Beschreibung der Studie

Kinder von suchtkranken Eltern sind besonders gefährdet, später einmal selbst Probleme mit Alkohol oder Drogen zu bekommen. Vor allem diejenigen Kinder, die bereits sehr früh psychische Probleme haben und sich in einer psychiatrischen Klinik oder anderer Behandlung befinden, müssen besonders in Hinblick darauf behandelt werden. Es gibt Studienergebnisse, die zeigen, dass bestimmte Faktoren im Gehirn Einfluss auf die eigene Selbstkontrolle besitzen und das dies wiederum mit Alkohol- oder Drogenproblemen zusammenhängt. Dies sowie auch die eigene Anfälligkeit für Stress kann durch Achtsamkeitsübungen positiv beeinflusst werden. In unserer Studie wollen wir prüfen, ob das bereits wissenschaftlich beforschte "Trampolin"-Projekt für Kinder aus Suchtfamilien zwischen 8 und 12 Jahren, einen noch besseren Beitrag leisten kann, wenn es um Achtsamkeits-Übungen erweitert wird. Um dies zu überprüfen, wird diese neue Version von "Trampolin-Achtsamkeit" mit der ursprünglichen Standardversion verglichen. Insgesamt sollen 420 Kinder von suchtkranken Eltern, die sich aktuell in psychiatrischer Behandlung befinden und/oder an die stationäre Jugendhilfe und/oder über ihre Eltern an die ambulante Suchthilfe angebunden sind, an der Studie teilnehmen.

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Studiendetails

Studienziel Einsatz von Stressbewältigungsmechanismen (erfasst mit einer Subskala des Fragebogen zur Erhebung von Stress und Stressbewältigung im Kindes- und Jugendalter SSKJ 3-8), 3 Messzeitpunkte (zw. Dezember 2018 und Dezember 2020)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 420
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Mädchen und Jungen, die einer elterlichen Suchtbelastung ausgesetzt sind (gemeint sind hier auch Stief-, Pflege- oder Adoptiveltern), regelmäßiger Kontakt zum suchtkranken Elternteil (mind. 1Tag/Woche), Alter 8-12 Jahre zu t0, positives CAST-6 Ergebnis (Children of Alcoholics Screening Test), aktuell in psychiatrischer Behandlung (Tagesklinik, stationär, ambulant), an die Jugendhilfe und/oder die ambulante Suchthilfe angebunden

Ausschlusskriterien

  • Kinder mit FASD-Diagnose (Fetal Alcohol Spectrum Disorder), kognitiven Beeinträchtigungen, schwere Verhaltensauffälligkeiten die mit einer Teilnahme an einem Gruppenprogramm interferieren könnten, unzureichende Deutschkenntnisse, bipolare Störungen und Schizophrenie, Teilnahme an einer substanzbezogenenen Intervention in den letzten 6 Monaten

Adressen und Kontakt

DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg, Altenkirchen

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Stiftung Die Gute Hand Kürten-Biesfeld, Kürten-Biesfeld

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Sachthilfe Aachen, "Feuervogel", Aachen

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Häufig gestellte Fragen

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Kinder aus suchtbelasteten Familien gelten als Hochrisikogruppe, später selbst einmal substanzbezogene Probleme oder andere psychische Probleme zu entwickeln. Kinder suchtkranker Eltern, die zwar noch keine Suchtproblematik, dafür aber andere psychische Auffälligkeiten aufweisen und sich in psychiatrischer Behandlung befinden, bedürfen besonderer suchtpräventiver Maßnahmen. Studienergebnisse zeigen, dass neurobehaviourale Selbstkontrollmechanismen, die mit Suchterkrankungen in Verbindung stehen, insbesondere Stressreaktivität, positiv beeinflussbar sind durch achtsamkeitsbasierte Verfahren, wie z.B. Mindfulness-Based Stress Reduction. In unserer Cluster-randomisierten Studie überprüfen wir die Hypothese, dass eine um achtsamkeitsbasierte Elemente erweiterte Version des evidenzbasierten Programms "Trampolin" einen positiveren Effekt auf Bewältigungsmechanismen besitzt als die ursprüngliche, Standardversion von "Trampolin". Wir gehen außerdem davon aus, dass auch weitere Faktoren wie emotionale Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten durch die neue Version von "Trampolin" günstig beeinflussen werden. In einer Stichprobe von 420 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren, die suchtkranke Eltern haben und sich in psychiatrischer Behandlung befinden, wollen wir beide Versionen testen und ihre Effekte vergleichen. In der Interventionsgruppe erhalten die Kinder die Standardversion von "Trampolin", die um 30 Minuten achtsamkeitsbasierte Elemente erweitert wurde, in der Kontrollgruppe erhalten die Kinder die Standardversion von "Trampolin". Im Rahmen der Studie wird ebenso exploratorisch die Durchführbarkeit von "Trampolin" im Setting der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der stationären Jugendhilfe und der ambulanten Suchthilfe überprüft.

Quelle

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