Beschreibung der Studie

Krankenkassen und niedergelassene Haus- und Fachärzte können (nach §73c SGB V) Verträge abschließen, um eine besondere ärztliche Versorgung im ambulanten Bereich durchzuführen. Zur Optimierung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen besteht ein Facharztvertrag Kardiologie der AOK in Baden-Württemberg. Ziel des Vertrages ist eine Verbesserung der Behandlungsergebnisse durch verschiedene Qualitätsmaßnahmen, auch unter ökonomischer Berücksichtigung der verfügbaren Mittel. Diese Evaluation untersucht wissenschaftlich, ob sich Unterschiede in Bezug auf die medizinische Versorgung und Behandlungsergebnisse zeigen und welche Kosten damit verbunden sind. Dazu werden Krankenkassendaten von Patienten, die im Facharztvertrag eingeschrieben sind, mit Patienten, die in der Regelversorgung behandelt werden, verglichen.

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Studiendetails

Studienziel Multiple Indikatoren zur Versorgungsqualität (Inanspruchnahme, Pharmakotherapie, Behandlungsergebnisse) und gesundheitsökonomische Analysen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 75000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Interventionsgruppe: Patienten mit kardiologischen Krankheiten die im Facharztprogramm Kardiologie der AOK-Baden-Württemberg eingeschrieben sind und kardiologische Versorgung in Anspruch genommen haben.
  • Kontrollgruppe: Patienten mit kardiologischen Krankheiten, die nicht im Facharztprogramm Kardiologie der AOK-Baden-Württemberg eingeschrieben sind, aber zur gleichen Zeit fachärztlich-kardiologische Leistungen der Regelversorgung in Anspruch genommen haben.
  • Beobachtungszeitraum: Für die retrospektive Analyse werden Patientendaten aus dem Zeitraum 1.1.2014 bis 31.12.2016 herangezogen.

Ausschlusskriterien

  • Nicht durchgängig in den Jahren 2014-2016 bei der AOK-Baden-Württemberg krankenversichert (ausgenommen sind Sterbefälle 2015-2016)
  • Noch nicht volljährig (Alter <18 am 1.1.2015)
  • In ein anderes Versorgungsmodell eingeschrieben (im Zeitraum 2014-2016)
  • PLZ der Versicherten ist nicht aus Baden-Württemberg (im Zeitraum 2014-2016)
  • PLZ der Betriebsstätten ist nicht aus Baden-Württemberg (im Einschlussjahr 2014).

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Herzklappenfehler-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Krankenkassen und niedergelassene Haus- und Fachärzte können (nach §73c SGB V) Verträge abschließen, um eine besondere ärztliche Versorgung im ambulanten Bereich durchzuführen. Zur Optimierung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen besteht ein Facharztvertrag Kardiologie der AOK in Baden-Württemberg. Ziel des Vertrages ist eine Verbesserung der Behandlungsergebnisse durch verschiedene Qualitätsmaßnahmen, auch unter ökonomischer Berücksichtigung der verfügbaren Mittel. Für die Evaluation wird die Kohorte der im Facharztvertrag eingeschriebenen Patienten als „Interventionsgruppe“* betrachtet. Patienten, die in der ambulanten Regelversorgung (von Hausärzten und Kardiologen) behandelt werden, dienen als Kontrollgruppe. Die Versorgung im Rahmen des Facharztprogramms ist als eine komplexe Intervention mit Aspekten der gesteuerten und integrierten Versorgung (managed and integrated care) anzusehen. Sie ist gekennzeichnet durch besondere Qualitätsanforderungen an die teilnehmenden Kardiologen, die gezielte Förderung rationaler Pharmakotherapie und leitliniengerechter Versorgung sowie Strukturanforderungen zur Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten. Die Evaluation erfolgt im Rahmen einer retrospektiven Analyse (deskriptiv und multivariat) von Routineabrechnungsdaten der AOK-Versicherten. Dabei werden Indikatoren zur (medizinischen) Versorgungsqualität (Arbeitspaket 1 [AP1]) und gesundheitsökonomische Outcomes (Arbeitspaket 2 [AP2]) untersucht. * Da es sich um eine retrospektive, kontrollierte Studie handelt, findet im Rahmen der Studie selbst keine Intervention statt.

Quelle

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