Beschreibung der Studie

Aus Untersuchungen von Patienten mit chronischen Schmerzen ist bekannt, dass anhaltender Schmerz zu einer Veränderung der Wahrnehmung von schmerzhaften und nicht-schmerzhaften Reizen führt. Die Ursache scheint darin zu liegen, dass Personen mit chronischen Schmerzen nicht mehr in der Lage sind, Reize differenziert, also in Abhängigkeit von ihrer Intensität unterschiedlich stark wahrzunehmen. Es gibt jedoch auch Hinweise dafür, dass dies auch bei Schmerzen der Fall ist, die noch nicht über einen längeren Zeitraum bestehen. Wir wissen jedoch noch nicht, ob man diese Veränderung der Wahrnehmung über einen gutartigen Muskelschmerz herbeiführen kann. In der aktuellen Studie soll der Effekt von einer kurzen Muskelanstrengung und von einem möglicherweise daraus resultierenden gutartigen Muskelschmerz („Muskelkater“) auf verschiedene Wahrnehmungstests überprüft werden.

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Studiendetails

Studienziel Offset Analgesie (Thermode): 4 wiederholte Messungen: Vor der Muskelbelastung (1.), direkt danach (2.), 24 Stunden später (3.) und eine Woche später (4.)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 42
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universität zu Lübeck

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • gesund (schmerzfrei), männlich oder weiblich, Alter: 18-45 Jahre

Ausschlusskriterien

  • chronische Schmerzerkrankung, akuter Schmerz (inklusive Kopfschmerz, Zahnschmerz, Muskelkater etc.), orthopädische oder andere Diagnose, die es nicht ermöglicht, den Trainingsreiz durchzuführen, Schwangerschaft, neurologische, psychiatrische oder psychologische Erkrankung, Migräne (wenn häufiger als 1-2 Attacken pro Jahr)

Adressen und Kontakt

Institut für Systemische Neurowissenschaften, Hamburg

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Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Lübeck

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Häufig gestellte Fragen

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Die mangelnde Fähigkeit, Reize differenziert wahrzunehmen, also eine eingeschränkte endogene Schmerzmodulation, scheint einer der Hauptmechanismen zu sein, der Schmerzsyndrome aufrechterhält bzw. eine mögliche Erklärung für die Chronifizierung von Schmerzen. Es ist bislang ungeklärt, ob eine veränderte Schmerzmodulation auch bei akuten Schmerzen, insbesondere bei gutartigen Muskelschmerzen auftritt. Des Weiteren ist bekannt, dass Schmerzmodulation beeinflussbar ist, jedoch nicht endgültig geklärt, ob nach einer kurzen Anstrengung bereits Veränderungen messbar sind. Die Studie soll daher bei gesunden Personen untersuchen, ob messbare Veränderungen der Schmerzmodulationen nach einem kurzen Trainingsreiz messbar sind und ob diese Veränderungen durch das Auftreten eines gutartigen Muskelschmerzes („Muskelkater“) beeinflusst werden.

Quelle

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