Beschreibung der Studie

Spondylarthritiden sind komplexe, chronische rheumatische Erkrankungen, die hauptsächlich zu schmerzhaften Entzündungen der Wirbelsäule und großer Gelenke führen, aber auch Haut und z.B. Augen betreffen können. Im Verlauf der Erkrankung kann es zu einer dauerhaften Versteifung der Wirbelsäule mit deutlichen Bewegungseinschränkungen kommen. Zur Therapie steht nur eine begrenzte Anzahl von z.T. sehr teuren und häufig mit Nebenwirkungen verbundenen Medikamenten zur Verfügung. Diese Medikamente hemmen die Entzündung der Gelenke bei ca. 2/3 der Patienten. Ob sie auch die Verknöcherung der Gelenke verhindern ist nicht abschließend geklärt. In den letzten Jahren haben sich Hinweise vermehrt, dass eine bestimmte Unterform der Helferzellen des Immunsystems einen großen Anteil an der Entstehung und der Aufrechterhaltung der Erkrankung hat. Diese Helferzellen produzieren einen entzündungsfördernden Botenstoff (Interleukin 26), dessen Funktion bei der Spondylarthritis noch nicht ausreichend untersucht ist. Die aktuelle Studie möchte insbesondere herausfinden, ob und wo dieser Botenstoff bei Patienten mit Spondylarthritis vorkommt, welche Zellen ihn noch produzieren und wie man diese Zellen so manipulieren kann, dass sie weniger davon produzieren. So kann möglicherweise ein neuer Angriffspunkt für eine gezielte Therapie gefunden werden.

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Studiendetails

Studienziel Menge an Interleukin 26 in Blut und Synovialflüssigkeit von Patienten und Kontrollen gemessen mittels ELISA. Messzeitpunkt ist jeweils der Einschlusszeitpunkt des Patienten/der Kontrolle. Keine longitudinale Untersuchung.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 170
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Hans und Klementia Langmatz-Stiftung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer Ankylosierenden Spondylitis nach den modifizierten New York Kriterien oder Diagnose einer Psoriasis Arthritis nach den CASPAR Kriterien oder Diagnose einer Rheumatoiden Arthritis nach den EULAR/ACR-Kriterien
  • Alter >18 Jahre
  • Nach Möglichkeit aktive Erkrankung
  • Keine Biologikatherapie (z.B. anti-TNFalpha oder anti-CD20) oder Kortikosteroiden
  • Zum Einschluss Zeitpunkt stabiles Therapieregime

Ausschlusskriterien

  • Nicht Erfüllen der Einschlusskriterien
  • Aktive Infektion oder Krebserkrankung (Interferenz mit Inflammationsmarkern)
  • Andere Autoimmunerkrankung
  • Operation weniger als 2 Wochen vor dem Einschluss in die Studie
  • Schwangerschaft
  • Fehlende Einwilligungsfähigkeit; fehlende Einwilligung

Adressen und Kontakt

Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar, Abteilung für Nephrologie, München

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Häufig gestellte Fragen

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Bei Patienten mit Spondylarthritiden soll die Rolle von Interleukin 26 untersucht werden. Ausgehend von der Hypothese, dass IL-26 von sogenannten „pathogenen“ Th17-Zellen produziert wird und Einfluss auf die lokalen Umbauprozesse nimmt, wird untersucht, ob und wo diese Zellen bei Patienten vorkommen. IL-26 produzierende Th17-Zellen sollen genauer charakterisiert werden und Möglichkeiten der Manipulation mittels small molecule inhibitoren ausprobiert werden. Ziel ist es neue Therapiemöglichkeiten für Patienten mit Spondylarthritis zu finden.

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