Beschreibung der Studie

Studie zur Etablierung von zusätzlichen unterstützenden Maßnahmen während der Radio(chemo)Therapie bei Patienten mit Tumoren der Speiseröhre oder des Kopf-Hals-Bereichs. Dabei soll wöchentlich eine Ernährungsberatung mit ggf. Anpassung der Ernährung oder frühzeitiger Einleitung von Ersatznahrung erfolgen. Zudem sollen die Patienten ein tägliches, leichtes Lauftraining nach physiotherapeutischen Vorgaben absolvieren. Innerhalb der Studie werden dabei die Unterschiede des Ernährungszustandes und der körperlichen Verfassung sowie der Einfluss auf die Behandlung und deren Nebenwirkungen während und im Anschluss an die Therapie zwischen den Gruppen mit und ohne zusätzliche Maßnahmen erfasst.

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Studiendetails

Studienziel Entwicklung Körpergewicht bis zum Abschluss der Radio(chemo)therapie und 3 und 6 Monate nach der Therapie; Entwicklung körperlicher Fitness (6-Minuten-Gehtest, Handkraft) bis zum Abschluss der Radio(chemo)therapie und 3 und 6 Monate nach Ende der Therapie
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 114
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Stiftung Leben mit Krebs

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Geschlecht: beide, männlich und weiblich,
  • Mindestalter: 18 Jahre,
  • Höchstalter: 80 Jahre,
  • Plattenepithelkarzinom des Kopf-Hals-Bereichs mit Indikation zur primären oder adjuvanten Radio(chemo)Therapie,
  • Plattenepithel- oder Adenokarzinom des Ösophagus mit Indikation zur neoadjuvanten oder primären Radio(chemo)Therapie,
  • Histologisch nachgewiesene Malignität,
  • WHO 0-2,
  • Schriftliches Einverständnis

Ausschlusskriterien

  • Patient mit Indikation zur palliative Strahlentherapie,
  • zwingende parenterale Ernährung vor Einleitung der Strahlentherapie,
  • Präexistente, irreversible Bewegungseinschränkungen, welche die Studienintervention nicht möglich machen

Adressen und Kontakt

Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, Dresden

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen Studie werden während der Radiochemotherapie bei Patienten mit Tumoren des Ösophagus oder des Kopf- und Hals-Bereichs zusätzlich zur standartmäßigen Betreuung supportive Maßnahmen eingeleitet. Diese sollen zu einer Verbesserung des Ernährungszustandes sowie der körperlichen Leistungsfähigkeit nach Abschluss der Behandlung führen. Dadurch sollen die Lebensqualität der Patienten gesteigert und Langzeitnebenwirkungen reduziert werden. Zur Prüfung erfolgt eine 2:1 Randomisierung in Gruppen mit und ohne zusätzliche Maßnahmen. Parameter werden vor, wöchentlich während sowie zum Abschluss der Therapie und nach 3 und 6 Monaten erfasst. Zusätzlich werden die Auswirkungen auf typische Langzeitnebenwirkungen, Notwendigkeit und Dauer parenteraler oder enteraler Ernährung, Hospitalisation sowie die Therapieverträglichkeit ausgewertet. Es erfolgt dabei eine wöchentliche Ernährungsberatung mit Erfassung der Ernährungszustandes, Anpassung der Nahrungszusammensetzung oder ggf. frühzeitiger Einleitung einer enteralen oder parenteralen Ernährung. Darüber hinaus werden die Patienten dazu angehalten ein leichtes Lauftraining zur Stabilisierung ihrer physischen Verfassung zu absolvieren. Dafür erfolgt vor und während der Therapie zweimalig eine physiotherapeutische Anleitung zur optimalen Anpassung der Trainingsleistung. Zudem werden wiederholt mittels 6min-Geh-Test und Handkraftmessung Parameter erfasst, die Rückschlüsse auf die körperliche Verfassung zulassen.

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