Beschreibung der Studie

Die gegenwärtige Therapiestrategie für Patienten mit einem Einkammerherzen ist eine operative Kreislauftrennung nach dem Fontan-Prinzip. Hierbei wird in mehreren operativen Schritten eine Trennung des Lungen- und Körperkreislaufs erreicht: Durch eine Verbindung der oberen und unteren Hohlvene mit der Lungenschlagader wird das venöse Blut der Lunge passiv- das bedeutet ohne Unterstützung einer Herzkammer- zugeführt. Durch den medizinischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte konnte die Überlebensprognose dieser Patienten deutlich verbessert werden. Im Langzeitverlauf verursachen die unnatürlichen Kreislaufverhältnisse jedoch Schäden im Bereich anderer Organe, insbesondere der Leber. Patienten mit einem Fontan-Kreislauf sind für die Entwicklung einer Leberfibrose, Leberzirrhose oder eines Leberkarzinoms prädisponiert. Zur frühzeitigen Erkennung von Fontan-bedingten Leberveränderungen haben wir ein Früherkennungsprogramm entwickelt, welches sich aus Blutuntersuchungen und bildgebenden Verfahren zusammensetzt. Hiermit sollen Fontan-assoziierte Leberveränderungen frühzeitig erfasst werden.

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Studiendetails

Studienziel Primäre Endpunkte sind die nicht-invasiv und invasiv gemessenen Leberparameter: Die Erfassung der morphologischen hepatischen Veränderungen mittels Lebersonographie, Messung von Leber- und Milzgröße, Durchführung des Fibroscan, leberspezifische Blutuntersuchungen (Fibrotest) sowie die invasive Messung des Fontan - und Lebervenenverschlussdruckes im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle DHZB

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten nach durchgeführter Fontan-Operation, die älter als 7 Jahre sind.

Ausschlusskriterien

  • Alle Patienten nach durchgeführter Fontan-Operation, die jünger als 7 Jahre sind.

Adressen und Kontakt

Deutsches Herzzentrum Berlin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Die gegenwärtige Therapiestrategie für Patienten mit einem univentrikulärem Herzen ist eine operative Kreislauftrennung nach dem Fontan-Prinzip. Hierbei wird in mehreren operativen Schritten eine Trennung des Lungen- und Körperkreislaufs erreicht: Durch eine Verbindung der oberen und unteren Hohlvene mit der Lungenschlagader wird das venöse Blut der Lunge passiv- das bedeutet ohne Unterstützung einer Herzkammer- zugeführt. Durch den medizinischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte erreicht die Mehrheit der Patienten mit einer Fontan-Zirkulation das Erwachsenenalter. Dennoch bleibt die Kreislauftrennung eine Palliation und die unphysiologische Zirkulation verursacht zahlreiche Komplikationen, welche das Überleben der Patienten limitieren. Im Langzeitverlauf entstehen durch die veränderte Hämodynamik Folgeschäden im Bereich anderer Organe, insbesondere im Bereich der Leber. Patienten mit einer Fontan-Zirkulation sind für die Entstehung von Leberfibrose, Leberzirrhose und des Hepatozellulären Karzinoms prädisponiert. Im Rahmen dieser Studie möchten wir die Ursachen und Risikofaktoren für die Entstehung der Fontan-assoziierten Lebererkrankungen untersuchen sowie einen diagnostischen Algorithmus zur frühzeitigen Erkennung etablieren. Hierfür haben wir unser routinemäßig durchgeführtes Nachsorgeprogramm für Fontan-Patienten um folgende Untersuchungen erweitert: - jährlich durchgeführte Laboruntersuchung mit Bestimmung der Leberenzyme und Fibrotest - jährlich/zweijährlich durchgeführte Lebersonographie ab einem Alter > 7 Jahre - jährlich/zweijährlich durchgeführter Fibroscan ab einem Alter > 14 Jahre - Messung der Lebervenendruckes/Lebervenenveschlußdruckes im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung

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