Beschreibung der Studie

Obwohl viele Studierende unter Stress und psychischen Belastungen leiden, suchen nur wenige von ihnen Hilfe. Internet- und mobilbasierte Interventionen bieten die Möglichkeit, viele Studierende mit wissenschaftlich überprüfter Gesundheitsförderung zu versorgen. Insbesondere internetbasierte Selbsthilfetrainings ohne psychologische Begleitung sind zudem kostengünstig und können dadurch die Reichweite noch erhöhen. Das Ziel dieser Studie ist daher die wissenschaftliche Überprüfung der internetbasierten Selbsthilfeintervention „StudiCare Achtsamkeit“ im Hinblick auf eine unbegleitete Selbsthilfeversion sowie eine „Begleitung auf Wunsch“-Version, in der Teilnehmende bei Bedarf Unterstützung durch einen E-Coach erhalten. Zudem wird untersucht, für welche Personen das Training besonders geeignet ist und auf welche Art und Weise es Verbesserungen des psychischen Wohlbefindens bewirkt. In der Studie wird die Wirksamkeit des Trainings im Vergleich zu einer Wartelistenkontrollgruppe untersucht, die später Zugang zum Training erhält. Das Training besteht aus sieben Lektionen und zwei Auffrischungslektionen mit verschiedenen Schwerpunkten rund um das Thema Achtsamkeit. TeilnehmerInnen aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) werden über das Internet und vor Ort an den Universitäten angeworben. Unmittelbar vor und nach dem Training sowie 6 Monate später finden Befragungen statt, um die Wirksamkeit des Trainings hinsichtlich Achtsamkeit, Depression, Angst, Stress, Wohlbefinden und Zufriedenheit und Akzeptanz des Trainings zu erfassen. Die Ergebnisse geben Aufschluss über die Frage, ob das psychische Befinden von Studierenden mithilfe einer internetbasierten Achtsamkeitsintervention verbessert werden kann. Zudem liefert die Studie Erkenntnisse bezüglich möglicher Unterschiede in der Wirksamkeit und Akzeptanz von „StudiCare Achtsamkeit“, je nachdem ob keine psychologische Begleitung oder eine Begleitung auf Wunsch stattfindet. Des Weiteren wird das Wissen darüber erweitert, für welche Personen das Training besonders geeignet und ist wie genau es psychische Belastungen verringert.

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Studiendetails

Studienziel Achtsamkeit gemessen am Freiburger Fragebogen zur Achtsamkeit; Erhebung vor (t0), 8 Wochen nach (t1) sowie 6 Monate nach (Follow-Up, FU) Randomisierung; zusätzliche Zwischenmessung für Mediatoranalyse 4 Wochen nach Randomisierung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 399
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Barmer GEK
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • mittlere bis geringe Achtsamkeit (Freiburger Fragebogen zur Achtsamkeit kleiner/gleich 37); Mindestalter 18 Jahre; eingeschriebener Student

Ausschlusskriterien

  • aktuell nicht in Psychotherapie oder anderem Achtsamkeitstraining

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Obwohl viele Studierende unter Stress und psychischen Belastungen leiden, suchen nur wenige von ihnen professionelle Hilfsangebote auf. Internet- und mobilbasierte Interventionen (IMIs) haben aufgrund ihrer Flexibilität, Orts- und Zeitunabhängigkeit sowie Anonymität das Potential, eine große Anzahl Studierender mit wissenschaftlich-fundierter Gesundheitsförderung zu versorgen. Insbesondere unbegleitete IMIs verursachen zudem nur geringe Kosten, was die Reichweite noch erhöhen könnte. Das Ziel dieser randomisiert-kontrollierten Studie (RCT) ist daher der Evaluation der internetbasierten Selbsthilfeintervention „StudiCare Achtsamkeit“ (StudiCare-A) im Hinblick auf eine unbegleitete, selbstständig durchgeführte Version sowie eine „Begleitung auf Wunsch“-Version, in der Teilnehmende bei Bedarf Unterstützung durch einen E-Coach erhalten. Zudem werden eine potentielle differentielle Wirksamkeit sowie mögliche Wirkfaktoren untersucht. Methode: In diesem dreiarmigen RCT wird StudiCare-A in einer unbegleiteten sowie einer „Begleitung auf Wunsch“-Version mit einer Wartelistenkontrollgruppe verglichen. Einschlusskriterium ist ein Wert von ≤ 37 in der Kurzform des Freiburger Fragebogens zur Achtsamkeit (FFA). StudiCare-A besteht aus sieben Modulen sowie zwei Auffrischungsmodulen mit verschiedenen Themenschwerpunkten zum Thema Achtsamkeit, orientiert an Prinzipien der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) sowie des Stressmanagements. Hauptrekrutierungsweg ist die Versendung von Rundmails an alle Studierenden durch zahlreiche kooperierende Universitäten (>10) in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die berechnete Stichprobengröße beträgt N=399. Erhebungen finden vor (t0), acht Wochen nach (t1) sowie 6 Monate nach (Follow-Up, FU) der Randomisierung statt. Zudem erfolgt 4 Wochen nach Randomisierung eine Zwischenmessung ausgewählter Variablen für eine Mediationsanalyse. Der primäre Outcome ist Achtsamkeit, gemessen am FFA. Als sekundäre Outcomes werden Depressions-, Angst-, und Stresssymptomatik, Wohlbefinden und Präsentismus, Risiken- und Nebenwirkungen sowie Interventionszufriedenheit, -adhärenz und -akzeptanz betrachtet. Als potentielle Moderator- und Mediatorvariablen werden Interventionserwartungen, demographische Variablen, Symptomausprägung, Selbstwirksamkeit sowie kognitive Fusion untersucht. Diskussion: Die Ergebnisse geben Aufschluss über die Frage, inwiefern das psychische Befinden von Studierenden mithilfe einer nicht bzw. minimal begleiteten internetbasierten Achtsamkeitsintervention verbessert werden kann. Zudem liefert die Studie Erkenntnisse bezüglich möglicher Wirksamkeits- und Adhärenzunterschiede einer unbegleiteten gegenüber einer auf Wunsch begleiteten Version von „StudiCare Achtsamkeit“. Moderations- und Mediationsanalysen leisten einen Beitrag zur Evidenzlage hinsichtlich differentieller Wirksamkeit und Wirkfaktoren internetbasierter Selbsthilfeinterventionen zur Förderung des psychischen Wohlbefindens.

Quelle

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