kardiovaskuläre Stabilität Zielgrößen (Endpunkte) - Suffiziente prähospitale Schmerztherapie (Primäre Zielgröße) - Vitalwerte bei Übergabe im Krankenhaus (Sekundäre Zielgröße) - Glasgow Coma Scale bei Übergabe im Krankenhaus (Sekundäre Zielgröße) Im zweiten Teil der Arbeit soll die Wahl der Schmerztherapie bei den verschiedenen Diagnosen untersucht werden. Patienten, die bei Übergabe in die Zielklinik einen Wert ≤3 auf der numerischen Schmerzskala aufwiesen, werden dahingehend untersucht, mit welchen Mitteln diese Therapie zustande gekommen ist. Diese wird unterteilt in medikamentöse und physikalische Therapie. Zu den physikalischen Therapien zählen Lagerungsmaßnahmen (Oberkörperhoch-, Flach-, Schock-, Bauchlage) und verschiedene Arten der Immobilisierung (Zervikalstütze, Vakuummatratze, Reposition).

Quelle

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