Beschreibung der Studie

Die eosinophile Ösophagitis ist eine allergisch-entzündliche Erkrankungen der Speiseröhre, die mit anderen atopischen Erkrankungen wie Asthma bronchiale oder Nahrungsmittelallergien assoziiert sein kann und im fortgeschrittenem Stadium den Schluckakt von Speisen behindern kann. Sie ist eine Ausschlussdiagnose und kann nur histologisch nach erfolgter Biopsie durch eine Magenspiegelung gestellt werden. Die genaue Pathogenese ist Gegenstand intensiver Beforschung wobei eosinophile Granulozyten und bestimmte Zytokine eine wichtige Rolle spielen. Für die Therapie gibt es verschiedene Ansätze, wobei ein genaues algorhithmisches und standardisiertes Vorgehen noch nicht in den aktuellen Leitlinien fixiert ist und meist individuell erfolgt. Insofern soll diese Studie unter Anderem Biomarker zur Krankheitsaktivität und Verlauf in einem pädiatrischen Patientengut analysieren, verschiedene Behandlungsgruppen bzw. Konzepte miteinander vergleichen und die Rolle allergologischer Testungen untersuchen.

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Studiendetails

Studienziel - Idenitfikation des effektivsten Therapiezweigs anhand histologischer Kriterien zur Krankheitsremission - Identifikation von Biomarkern und ihrer Anwendbarkeit im Kindesalter zur Reduktion der Häufigkeit von (Kontroll) Gastroskopien
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Abteilung für Gastroenterologie und HepatologieKinderklinik Erlangen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Pädiatrische Patienten bis inklusive 18 Jahre mit klinischem oder laborchemischem Verdacht auf Eosinophile Ösophagitis

Ausschlusskriterien

  • Andere Ursachen für ösophageale Eosinophilie wie bei chronisch entzündlicher Darmerkrankung oder Zöliakie
  • sophageale Candida oder Herpes simplex Infektion
  • Vorliegende eosinophile Gastritis oder Enteritis
  • Bestehende Behandlung mit immunsuppressiven oder immunmodulatorischen Substanzen

Adressen und Kontakt

Kinderklinik, Erlangen

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Kantonsspital Aarau, Schweiz

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Häufig gestellte Fragen

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Die eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine seltene Erkrankung des Ösophagus das durch eine eosinophile Entzündung charakterisiert ist wobei nach Ausschluss anderer Ursachen ein histologischer Nachweis von >15 eosinophilen Granulozyten pro High Power Field charakteristisch ist. Die genaue Pathogenese ist unbekannt wobei eine TH2 vermittelte Entzündung mit Beteiligung von IL-3,5 und 13 im Vordergrund steht. Zudem wird oft eine Eosinophilie im Differenzialblutbild beobachtet. Im Prinzip stehen vier etablierte Therapieregimes (Empirische Eliminationsdiät der häufigen Allergene, Nulldiät auf Aminosäurebasis, topische Corticoidtherapie und gezielte Allergenelimination nach Testung) zur Verfügung, wobei ein genauer und standardisierter Therapiealgorhithmus in den Leitlinien nicht fixiert ist. Hier soll diese Studie einerseits ansetzen um unter Anderem die Bedeutung möglicher Biomarker zu analysieren, die Behandlungsgruppen bzw. Therapiekonzepte in einem pädiatrischen Kollektiv miteinander zu vergleichen und die Rolle allergologischer Testungen zu untersuchen.

Quelle

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