Beschreibung der Studie

Als konservative Maßnahmen für die Behandlung einer Achillestendinopathie haben sich physiotherapeutische Übungen wie Eccentric exercises und die Stoßwellentherapie etabliert. Eine weitere linienförmige Applikation der Stoßwelle wurde bislang noch nicht evaluiert. Zudem erfolgte bisher auch keine umfassende Untersuchung hinsichtlich der Auswirkung der Stoßwelle auf die Bildgebung (B-mode, PowerDoppler, Ultrasound tissue characterization and ShearWaveElastography) von Achillessehnenpathologien. Diese Studie soll den therapeutischen Effeekt von linen fokussierter und punkt fokussierter Stoßwellentherapie einer Placebobehandlung gegenüberstellen. Zudem wird untersucht, in wieweit die therapeutischen Effekt mittels Bildgebung dargestellt werden können. Potenzielle Studienteilnehmer sind Patienten mit Achillessehnenbeschwerden.

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Studiendetails

Studienziel 6 Monate Schmerzscores (VISA-A Score, AOFAS Score, Likert Scale, Roles and Maudesly Score) // B-Mode Dicke der Sehne, Hypoechogenität, Kalzifikation, Morphologie (Spindelförmig etc.), Echomuster // Power Doppler (Öhberg Score) // ShearWave Elastography (SWE) (mean SWE-Werte (Ins. + mid-portion)) // Ultrasound Tissue charcaterization (UTC) (prozentuale Verteilung der Echotypen)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum AachenKlinik für Orthopädie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Achillestendinopathie mit mind. 3 monatiger Beschwerdesymptomatik.

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft, Minderjährigkeit, Unter- und Übergewicht (BMI > 35, BMI <17), Einsatz von Kortison oder anderen Injektionen in den letzten 6 Monaten oder Planung dieser Behandlungsmethoden in den nächsten 6 Monaten, Voroperationen an der Achillessehne. Explizite Kontraindikationen für die Anwendung einer Stoßwellentherapie sind eine bösartige Krebserkrankung im Beschwerdegebiet sowie eine bakterielle Knochenentzündung.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Erkrankung des Sehnenansatzes-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Hintergrund: Als konservative Maßnahmen für die Behandlung einer Achillessehnentendinopathie haben sich physiotherapeutische Übungen wie Eccentric exercises und die Stoßwellentherapie etabliert, wobei die Wirksamkeit primär auf Schmerzfragebögen hinsichtlich der punktfokussierten Stoßwelle beruht. Eine weitere linienförmige Applikation der Stoßwelle wurde bislang noch nicht evaluiert. Zudem erfolgte bisher auch keine umfassende Untersuchung hinsichtlich der Auswirkung der Stoßwelle auf die Bildgebung von Achillessehnenpathologien. Die Bildgebung beruht auf der sonographischen Darstellung mittels dem konventionellen Ultraschall (B-Mode) und der Darstellung von Gefäßen (PowerDoppler). Moderne Ultraschalltechnologien stellen semihistologische Information (Ultrasound Tissue characterization - UTC) bereit oder messen die Gewebeelastizitäten (ShearWave Elastography - SWE). In manchen Fällen korrelieren die positiven Bildbefunde aus dem B-Mode oder PowerDoppler jedoch nicht mit den Symptomen. Kürzlich konnten jedoch die ShearWaveElastography und die Ultrasound Tissue Characterization einen Mehrwert hinsichtlich Diagnosestellung und Symptommonitoring aufzeigen. Hypothese: a) Bei Symptomverbesserungen zeigen sich sonographische Verbesserungen in der Sehnenstruktur (UTC, SWE), welche mit Veränderungen in Scorefragebögen korrelieren. b) Es besteht ein therapeutischer Unterschied zwischen punktfokussierter und linienfokussierter Stoßwelle sowie einer Placeboanwendung. Design: Einfach verblindete, placebo- kontrollierte, randomisierte Studie mit 3 Gruppen: 1) Physiotherapie + Placeboanwendung der Stoßwelle; 2) Physiotherapie + Linienfokussierte Stoßwelle; 3) Physiotherapie + Punktfokussierte Stoßwelle. Die Physiotherapie besteht aus eccentric exercises, static stretching und isometric exercises. Die Stoßwellenanwendungen erfolgen zu Beginn, nach 2 Wochen, nach 4 Wochen und nach 6 Wochen. Zu Beginn, nach 6 Wochen und nach 6 Monaten erfolgt eine Darstellung der Sehne mit dem B-Mode, dem PowerDoppler, dem UTC, der SWE sowie eine Quantifizierung der aktuellen Symptomatik mittels Schmerzfragebögen (VISA-A-G, Lickert Scale, Roles and Maudesly Scale, AOFAS-Score). Bei dem Zeitraum nach 6 Wochen fällt jedoch die Untersuchung mittels B-Mode, PowerDoppler und SWE weg. Material und Methoden: 60 Patienten mit jeweils Insertions- und midportion Achillestendinopathie. B-Mode, PowerDoppler und SWE Untersuchungen mittels Aixplorer- Gerät (Supersonic Imagine, Aix-en-Provence, Frankreich) 18Mhz-Schallkopf. UTC erfolgt mit dem UTC-Gerät (UTC Imaging, Stein, Niederlande) sowie die Stoßwellentherapie mittels PiezoWave2 (RichardWolff, Knittlingen, Germany)

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