Beschreibung der Studie

Durch die gestiegenen Überlebenschancen in der Kinderonkologie rücken Strategien zur Vermeidung bzw. Reduktion von chronischen Spätfolgen in den Fokus von Wissenschaft und Praxis. So leiden viele betroffene Kinder und Jugendliche an körperlichen Beeinträchtigungen wie Einschränkungen in der funktionellen Mobilität, Kraft- und Beweglichkeitsdefizite oder auch Gleichgewichtsprobleme, die langfristig das körperliche Aktivitätsverhalten der Betroffenen negativ beeinflussen können. Bislang fehlt es an einem Bewegungskonzept, dass diesen spezifischen körperlichen Beeinträchtigungen entgegenwirken kann. Ein vielversprechendes Konzept stellt in diesem Zusammenhang Vibrationstraining dar. In der vorliegenden Studie soll der Einfluss von Vibrationstraining auf ausgewählte körperliche Beeinträchtigungen von an Krebs erkranken Kindern und Jugendlichen untersucht werden. Hierfür nehmen zehn Betroffene (im Alter von 6 bis 21 Jahren) nach Abschluss ihrer intensiven Krebstherapie an einer 24-wöchigen Studie teil. Fünf der Kinder/Jugendlichen erhalten das Vibrationstraining während der ersten Phase der Studie (für 12 Wochen), die anderen fünf Kinder während der zweiten Phase der Studie (ebenfalls für 12 Wochen). Das Vibrationstraining erfolgt dreimal pro Woche, einmal von Sportwissenschaftlern betreut im Kinderkrankenhaus, zweimal pro Woche von Eltern betreut zu Hause. Jede Trainingseinheit dauert maximal 30 Minuten. Die Zuteilung der Studienteilnehmer in die beiden Gruppen erfolgt per Zufall. Zur Überprüfung der Effekte des Vibrationstrainings nehmen alle Studienteilnehmer dreimal (t0: bei Studienbeginn, t1: 12 Wochen später, t2: 24 Wochen später) an Testungen teil. Hierbei wird die funktionelle Mobilität, die Gleichgewichtsfähigkeit, das Gehen, die Kraft der Beine/Füße, die Beweglichkeit der Füße, polyneuropathische Symptome, die muskuläre Erschöpfung und das körperliche Aktivitätsverhaltens mittels altersgerechter Methoden erhoben. Die Zufriedenheit mit dem Trainingsprogramm wird ebenfalls durch einen Fragebogen ermittelt.

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Studiendetails

Studienziel Funktionelle Mobilität (Timed-up-and-Go-Test) Messzeitpunkte: Baseline t0 (bei Studienbeginn) / t1 (nach 12 Wochen) / t2 (nach 24 Wochen)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Abteilung Molekulare und Zelluläre Sportmedizin

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • stationäre akutmedizinische Therapiephase ist abgeschlossen
  • medizinische Therapie beinhaltete eine Chemotherapie
  • Alter bei Studienbeginn ≥6 und ≤21 Jahre
  • Ende der stationären Therapie liegt maximal 5 Jahre zurück
  • medizinische Einverständnis des behandelnden
  • Kinderonkologen
  • schriftliche Einverständnis mindestens eines
  • Erziehungsberechtigten (bei Teilnehmern < 18 Jahren) und des Studienteilnehmers

Ausschlusskriterien

  • Vorliegen einer weiteren Erkrankung, die mit CIPNSymptomen/neuromuskulären Störungen einhergeht
  • Amputationen oder starke Funktionsbeeinträchtigungen der unteren Extremität
  • palliativer Therapieansatz
  • andere Belastungsumstände, die eine Teilnahme aus medizinischer Sicht nicht ermöglichen
  • Vorliegen von Kontraindikationen für das Vibrationstraining entsprechend der Empfehlungen des Geräteherstellers

Adressen und Kontakt

Nächstgelegener Standort

Kliniken der Stadt Köln GgmbH, Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, Köln

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Durch die gestiegenen Überlebenschancen in der pädiatrischen Onkologie rücken Strategien zur Vermeidung bzw. Reduktion von chronischen Spätfolgen in den Fokus von Wissenschaft und Praxis. So leiden viele betroffene Kinder und Jugendliche an körperlichen Beeinträchtigungen wie Einschränkungen in der funktionellen Mobilität, Kraft- und Beweglichkeitsdefizite oder auch Gleichgewichtsprobleme, die langfristig das körperliche Aktivitätsverhalten der Betroffenen negativ beeinflussen können. Bislang fehlt es an einem bewegungstherapeutischen Konzept, dass diesen spezifischen körperlichen Beeinträchtigungen entgegenwirken kann. Ein vielversprechendes Konzept stellt in diesem Zusammenhang Vibrationstraining dar. In der vorliegenden Studie soll der Einfluss von seitalternierendem Vibrationstraining auf ausgewählte körperliche Beeinträchtigungen von an Krebs erkranken Kindern und Jugendlichen untersucht werden. Hierfür nehmen zehn Betroffene (Alter: 6-21 Jahre) nach Abschluss ihrer intensiven Krebstherapie für 24 Wochen an einer zweiarmigen, randomisiert-kontrollierten Cross-Over Studie teil (je Gruppe: n=5). Die Vibrationstraining-basierte bewegungstherapeutische Intervention erfolgt hierbei jeweils für die Dauer von 12 Wochen. Das Training wird dreimal pro Woche, einmal von Sportwissenschaftlern supervidiert im Kinderkrankenhaus, zweimal pro Woche von Eltern supervidiert zu Hause angeboten. Jede Trainingseinheit dauert maximal 30 Minuten (18-27 Hz, 2mm Amplitude peak-to-peak, 5-10 Wiederholungen je 60-90 Sekunden). Zur Überprüfung der Effekte des Vibrationstrainings nehmen alle Studienteilnehmer dreimal (t0: bei Studienbeginn, t1: 12 Wochen später, t2: 24 Wochen später) an Testungen teil. Hierbei wird die funktionelle Mobilität, die Gleichgewichtsfähigkeit, das Gehen, die isometrische Kraft der Knieextensoren und Sprunggelneks-Dorsalflexoren, das Bewegungsausmaß der Dorsalflexion im Sprunggelenk, polyneuropathische Symptome, die muskuläre Erschöpfung und das körperliche Aktivitätsverhaltens mittels altersgerechter Methoden (Timed-Up-And-Go Test, Einbeinstand, 2-Minuten-Gehttest, 10-Meter-Gehttest, hand-held Dynamometer, Goniometer, ped mTNS, NIRS, Akzelerometer) erhoben. Die Zufriedenheit mit dem Trainingsprogramm wird ebenfalls durch einen Fragebogen ermittelt.

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