Beschreibung der Studie

Diese Untersuchung verfolgt zwei Ziele: Primär soll überprüft werden inwiefern die Fremdbeschreibung mit der Selbstbeschreibung aggressiver Verhaltenstendenzen übereinstimmt. Dies dient zur Überprüfung eines neu entwickelten Aggressionsfragebogens, dem "Testinventar zu autoaggressivem und fremdaggressivem Verhalten". Sekundär soll die Annahme geprüft werden, dass Patienten mit unipolar affektiven Störungen im Vergleich zu Patienten mit Angststörungen, Zwangsstörungen und Belastungsstörungen sowie im Vergleich zu ihren Angehörigen erhöhte aggressive Verhaltenstendenzen berichten. Diese Studie wird daher sowohl Patienten einer ambulanten Psychotherapie als auch deren Angehörige anschließen.

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Studiendetails

Studienziel Überprüfung der Übereinstimmung der Fremd- und Selbstbeschreibung der autoaggressiven Tendenzen (Testinventar zu autoaggressivem und fremdaggressivem Verhalten, TAV) zwischen den Patienten und ihren Angehörigen hinweg. Dabei geben sowohl die Patienten als auch die Angehörigen wechselseitig eine Selbst- und Fremdbeschreibung ihrer aggressiven Verhaltenstendenzen ab. Angaben zur Qualität und Intensität der Beziehung zwischen den Angehörigen werden in die Analyse einbezogen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 140
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universität des SaarlandesKlinische Psychologie und Psychotehrapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten: Patienten einer ambulanten Psychotherapie. Müssen zu Beginn der Therapie entweder an einer unipolar affektiven Störung (F32, F33) oder einer Angst- (F40, F 41), Zwangs- (F42) oder Belastungsstörung (F43) gelitten haben (retrospektiv erfragt).
  • Patienten und Angehörige: Mindestalter 18 Jahre.

Ausschlusskriterien

  • Bei den Patienten: Komorbidität zwischen einer unipolar affektiver Störung und einer Angststörung. Komorbidität zwischen einer unipolar affektiven Störung und einer Zwangsstörung. Komorbidität zwischen einer unipolar affektiven Störung und einer Belastungsstörung. Diagnose einer psychotischen Erkrankung oder einer Persönlichkeitsstörung.
  • Teilnehmende Angehörige: Keine Ausschlusskriterien.

Adressen und Kontakt

Psychotherapeutische Universitätsambulanz der Universität des Saarlandes, Saarbrücken

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Häufig gestellte Fragen

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Um neben aktiver Formen von Fremd- und Autoaggression auch passiv-aggressive Verhaltenstendenzen untersuchen zu können, wurde das Testinventar zu autoaggressivem und fremdaggressivem Verhalten konstruiert. Unter passiv-aggressivem Verhalten werden dabei willentliche Verhaltensweisen verstanden, welche verhindern bzw. verhindern können, dass die Bedürfnisse der eigenen/einer fremden Person befriedigt werden oder die verhindern bzw. verhindern können, dass die eigene Person/eine fremde Person subjektiv positive Ereignisse erlebt. Primär soll in dieser Studie überprüft werden inwiefern die Fremdbeschreibung mit der Selbstbeschreibung aggressiver Verhaltenstendenzen auf dem neu entwickelten Fragebogen übereinstimmen. Daher werden sowohl ambulante Patienten als auch deren Angehörige in die Untersuchung eingeschlossen. Sekundär soll die Annahme geprüft werden, dass Patienten mit unipolar affektiven Störungen im Vergleich zu Patienten mit Angststörungen, Zwangsstörungen und Belastungsstörungen sowie im Vergleich zu ihren Angehörigen erhöhte aggressive Verhaltenstendenzen berichten. Dabei stehen passiv-autoaggressive Verhaltenstendenzen im Fokus unserer Untersuchung.

Quelle

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