Beschreibung der Studie

Die Bildgebung von Achillessehnenpathologien beruht auf der sonographischen Darstellung mittels dem konventionellen Ultraschall (B-Mode), der Darstellung von Gefäßen (PowerDoppler) sowie durch moderne Ultraschalltechnologien welche semihistologische Information (Ultrasound Tissue characterization - UTC) oder die Messung Gewebeelastizitäten (ShearWave Elastography - SWE) bereitstellen. Dem gegenüber steht das MRT. In manchen Fällen korrelieren die positiven Bildbefunde aus dem B-Mode oder PowerDoppler jedoch nicht mit den Symptomen. Kürzlich konnten jedoch die ShearWaveElastography und Ultrasound Characterization einen Mehrwert hinsichtlich Diagnosestellung und Symptommonitoring aufzeigen, sodass diese Studie klären soll, welches die Vorteile der einzelnen Verfahren sind und ob die Ultraschallverfahren das MRT ersetzen können. Potentielle Studienteilnehmer sind Patienten mit Achillessehnenbeschwerden.

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Studiendetails

Studienziel nach 6 Monaten Schmerzscores (VISA-A Score, AOFAS Score, Likert Scale, Roles and Maudesly Score) B-Mode: Dicke der Sehne, Hypoechogenität, Kalzifikation, Morphologie (Spindelförmig etc.), Echomuster Power Doppler: Öhberg Score SWE (ShearWave Elastography): mean SWE-Werte (Ins. + mid-portion) UTC (Ultrasound Tissue charcaterization): prozentuale Verteilung der Echotypen MRT: Dicke der Sehne, Hyperintensität prozentual und Lokalisation, Kalzifikation, Bursa subachillea, Haglund Exostose, Ruptur, Partialruptur, Morphologie (Spindelförmig etc.)
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum der RWTH Aachen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vollendung des 18. Lebensjahres sowie eine vorliegende Achillestendinopathie > 3 Monate

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, Minderjährigkeit, Unter- und Übergewicht (BMI >35, BMI <17), Einsatz von Kortison oder anderen Injektionen in den letzten 6 Monaten, Voroperationen, Geplante Invasive Optionen wie eine Spritzentherapie sowie eine Operation innerhalb des Untersuchungszeitraumes, MRT-Spezifische Kontraindikationen (Klaustrophobie, größere Metallimplantate, Herzschrittmacher)

Adressen und Kontakt

Klinik für Orthopädie / Klinik für Radiologie, Aachen

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Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Die Bildgebung von Achillessehnenpathologien beruht auf der sonographischen Darstellung mittels dem konventionellen Ultraschall (B-Mode), der Darstellung von Gefäßen (PowerDoppler) sowie durch moderne Ultraschalltechnologien welche semihistologische Information (Ultrasound Tissue characterization - UTC) oder die Messung Gewebeelastizitäten (ShearWave Elastography - SWE) bereitstellen. Dem gegenüber steht das MRT. In manchen Fällen korrelieren die positiven Bildbefunde aus dem B-Mode oder PowerDoppler jedoch nicht mit den Symptomen. Kürzlich konnten jedoch die ShearWaveElastography und Ultrasound Characterization einen Mehrwert hinsichtlich Diagnosestellung und Symptommonitoring aufzeigen. Hypothese: a) Wie hoch ist die Sensitivität, Spezifität und die Korrelation zur klinischen Scores von SWE und UTC in der Diagnose und Behandlung von Tendinopathien? b) Eignen sich SWE und UTC besser zur Verlaufsbeurteilung als die etablierten Verfahren? c) Können somit diese ultraschallbasierten Verfahren die aufwendige und teure MRT-Bildgebung in der Diagnostik einer Tendinopathie ablösen? Design: Prospektive Studie mit 2 Messzeitpunkten: Zu Beginn und nach 6 Monaten erfolgt eine Darstellung der Sehne mit dem B-Mode, dem PowerDoppler, dem UTC, der SWE sowie dem MRT. Ebenfalls wird die Symptomatik mittels dem VISA-A-G, dem AOFAS-Score, sowie dem Roles und Maudesley Score und der Lickert Scale gemessen. Als Therapie wird eine konservative Therapie mittels Physiotherapie (eccentric exercises, static stretching und isometric exercises) angeboten. Material und Methoden: 30 Patienten mit jeweils Insertions- und midportion Achillestendinopathie. B-Mode, PowerDoppler und SWE Untersuchungen mittels Aixplorer- Gerät (Supersonic Imagine, Aix-en-Provence, Frankreich) 18Mhz-Schallkopf. UTC erfolgt mit dem UTC-Gerät (UTC Imaging, Stein, Niederlande) sowie 1,5 Tesla MRT (Ingenia, Philips, Deutschland).

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