Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit Endstadiums-Erkrankungen des Kiefergelenkes, angeborenen Fehlbildungen mit einer Nichtanlage des Kiefergelenk-Kopfes und tumorbedingten Resektionen der Kiefergelenke hat in den letzten Jahren die allplastische Rekonstruktion des Kiefergelenkes mittels Kiefergelenkendoprothese an Bedeutung gewonnen. Das Einsetzen der Kiefergelenkendoprothese bedingt die Entfernung von Hart- (Kiefergelenkkopf) und Weichgewebe (Bänder, Diskus, m. pterygoideus laterales). Zusätzlich wird häufig der processus coronoideus mit dem Ansatz des m. temporalis entfernt. Die Muskelschlinge des m. masseter und des m. pterygoideus mediales muss zur Befestigung der Kiefergelenkendoprothese gelöst werden, wodurch sich die mögliche spätere Ansatzfläche des m. masseter häufig deutlich verringert. Es ist folglich davon auszugehen, dass die Muskelaktivität im Bereich des m. temporalis und des m. masseter nach Eingliederung einer Kiefergelenkendoprothese eingeschränkt ist. Es soll überprüft werden, inwieweit sich die ein- bzw. beidseitige Eingliederung einer Kiefergelenkendoprothese auf die Muskelaktivität und die Lebensqualität der Patienten auswirkt.

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Studiendetails

Studienziel Die Muskelaktivität des m. temporales und des m. masseter (s-EMG), die Messung der max. Kieferschließkraft, Schmerzen im Bereich der Muskulatur und die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität wird vor Insertion der Kiefergelenkendoprothese und 3, 6 und 12 Monate nach Eingliederung gemessen werden. Anschließend erfolgt die Messung jährlich. Es soll die Auswirkung der Insertion einer Kiefergelenkendoprothese auf die Kaumuskulatur überprüft werden.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Rheinische Friedrich-Wilhelms Universität Bonn,ZZMK-Zahnärztliche Prothetik

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation zum totalen alloplastischen Kiefergelenkersatz.
  • Mündliche und schriftliche Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • fehlendes Einverständnis des Patienten,
  • anatomische Kontraindikationen zur Befestigung der Untersuchungsgeräte.

Adressen und Kontakt

ZZMK- Zahnärztliche Prothetik, Bonn

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Bei Patienten mit Endstadiums-Erkrankungen des Kiefergelenkes, angeborenen Fehlbildungssyndromen mit kondylärer Aplasie und tumorbedingten Resektionen der Kiefergelenke hat in den letzten Jahren neben autonomen Techniken die allplastische Rekonstruktion des Kiefergelenkes an Bedeutung gewonnen. Die Insertion der Kiefergelenkendoprothese bedingt die Entfernung sowohl von Hart- (proc. condylaris) und Weichgewebe (Bänder, Diskus, m. pterygoideus laterales). Zusätzlich wird häufig der proc. coronoideus mit dem Ansatz des m. temporalis entfernt. Die Muskelschlinge des m. masseter und des m. pterygoideus mediales muss zur Befestigung der Kiefergelenkendoprothese gelöst werden, wodurch sich die mögliche spätere Ansatzfläche des m. masseter häufig deutlich verringert. Es ist folglich davon auszugehen, dass die Muskelaktivität im Bereich des m. temporalis und des m. masseter nach Eingliederung einer Kiefergelenkendoprothese eingeschränkt ist. Es soll überprüft werden, inwieweit sich die ein- bzw. beidseitige Eingliederung einer Kiefergelenkendoprothese auf die Muskelaktivität und die Lebensqualität der Patienten auswirkt.

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