Beschreibung der Studie

Die tiefe Hirnstimulation ist ein etabliertes Therapieverfahren insbesondere bei Bewegungsstörungen, das zu einer großen Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann. Um das Auftreten von Nebenwirkungen hinaus zu zögern wurden direktionale Elektroden entwickelt. Hierbei lässt sich das Stromfeld gezielt drehen. Es konnte bereits gezeigt werden, dass der Einsatz dieser Elektrode bei Patienten, die an Morbus Parkinson leiden, das therapeutische Fenster (der Unterschied zwischen Wirkeintritt und Einsetzen der Nebenwirkungen) deutlich vergrößert. In unserer Studie soll nun der Einfluss der direktionalen Stimulation auf die Tremorreduktion und auf das Auftreten von Nebenwirkungen (z.B. Sprachstörungen oder Kontraktionen) untersucht werden. Hierfür soll die bestmögliche Ringstimulation mit der bestmöglichen direktionalen Stimulation verglichen werden. Hierfür müsste eine ausführlichere Testung in der Klinik für Neurologie im Rahmen der geplanten Vorstellung erfolgen.

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Studiendetails

Studienziel Therapeutisches Fenster im Ringmodus und in der direktionalen Programmierung im Rahmen der einmaligen Testung
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle UKSH Kiel Klinik für Neurochirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Essentieller Tremor
  • n. Implantation von direktionalen Elektroden
  • keine höhergradigen kognitiven Defizite
  • Einverständnis zur Studie

Ausschlusskriterien

  • kein Einverständnis
  • höher kognitive Defizite

Adressen und Kontakt

UKSH Kiel, Neurozentrum, Kiel

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Die tiefe Hirnstimulation ist ein etabliertes Therapieverfahren insbesondere bei Bewegungsstörungen, das zu einer großen Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann. Die tiefe Hirnstimulation wird in Kiel seit 1999 bei verschiedenen Bewegungsstörungen wie Dystonie, Tremor und Morbus Parkinson erfolgreich eingesetzt. Hierbei erfolgt die Implantation von Elektroden in bestimmte Zielareale, die je nach Erkrankung variieren. Zunächst muss hierfür eine Bildgebung des Neurokraniums (in Kiel ein MRT) erfolgen. Anhand der Bildgebung erfolgt dann die Berechnung der Ziel- und Zugangskoordinaten. Um diese Koordinaten in der Operation zu erreichen, wird der Patient in einem stereotaktischen Ring gelagert. Dieser dient als Bezug für alle Berechnungen. Mittlerweile gibt es Neuerungen im Bereich der Elektrodentechnik: Früher wurde stets ein ringförmiges Stimulationsfeld aufgebaut. Zwei Firmen etablierten nun eine segmentierte (=direktionale) Elektrode. Hierbei lässt sich das Stromfeld gezielt drehen. Es konnte bereits gezeigt werden, dass der Einsatz dieser Elektrode bei Patienten, die an Morbus Parkinson leiden, das therapeutische Fenster (der Unterschied zwischen Wirkeintritt und Einsetzen der Nebenwirkungen) deutlich vergrößert. In unserer Klinik wird seit dem letzten Jahr jedem Patienten die Implantation einer segmentierten (=direktionalen) Elektrode angeboten. Da diese mittlerweile eine MRT-Zulassung besitzt, resultieren hieraus keine Nachteile. In unserer Studie soll nun der Einfluss der direktionalen Stimulation auf die Tremorreduktion und auf das Auftreten von Nebenwirkungen (z.B. eine Dysarthrie oder Kontraktionen) untersucht werden. Hierfür soll die bestmögliche Ringstimulation mit der bestmöglichen direktionalen Stimulation verglichen werden. Hierfür müsste eine ausführlichere Testung in der Klinik für Neurologie im Rahmen der geplanten Vorstellung erfolgen.

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